München, 10. April 2025 IDnow, ein führender Plattformanbieter für Identitätsprüfung in Europa, gibt seine neue strategische Vision bekannt.  

Unter dem Leitspruch „IDnow: Vertrauen stärkt Identität.“ entwickelt sich das Unternehmen von einem innovativen europäischen Anbieter für Experten-geführte Identifikation zu einem zukunftssicheren digitalen Identitäts-Ökosystem. Dabei wird eine Identität nicht nur verifiziert, sondern fortlaufend angereichert um einen neuen Vertrauensstandard zu schaffen. Die Neupositionierung erfolgt als direkte Reaktion auf die fragmentierte digitale Identitätslandschaft und die sich wandelnden Kundenanforderungen, die über traditionelle Know-Your-Customer-Dienste (KYC) hinausgehen. 

Angesichts der zunehmenden Bedrohung durch Betrug ist die neue Unternehmensvision für IDnow ein notwendiger Schritt und eine Reaktion auf sich verändernde Marktbedürfnisse.  Echtes Vertrauen verlangt heute eine Betrugsprävention in Echtzeit und an mehreren Kontaktpunkten. So wird die Identitätsprüfung zu einem proaktiven Verteidigungsmechanismus und mehr als eine einmalige regulatorische Pflichtübung. Die Evolution des Unternehmens festigt IDnow als vertrauenswürdigen Namen in der Betrugsprävention und im Bereich der digitalen Identität. 

„Vertrauen ist mehr als ein Element beim Onboarding von Kunden. Digitale Identitäten müssen in einem sich wandelnden Marktumfeld kontinuierlich sicher und compliant sein. Nur so können sie den Anforderungen der heutigen digitalen Landschaft gerecht werden“, erklärt Andreas Bodczek, CEO von IDnow. „Unsere neue Vision geht weit über die traditionelle Identitätsprüfung hinaus. Wir schaffen ein Ökosystem, in dem Vertrauen bei jeder Interaktion integriert ist und Unternehmen einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil in der globalen digitalen Wirtschaft erzielen.“ 

Vertrauen als Fundament der digitalen Identität 

Mit der Positionierung „IDnow: Vertrauen stärkt Identität.“ schafft das Unternehmen eine solide Basis für sein künftiges Wachstum. Die entsprechenden Maßnahmen der neuen Mission umfassen die Institutionalisierung des Geschäftsbetriebs, die Straffung von Prozessen, den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) zur Automatisierung und die Optimierung der Kostenstruktur.  

Seit seiner Gründung im Jahr 2014 hat sich IDnow von einem Start-up mit einer revolutionären Alternative zu traditionellen Verifizierungsverfahren zu einem globalen Unternehmen entwickelt. Die fortlaufende Anpassungsfähigkeit und Erhöhung des Vertrauensstandards verschafft Kunden von IDnow einen klaren Wettbewerbsvorteil in der globalen digitalen Wirtschaft. 

Eine zentrale Plattform für die nächste Generation der Identitätsprüfung 

Mit AMLR und eIDAS 2.0 wird die digitale Identitätslandschaft zunehmend komplexer. Vor diesem Hintergrund positioniert sich IDnow als One-Stop-Shop, der einen einfachen Zugang zu elektronischen Identitäten (eID), digitalen Wallets, Vertrauensdiensten und allen existierenden Verifizierungslösungen ermöglicht.  

IDnow nimmt eine zentrale Position in der paneuropäischen digitalen Identitätslandschaft ein. Die Lösungen des Unternehmens vereinfachen das Risikomanagement, reduzieren die regulatorische Komplexität und liefern kundenzentrierte Lösungen. Im Zentrum der neuen Vision steht IDnow als Schlüsselakteur im Ökosystem der nächsten Generation der Identitätsprüfung.  

Bereit für die Zukunft 

Mit dieser Unternehmensvision adressiert IDnow gezielt die steigenden Risiken, mit denen Unternehmen innerhalb der globalen digitalen Wirtschaft konfrontiert sind. 

Echtzeit-Betrugsprävention und skalierbare Sicherheit werden immer wichtiger, denn die Anzahl und Komplexität von Cyberangriffen nimmt stetig zu und traditionelle Sicherheitsmaßnahmen setzen oft zu spät an. Die strategische Neuausrichtung von IDnow ermöglicht es Unternehmen, von reaktiven zu präventiven Sicherheitskonzepten und einem digitalen Identitäts-Ökosystem zu wechseln. Besonders in hochregulierten Branchen schafft dieser Ansatz entscheidende Vorteile bei gleichzeitiger Optimierung der Customer Experience (CX). 

„In der digitalen Identitätslandschaft vollzieht sich ein Paradigmenwechsel: weg von der einmaligen Verifizierung, hin zu einem kontinuierlichen Sicherheitsprozess“, resümiert Bodczek. „Mit seiner umfassenden Suite etabliert sich IDnow als Kompetenzzentrum der Betrugsprävention. Wir schaffen ein skalierbares, intelligentes Vertrauens-Ökosystem und helfen Unternehmen dabei, den Bedrohungen von morgen immer einen Schritt voraus zu sein.“ 

Zusammenfassend sagt Bodczek: „Die umfassenden Lösungen unseres Ökosystems ermöglichen unseren Kunden von einer nahtlosen Identitätsüberprüfung, Echtzeit-Betrugsschutz und kontinuierlicher Compliance zu profitieren – während sie gleichzeitig die Nutzererfahrung und die Konversionsraten verbessern.” 

Die Investition eröffnet neues Potential für Wachstum und Innovation des führenden Anbieters digitaler Identitäten in Europa 

München, 06. März 2025 – IDnow, führender Plattformanbieter für Identitätsprüfung in Europa, verkündet eine neue strategische Investition von Corsair Capital. Die Investmentgesellschaft spezialisiert sich auf die Bereiche Payment, Software und Business Services im Bereich Finanzdienstleistungen. Durch das Investment übernimmt Corsair die Mehrheitsbeteiligung am Unternehmen von den bisherigen Anteilseignern. Dieser Schritt unterstreicht ein gemeinsames Ziel: kontinuierliches Wachstum zu fördern und die Marktführerschaft in Europa und darüber hinaus weiter auszubauen.  

2014 gegründet, entwickelt IDnow seit jeher proprietäre, KI-gestützte Technologien zur Identitätsprüfung. Diese erfüllen stets die geltenden Anforderungen globaler Unternehmen und führender internationaler Brands in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Telekommunikation, Reisen, Mobilität, Gambling und weiteren Branchen in Bezug auf Cybersicherheit und digitale Verifizierung.  

Corsair investierte bereits im Oktober 2019 in das Wachstum von IDnow – damals in Form einer Minderheitsbeteiligung. Seit dieser Investition hat IDnow seine technologische Führungsposition gestärkt, sein Portfolio mit verschiedenen Identifizierungslösungen erweitert und zwei strategische Akquisitionen abgeschlossen – dadurch expandierte das Unternehmen in neue Regionen und nahm auch in Frankreich eine führende Position ein. Mit der aktuellen Investition will Corsair das Wachstum von IDnow weiter beschleunigen und die europäische Marktführerschaft durch ein umfassendes Lösungsportfolio, einer starken Positionierung in verschiedenen Regionen und zusätzliche Akquisitionen stärken.  

„Seit unserer Gründung vor über einem Jahrzehnt hat sich IDnow zu einem Marktführer im Bereich Identitätsprüfung in Deutschland und Frankreich entwickelt. Wir konnten seither beachtliche Erfolge in Bezug auf unsere Ergebnisse und den Ausbau unseres Kundenstamms erzielen. Mit der heutigen Ankündigung positionieren wir uns für zukünftigen Erfolg“, sagt Andreas Bodczek, CEO bei IDnow. „Die weitere Investition von Corsair unterstreicht das Vertrauen in unsere Vision und spricht für die Synergien, die wir in unserer Zusammenarbeit geschaffen haben. Durch die Vertiefung unserer Partnerschaft stellen wir sicher, dass sich unsere Plattform parallel zu dem Marktgeschehen kontinuierlich weiterentwickelt.“ 

„Wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit IDnow auszubauen“, sagen Raja Hadji-Touma und Edward Wertheim, Partner bei Corsair. „Seit unserer ersten Investition haben wir miterlebt, wie IDnow eine starke Dynamik entwickelt und eine beeindruckende Größe erreicht hat. Wir sind begeistert, unsere Partnerschaft mit dem starken Managementteam zu vertiefen. Gleichzeitig freuen wir uns, IDnow bei einem neuen Kapitel in Bezug auf Innovation und Wachstum zu unterstützen.“ 

„Der Aufbau von IDnow war mit Armin Berghaus, Dennis von Ferenczy und Sebastian Bärhold eine unglaubliche Reise. Das Investment von Corsair eröffnet die Möglichkeit, unsere Expertise zu festigen und die großen Chancen auf dem Markt zu nutzen“, sagt Felix Haas, Executive Chairman und Co-Founder von IDnow. „Die Ressourcen und das Know-How von Corsair werden dazu beitragen, das Wachstum zu beschleunigen und neue Möglichkeiten für das Unternehmen zu erschließen. Ich bin zuversichtlich, dass diese Partnerschaft Fortschritt und Expansion vorantreiben wird, von der IDnow, seine Kunden und die gesamte Branche profitieren wird.“  

Über IDnow 

IDnow ist ein führender Plattformanbieter für Identitätsprüfung in Europa mit der Vision, die vernetzte Welt sicherer zu machen. Die IDnow-Plattform bietet ein breites Portfolio an Lösungen zur Identitätsverifizierung, die von automatisiert bis menschlich unterstützt, von rein online bis zum Point-of-Sale reichen und jeweils für die Konversionsrate und Sicherheit der Nutzer optimiert sind. Ziel ist es, die höchsten Sicherheitsstandards bei maximaler Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten. 

Im Jahr 2021 erwarb IDnow den französischen Marktführer für Identitätsprüfungs-Technologie, ARIADNEXT, und den deutschen Identitätsprüfungs-Anbieter identity Trust Management AG. Dadurch bietet IDnow seinen Kunden eines der breitesten Portfolios an Identitätsprüfungs-Lösungen über eine einzige, integrierte Plattform hinweg.   

Das Unternehmen hat Niederlassungen in Deutschland, Großbritannien und Frankreich und wird von namhaften institutionellen Investoren unterstützt, darunter Corsair Capital und Seventure Partners. Das Portfolio internationaler Kunden umfasst eine Vielzahl von Branchen und beinhaltet führende internationale Unternehmen wie UniCredit, Telefonica, Sixt, Crédit Agricole Personal Finance and Mobility, BNP Paribas Personal Finance, und Munich Re sowie digitale Champions wie N26, Solarisbank, Younited, BoursoBank, und Klarna. 

Über Corsair 

Corsair ist eine spezialisierte Investmentgesellschaft, die Investoren Chancen eröffnet und Unternehmen Lösungen bietet. Das Unternehmen investiert in den Bereichen Private Markets Buyouts und Infrastruktur. 

Im Bereich Buyouts konzentriert sich Corsair auf Mehrheitsbeteiligungen in drei vertikalen Sektoren: Zahlungsverkehr, Software und Business Services. 

Das Infrastrukturgeschäft wird seit Dezember 2023 in strategischer Partnerschaft mit Investcorp betrieben. Investcorp Corsair fokussiert sich dabei auf das Kerngeschäft sowie auf wertsteigernde Investitionen in den Bereichen Transport, Logistik und verwandte Infrastruktursektoren. Dabei kombiniert das Unternehmen operative Plattformen, tiefgehende Branchenexpertise und Eigenkapitalsponsoring. 

Seit seiner Gründung hat Corsair 13,6 Milliarden Dollar in Buyouts und Infrastruktur investiert. 

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.corsair-capital.com und folgen Sie uns auf LinkedIn.  

IDnow kooperiert künftig mit IDnow Trust Services AB, um qualifizierte elektronische Signaturen (QES), Zeitstempel und Siegel für seine Kunden bereitzustellen

München, 5. November, 2024 – IDnow, ein führender Plattformanbieter für Identitätsprüfung in Europa, kündigt seine Partnerschaft mit der neu gegründeten IDnow Trust Services AB an, einem zertifizierten Qualified Trust Service Provider (QTSP) gemäß EU-Verordnung 910/2014 (eIDAS).[1]  Das Unternehmen wurde Anfang 2024 in Stockholm als Joint Venture zwischen IDnow und ESYSCO, einem Systemintegrator und Technologieanbieter, gegründet. Es bietet qualifizierte Vertrauensdienste wie elektronische Signaturen, Zeitstempel und Siegel an, die Sicherheit, Compliance und Benutzerfreundlichkeit vereinen.

Innovation und Führungsrolle auf dem Markt für digitale Signaturen

Als ein von der schwedischen Aufsichtsbehörde Post-och telestyrelsen (PTS) in der EU anerkannter QTSP wird IDnow Trust Services AB elektronische Zertifikate und Zeitstempel ausstellen, validieren und verwalten. Es liegt im Aufgabenbereich des QTSP, das Vorhandensein gewisser elektronischer Daten zu einem bestimmten Zeitpunkt zu bestätigen, wie etwa den Nachweis, dass Dokumente zur Bearbeitung eingereicht wurden. Das Unternehmen wird außerdem zusätzliche qualifizierte Dienstleistungen erbringen, wie die Erstellung von Zeitstempeln als weiteres Sicherheitsmerkmal oder die qualifizierte Aufbewahrung von Identifikationsnachweisen und anderen Daten. Es fungiert hierbei als Zertifizierungsstelle (engl. Certificate Authority, CA).  

Eine der Funktionen, die IDnow Trust Services AB seinen Kunden ab sofort zur Verfügung stellt, ist die digitale Unterschrift ohne SMS-Bestätigung: diese Funktion vereinfacht den Signaturprozess, indem sie die Verwendung von Einmalpasswörtern (One-Time-Password, OTP) oder ähnlichen Codes überflüssig macht und so zu höheren Konversionsraten führt. IDnow Trust Services AB ist der erste QTSP, der diesen angepassten Authentifizierungsprozess anbietet. Dieses Vorgehen ist bereits in CEN- und ETSI-Standards anerkannt und wird die Benutzerfreundlichkeit auf dem Markt für digitale Signaturen nachhaltig vereinfachen. 

Neues Joint Venture schafft Vertrauen und vereinfacht Compliance

„Wir freuen uns sehr, dass unser Joint Venture, IDnow Trust Services AB, bereits die Früchte unserer Arbeit trägt. Bei IDnow haben wir es uns seit langem zur Aufgabe gemacht, die Know-Your-Customer- und Digital-Identity-Branche aktiv mitzugestalten und anzuführen. Unsere Führungsrolle stellen wir nun erneut unter Beweis, indem wir verstärkt auf Vertrauensdienste setzen. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil des durch eIDAS 2.0 eingeleiteten Paradigmenwechsels des Marktes für digitale Identitäten“, erklärt Andreas Bodczek, CEO von IDnow.

„In den kommenden Jahren werden unsere Kunden von der Synergie zwischen Identitätsprüfung und qualifizierten Vertrauensdiensten profitieren, die sicherstellt, dass geschäftskritische Transaktionen in der gesamten EU gesetzeskonform und effizient abgewickelt werden. Diese Zusammenarbeit setzt einen neuen Standard in Bezug auf Vertrauen und betriebliche Effizienz und versetzt Unternehmen so in die Lage, in der sich schnell entwickelnden digitalen Landschaft langfristig erfolgreich zu sein,“ so Bodczek weiter.

Johannes Leser, CEO von IDnow Trust Services AB, ergänzt: „Vertrauen und Rechtssicherheit sind das Rückgrat aller Geschäftsbeziehungen und werden weltweit auch weiterhin die treibende Kraft der digitalen Wirtschaft sein. IDnow Trust Services AB hat es sich zum Ziel gesetzt, IDnow, seinen Kunden und Partnern innovative und höchst vertrauenswürdige Lösungen anzubieten. Der europäische Markt für digitale Signaturen wird bis 2030 voraussichtlich siebenmal so groß sein wie heute – mit Vertrauen als gemeinsamer Basis sind wir bereit, ihn zu revolutionieren.“


[1] Die Verordnung zur elektronischen Identifizierung und Signatur (eIDAS) definiert einen QTSP als natürliche oder juristische Person, die einen oder mehrere qualifizierte Vertrauensdienste anbietet.

Mit der jüngsten Zertifizierung durch die französische Agentur für Cybersicherheit (ANSSI) ist YRIS nun für FranceConnect+ qualifiziert

München/Rennes, 10. September, 2024 – IDnow, ein führender Plattformanbieter für Identitätsprüfung in Europa, hat von der französischen Agentur für Cybersicherheit (ANSSI) das Sicherheitsvisum erhalten, das die Zertifizierung des substantiellen Sicherheitsniveaus (engl. „Substantial Level of Assurance“, LoA) für digitale Identitäten für seine digitale Identitätswallet YRIS bestätigt. Das LoA ist durch die europäische eIDAS-Verordnung (electronic Identification, Authentication and Trust Services) definiert und wurde für YRIS von der Agence nationale de sécurité des systèmes d’information (ANSSI) zertifiziert.

Einfache Wiederverwendung verifizierter digitaler Identitätscredentials

YRIS wurde im Juni 2022 eingeführt und ermöglicht seither die intuitive Wiederverwendung verifizierter digitaler Identitätsnachweise. Die Lösung ermöglicht es Nutzern, ihre Identität einfach und sicher nachzuweisen, ohne jedes Mal einen physischen Ausweis und ihr Gesicht scannen zu müssen, wenn sie Zugang zu einem digitalen Dienst benötigen. Die Stärke von YRIS liegt zudem darin, dass alle französischen Bürgerinnen und Bürger ihre digitale Identität mithilfe des alten und neuen französischen Personalausweises sowie ihrer Aufenthaltsgenehmigung erstellen können.

Heute nutzen bereits mehr als 450.000 Personen in Frankreich YRIS in ihrem täglichen Leben über FranceConnect, die nationale zentrale Plattform für digitale Identitäten, wo sich Nutzer für elektronische Behördendienste und andere regulierte Dienste in Frankreich authentifizieren oder identifizieren. Die neue Zertifizierung der ANSSI qualifiziert YRIS auch für die Aufnahme in FranceConnect+, wodurch ein weiterer Anbieter digitaler Identitäten auf der Plattform verfügbar wäre.

FranceConnect+ ist FranceConnect grundsätzlich ähnlich, der Unterschied besteht im LoA „Substantial“, das einen eIDAS-Verbindungsknoten bietet, der die gegenseitige Anerkennung französischer Bürgerinnen und Bürger bei Diensten in anderen EU-Mitgliedstaaten mit ihrer französischen digitalen Identität ermöglicht. Die Plattform kann verwendet werden, um Verwaltungsverfahren durchzuführen, die strengere Anforderungen an die Identifizierung der Nutzer stellen, z. B. bei der Beantragung von Ausbildungskrediten, Subventionen usw. Sie kann auch verwendet werden, um qualifizierte elektronische Signaturen (QES) zu erstellen, elektronische Einschreiben zu versenden oder zu empfangen und die Identifizierungsanforderungen für Finanztransaktionen zu erfüllen, die den AML-/CTF-Vorschriften unterliegen.

Authentifizierung und Verifizierung für Finanzdienstleistungen, Versicherungen, im Personalwesen und für elektronische Einschreiben

Neben der möglichen Integration in FranceConnect+ kann YRIS auch zum Identitätsnachweis und als sichere Methode zur starken Authentifizierung im Finanz-, Versicherungs- und Personalwesen eingesetzt werden. Mehrere Anwendungsfälle wie die Eröffnung von Finanzkonten, der Abschluss von Versicherungsverträgen, Krediten oder Mietverträgen können dank des neuen substantiellen LoA nun über YRIS abgewickelt werden. Auf Grundlage der eIDAS-Verordnung kann YRIS auch von Anbietern elektronischer Einschreibedienste als konforme Methode zur Identifizierung des Empfängers genutzt werden – ein vielversprechender Markt für den Ersatz von Postsendungen.

„Diese Zertifizierung ist der jüngste Meilenstein für IDnow, das weiterhin eine Schlüsselrolle bei Europas Bemühungen spielt, eine einheitliche, vertrauenswürdige und sichere digitale Identität für seine Bürgerinnen und Bürger zu schaffen“, so Marc Norlain, Managing Director und Leiter der Abteilung für wiederverwendbare Identitäten bei IDnow.

„Mit ihren wiederverwendbaren digitalen Identitäten werden Nutzer in Frankreich in der Lage sein, ein Bankkonto zu eröffnen oder Bankgeschäfte zu tätigen, eine qualifizierte elektronische Signatur zu erstellen, ein Online-Glücksspielkonto zu eröffnen oder einen elektronischen Einschreibebrief zu versenden oder zu empfangen. Wir befinden uns an einem Wendepunkt des digitalen Identitätsökosystems in Frankreich und in ganz Europa, und IDnow ist stolz, mit seiner Expertise und seinen bewährten Lösungen eine klare Vorreiterrolle einzunehmen.“

IDnow InstantSign und eID eSign senken die Kosten und verringern die Komplexität der Vertragsunterzeichnung

München, 9. Juli 2024 – IDnow, ein führender Plattformanbieter für Identitätsprüfung in Europa, stellt zwei neue E-Signatur-Lösungen vor. InstantSign ermöglicht Finanzunternehmen, zeitaufwändige und umständliche Unterzeichnungsprozesse, wie z. B. Kreditverträge, durch eine wiederverwendbare Identität zu verschlanken. eID eSign wiederum nutzt die Near Field Communication (NFC)-Technologie und erlaubt es Nutzern, ihre Identität zu überprüfen und Verträge digital zu unterschreiben.

GwG-Compliance neu definiert: QES ohne erneute Verifizierung

Bei bisher bestehenden Lösungen ist vor jeder qualifizierten elektronischen Signatur (QES) üblicherweise entweder eine neue Identitätsverifizierung erforderlich oder die Identifizierung muss direkt über das Finanzinstitut abgewickelt werden. Bei der neuesten Signaturlösung InstantSign von IDnow entfällt dieser Verifizierungsschritt. Damit können Unternehmen ihren Kunden, die bereits eine Geldwäsche (GwG)-konforme Identitätsprüfung beim Onboarding durchgeführt haben, eine qualifizierte digitale Unterzeichnung von Verträgen ermöglichen. Dies ist ohne zusätzliche Integration und in Übereinstimmung mit den europäischen eIDAS-Vorschriften möglich.

„Der Prozess zur Ausstellung einer QES für eine GwG-konforme E-Signatur wird erheblich vereinfacht, da durch die Wiederverwendung einer bestehenden Identifikation eine erneute Verifizierung überflüssig ist. InstantSign hat sich bereits bewährt, um die Zahl der Signaturabbrüche zu reduzieren und die Abwicklung von Verträgen zu beschleunigen. Physische Unterschriftsprozesse können Tage dauern. Mit InstantSign können unsere Kunden diesen Prozess auf Sekunden verkürzen, indem sie den Druck-, Unterschrifts- und Rücksendeprozess eines Papiervertrags umgehen“, erklärt Vikas Seth, Chief Product Officer bei IDnow.

„Wenn eine erneute Verifizierung aufgrund eines abgelaufenen Ausweisdokuments erforderlich ist, arbeitet InstantSign zudem nahtlos mit der gesamten Palette der Identitätsverifizierungslösungen von IDnow zusammen: Von automatisierten über hybride bis hin zu Videolösungen. So werden Identitätsdaten aktuell gehalten und eine konforme Lösung für Finanzdienstleister bereitgestellt.“

Schnelle Verifizierung und sichere Unterschrift dank NFC-Technologie

eID eSign ermöglicht es Endkunden, ihre Identität schnell zu verifizieren und Verträge aus der Ferne digital zu unterzeichnen. In weniger als einer Minute können sich Nutzer mit einer konformen und sicheren NFC-Technologie für eine QES verifizieren – diese ist rechtlich einer handschriftlichen Unterschrift mit hohem Vertrauensniveau (Level of Assurance, LoA) gleichzusetzen.

Die eID eSign-Lösung von IDnow funktioniert derzeit mit dem deutschen Personalausweis, der Aufenthaltserlaubnis oder der EU-Bürgerkarte und nutzt ein sicheres, konformes NFC-Chip-Leseverfahren dieser Dokumente. Sie erweitert das bestehende Signaturlösungsportfolio von IDnow und ergänzt die verfügbaren Identitätsprüfungsmethoden für verschiedene Signaturtypen. Dazu gehören Lösungen wie VideoIdent, AutoIdent und IDCheck.io.

„Mit eID eSign können unsere Kunden ihr Angebot zukunftssicher nach dem deutschen GwG und den europäischen eIDAS-Vorgaben gestalten. Der Einsatz des NFC-Chips reduziert das Risiko von Identitätsdiebstahl und unberechtigtem Zugriff und senkt gleichzeitig die Kosten, die mit dem Druck, der Lagerung und der manuellen Bearbeitung von Dokumenten verbunden sind. Beide Lösungen bringen uns und unsere Kunden auf die nächste Stufe der Digitalisierung stark regulierter Vorgänge“, so Seth abschließend.

Münchner Identitätspionier blickt auf zehn Jahre KYC-Revolution zurück und setzt auf wiederverwendbare Identitäten und Vertrauensdienste

München, 27. Juni, 2024 – IDnow, ein führender Plattformanbieter für Identitätsprüfung in Europa, blickt auf zehn erfolgreiche Jahre zurück, in denen das Unternehmen den deutschen und europäischen Know-Your-Customer (KYC)-Markt maßgeblich geprägt hat. Künftig setzt IDnow verstärkt auf wiederverwendbare Identitäten und Vertrauensdienste.

IDnow wurde 2014 von Armin Bauer, Sebastian Bärhold, Felix Haas und Dennis von Ferenczy gegründet. Das revolutionäre Flagship-Produkt der Münchner war damals das gerade von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erlaubte VideoIdent.

Plattform aus automatisierten und expertengeführten Lösungen

Seitdem wurde das Portfolio entsprechend den Marktbedürfnissen und technologischen Trends um eine Vielzahl von Lösungen ergänzt: 2018 wurde die KI-gestützte, vollautomatisierte Lösung AutoIdent vorgestellt, 2019 folgte die elektronische Funktion des deutschen Personalausweises (eID). Erst letztes Jahr stellte IDnow ShopIdent, die Vor-Ort-Lösung für Identifizierung in deutschen Tankstellen und Shops, vor. Die Transaktionszahlen belegen den Erfolg der Lösungen: Bereits über 13,2 Millionen Transaktionen wurden über IDnow AutoIdent abgewickelt, bei VideoIdent blickt das Scale-Up bis dato auf ebenfalls rund 13 Millionen erfolgreich identifizierte Nutzer zurück.

2019 wurde Andreas Bodczek auf den Posten des CEO berufen: „Über die letzten fünf Jahre habe ich es mir und meinem Team zur Aufgabe gemacht, unsere Branche aktiv zu gestalten und zu führen und unseren Kunden zu zeigen, warum digitale Identitäten für ihr Geschäft unabdingbar sind. Seit unserer Gründung haben wir uns zu einem Plattformanbieter entwickelt, der alle Marktbedürfnisse mit modernster Technologie abdeckt. Wir haben das Vertrauen unserer Kunden gewonnen, weil wir uns täglich auf unser Kerngeschäft konzentrieren, ohne dabei die marktprägenden Trends aus den Augen zu verlieren.“

Münchner Scale-up ist längst einer der größten europäischen Player

Im Jahr 2021 übernahm IDnow den französischen Marktführer für Identitätsprüfungstechnologie, ARIADNEXT, sowie den deutschen Anbieter Identity Trust Management AG und etablierte sich damit als einer der größten europäischen Player in der Identitätsbranche.

Neben den klassischen Finanz- und Telekommunikationsanwendungen bieten sich seit einigen Jahren neue Wachstumsfelder in der Mobilitäts- und Reisebranche, im Online-Dating, Gaming, im Bereich Human Resources oder auf Social Media. Obwohl sich Nutzerbedürfnisse und regulatorische Anforderungen stark von den klassischen Branchen unterscheiden, ist der Wunsch nach gestärktem Vertrauen in digitale Transaktionen unabhängig von der Branche länderübergreifend gewachsen.

Wiederverwendbare Identitäten und Vertrauensdienste bestimmen die Zukunft

Die digitale Identitätsbranche steht – aufgrund von Regulierungen wie eIDAS 2.0 auf europäischer Ebene oder den angekündigten Änderungen der VideoIdent-Verordnung in Deutschland – vor einem Paradigmenwechsel. Die Beziehungen mit mehr als 900 langjährigen Kunden will das Unternehmen nutzen und diese auf die nächste Stufe heben. Dazu sollen in den kommenden Jahren ein eigener Vertrauensdienst und ein digitaler Identitätspool mit mehreren Millionen Nutzern aufgebaut werden.

Damit will das Scale-Up die Zeitenwende im digitalen Identitätsmarkt, die durch das Inkrafttreten der eIDAS 2.0-Verordnung von der Europäischen Union eingeläutet wurde, anführen: Europäische Vertrauensdienste, wiederverwendbare Identitäten und ein vollständig integriertes, breites Produktportfolio bilden die Grundlage der langfristigen Produktstrategie des Unternehmens.

„Heute stehen wir vor einer grundlegenden Transformation unserer Branche – weg vom Einmal-Verifizierungsprozess hin zu wiederverwendbaren Identitäten. Auch diese Revolution werden wir anführen,” so Bodczek. „Im letzten Jahrzehnt hat IDnow mit seinem breiten und sich ständig weiterentwickelnden Portfolio ein hohes Maß an Weitsicht, Resilienz und Anpassungsfähigkeit bewiesen. Mit einem Team aus mehr als 450 hochqualifizierten Kolleginnen und Kollegen in zehn Niederlassungen in ganz Europa sind wir bereits heute einer der größten Player in der Identitätsbranche. Die Erfahrung, das Know-how und die Innovationskraft, die wir in unserem Unternehmen bündeln, stimmen uns sehr optimistisch für die nächsten zehn Jahre unseres Unternehmens und die Zukunft der gesamten Branche,“ so der CEO abschließend.

München, 18. Juni, 2024 – Deutlich mehr Sportwettkunden beantragen vor diesem Sommer voller sportlicher Großveranstaltungen eine Identitätsüberprüfung. Diesen Anstieg hat IDnow, ein führender Plattformanbieter für Identitätsüberprüfungen, festgestellt.

Zwischen dem 14. und dem 16. Juni 2024 ist die Zahl der Spieler, die eine Verifizierung bei einem europäischen Glücksspielanbieter beantragten, um 750 Prozent gestiegen [1]. Der bisherige Spitzenwert für die Verifizierungen wurde am 14. Juni verzeichnet, dem Tag des Eröffnungsspiels der UEFA EURO 2024. Im Vergleich zur Weltmeisterschaft 2022 wurden deutlich mehr Verifizierungsanfragen gestellt.

IDnow geht davon aus, dass diese Zahlen auch während des ersten Spiels jedes Landes auf einem hohen Niveau bleiben werden. Damit steigt aber auch die Gefahr von Bonusmissbrauch, Mehrfachkonten, das Glücksspiel Minderjähriger, Geldwäsche und gefälschten Dokumenten.

Effiziente und Compliance-konforme Verifizierungen

„Die Sportwettseitenbetreiber müssen sich vor diesen Großveranstaltungen vielen Herausforderungen stellen, die den üblichen Compliance-Hindernissen recht ähnlich sind. Aber die große Anzahl an neuen Wettspielern weltweit und die erhöhte Wettaktivität kann für unvorbereitete Plattformbetreiber zu großen Problemen führen“, sagt Roger Redfearn-Tyrzyk, Vice President of Global Gaming bei IDnow.

„Die Fußball-Europameisterschaft 2024 stellt eine große Chance für neue und alte Glücksspielplattformen dar. Deswegen ist es essenziell, dieses Event für sich zu nutzen. Gleichzeitig müssen Betreiber aber auch den Ruf ihrer Plattform und die Spieler selbst schützen. Daher sind effiziente, regelkonforme Verifizierungsprozesse notwendig, um diese Flut an Spielern reibungslos und sicher auf die jeweilige Plattform zu bringen. Nur wenn die Betreiber in der Lage sind, Konten zuverlässig zu verifizieren und echte Spieler in dieser Hochphase aufzunehmen, lässt sich Betrug wirksam bekämpfen.“  

Globale Sportereignisse verfügen über eine enorme Anziehungskraft – das gilt für Gelegenheits- und eingefleischte Wettspieler. Die immer größere Wettleidenschaft wird zudem dadurch begünstigt, dass Online-Plattformen heute einfach zugänglich sind. Während der FIFA-Weltmeisterschaft 2022 stieg die Wettanzahl im Vergleich zur Weltmeisterschaft 2018 um 13 Prozent. Allerdings war dort bereits eine besorgniserregende Zunahme von Glücksspielaktivitäten nicht nur auf regulierten, sondern auch auf unregulierten Websites zu beobachten. Beispielsweise besuchten allein im Vereinigten Königreich während der letzten Fußballweltmeisterschaft 250.000 Menschen unregulierte Schwarzmarkt-Websites – im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 80.0000.

Allerdings entstehen noch weitere Sicherheitsprobleme durch große Sportereignisse wie die Fußball-Europameisterschaft 2024:

  1. Häufig wird ein erhöhter Website-Verkehr von Betrügern als Schutzschild für kriminelle Aktivitäten genutzt. Denn so können sie häufig unbemerkt Identitätsdiebstahl betreiben oder versuchen, durch Phishing-Angriffe und Cyberattacken unbefugten Zugriff auf fremde Nutzerkonten zu erhalten.
  2. Ungesicherte öffentliche WiFi-Netzwerke können ein Sicherheitsrisiko darstellen, wenn Spieler sich für eine Wette anmelden. Hacker nutzen diese Verbindungen aus und erhalten so unbefugten Zugriff auf Benutzerkonten. Dadurch sind sensible persönliche Daten gefährdet, und der abgefangene Netzwerk-Traffic kann zu finanziellen Verlusten führen – sowohl für die Nutzer als auch für die Betreiber.
  3. Die Fallzahlen für Glücksspielbetrug steigen. Besonders der sogenannte Chargeback-Betrug (Rückbuchungsbetrug) stellt ein wiederkehrendes Risiko dar. Lösungen zur Identitätsüberprüfung können zwar dabei helfen, die Identität von Nutzern zu überprüfen und betrügerische Aktivitäten aufzudecken. Allerdings erfordern sie zusätzliche Maßnahmen, um Chargeback-Betrug zu verhindern. Dazu gehört etwa die Überwachung von Transaktionen. Auch die Zusammenarbeit mit Zahlungsdienstleistern, um verdächtige Transaktionen in Echtzeit zu identifizieren und zu blockieren, ist hier zielführend.

Weltweit werden in den nächsten Wochen voraussichtlich sämtliche Glücksspielplattformen gestiegene Spieleranmeldungen verzeichnen. Dies wird besonders für jene EU-Länder gelten, die in der Zeitzone der Europameisterschaft liegen. „Anbieter für Glücksspiel in der EU müssen sichere Spieleranmeldungen, Einzahlungen und Abhebungen anbieten“, resümiert Redfearn-Tyrzyk. „Gleichzeitig müssen sie aber auch intuitive Sicherheitsmaßnahmen gegen Geldwäsche durchführen und eine sorgfältige Altersüberprüfung gewährleisten. Nur so lässt sich das Risiko betrügerischer Aktivitäten im Vorfeld und während sportlicher Großveranstaltungen erfolgreich bekämpfen.“


[1] Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Zehn Jahre nach Markteinführung wird VideoIdent für weniger regulierte Märkte angepasst

München, 16. April 2024 – IDnow, ein führender Plattformanbieter für Identitätsprüfung in Europa, stellt VideoIdent Flex vor. Dabei handelt es sich um eine neue Version der bewährten expertengeführten VideoIdent-Lösung, die Künstliche Intelligenz (KI) mit menschlicher Expertise vereint. Die Videotelefonie-Lösung mit speziell trainierten Fraud-Experten wird durch KI-basierte Analysen der Ausweisdokumente im Hintergrund unterstützt. Ziel ist es, die Konversionsraten von Kunden zu erhöhen, die ansteigenden Betrugsversuche zu bekämpfen, Barrierefreiheit zu fördern, sowie ein angenehmes und qualitativ hochwertiges Serviceerlebnis für Nutzer zu schaffen.

IDnows VideoIdent-Lösung ist seit einem Jahrzehnt ein grundlegender Bestandteil der Identitätsprüfung und erfüllt europaweit die strengsten regulatorischen Anforderungen. VideoIdent Flex stellt eine Weiterentwicklung dieser Lösung dar und ist eine Antwort auf die wachsenden Herausforderungen im Identitätsbetrug. In der digitalisierten Welt ist es eine faire und barrierearme Alternative zu vollautomatisierten Prozessen, die Know Your Customer (KYC)- und Anti-Money-Laundering (AML)-Regelungen gerecht wird.

Flexible Identitätsprüfung durch Experten

Online-Identitätsüberprüfungen werden immer wichtiger, aber auch zunehmend komplexer. VideoIdent Flex vereint die Live-Video-Überprüfung mit einem Team aus hunderten geschulten Experten und stellt dadurch sicher, dass Kunden Zugang zu digitalen Diensten gewährt wird. Gleichzeitig werden Betrüger und sogenannte ‚Money Mules‘ abgewiesen. Anders als vollautomatisierte Lösungen, die rein auf Dokumentenechtheit und biometrischen Erkennungsmerkmalen basieren, steigert die Kooperation von Mensch und Maschine nicht nur die Onboarding-Raten und verhindert Betrug, sondern stärkt auch das Vertrauen zwischen Nutzer und Unternehmen. VideoIdent Flex kann zudem als Fallback-Service für vollautomatisierte Lösungen dienen.

„VideoIdent Flex stellt einen wichtigen Fortschritt für die Identitätsprüfung dar, indem KI-basierte Technologie mit menschlichem Wissen verknüpft wird“, sagt Bertrand Bouteloup, Chief Commercial Officer bei IDnow. „Betrugstaktiken entwickeln sich in der heutigen Zeit mit rapider Geschwindigkeit weiter. Unsere Lösung stützt sich auf über zehn Jahre Erfahrung in der Videoverifikation und Betrugsprävention. Unternehmen, die mit uns zusammenarbeiten, erzielen einen klaren Wettbewerbsvorteil, indem sie einen VIP-Service für ihr Onboarding anbieten können. Mit der Kombination aus KYC-konformer Identitätsprüfung, Echtzeit-Betrugsprävention und Experten-Support ist VideoIdent Flex auch für weniger regulierte Märkte in der DACH-Region ideal einsetzbar.“

Unternehmen aus weniger regulierten Branchen hielten VideoIdent-Lösungen für ihre Compliance-Anforderungen bislang mitunter für überzogen. Mit VideoIdent Flex kann die Identitätsprüfung jedoch individuell und kostengünstig so anpasst werden, dass die KYC- oder AML-Anforderungen in Bereichen wie Mobility, Telekommunikation oder Gaming erfüllt werden.

Individuell anpassbare Betrugsprävention in Echtzeit

VideoIdent Flex bietet eine Reihe von Funktionen und Vorteilen:

  • Individuell anpassbar: Vordefinierte Konfigurationen, um spezifische Branchenanforderungen und regionale Vorschriften zu erfüllen.
  • Expertengeführt: Qualitativ hochwertige Live-Videoverifikation durch geschulte Ident-Experten, die Präzision, Zuverlässigkeit, Compliance und ein hohes Maß an Sicherheit schaffen.
  • Umfassende Dokumentenabdeckung: Unterstützung eines breiten Spektrums von Dokumenten, die die globale Expansion erleichtert und Inklusivität fördert.
  • Betrugsprävention in Echtzeit: Zu den Betrugserkennungsfunktionen gehören KI-gestützte Analysen sowie manuelle Überprüfungen. Sie schützen vor neuen Betrugstaktiken, Social Engineering, Dokumentenmanipulation, Projektionen und Deepfakes.
  • Überprüfung von Hochrisikopersonen: In Hochrisikoländern, bei politisch exponierten Personen (PEPs) oder in Fällen, wo Betrug erwartet wird, werden Anträge in Echtzeit überprüft, ohne Verdacht zu erregen.

„Identitätsüberprüfung ist vielschichtig, so wie wir Menschen auch. Umso wichtiger ist es, einen hybriden Ansatz zu wählen, der die Vorteile fortschrittlicher Technologie in Kombination mit menschlichem Wissen und dem Verständnis für soziale Signale nutzt.

Unser Alltag wird zunehmend digitaler. Mit VideoIdent Flex bieten wir eine Möglichkeit, eine menschliche Beziehung zwischen den Unternehmen und ihren Kunden aufrechtzuerhalten, unabhängig von deren Alter, technischem Know-How oder einer Behinderung. VideoIdent Flex wurde für Unternehmen entwickelt, die sich nicht auf Standardlösungen verlassen können, um Betrug zu verhindern. Wir bieten mit unseren Experten eine zusätzliche Sicherheitsebene, insbesondere für Unternehmen und Kunden, die eine persönliche Interkation schätzen“, so Bouteloup weiter.

Firmenzentrale in München bietet Schülerinnen Einblick in IT und Webentwicklung

Der Hauptsitz von IDnow, ein führender Plattformanbieter für Identitätsprüfung in Europa, wird am 25. April 2024 zum Lernort für Schülerinnen. IDnow nimmt in Kooperation mit der Hacker School am diesjährigen Girls’ Day teil. Der bundesweite Aktionstag dient dazu, Mädchen einen Einblick in Berufe und Studienfächer zu geben, in denen der Frauenanteil bislang unter 40 Prozent liegt. In den teilnehmenden Unternehmen und Institutionen sammeln sie praktische Erfahrungen und erfahren mehr über den Arbeitsalltag.

Anmelden und mitmachen

Der Girls’ Day beginnt bei IDnow am 25. April 2024 um 9:00 Uhr und endet um 14:30 Uhr.

Teilnehmen können Schülerinnen im Alter von 11 bis 18 Jahren. Die kostenlose Anmeldung ist über die Hacker School hier oder über das offizielle Girls‘ Day Radar hier möglich.

Das Tagesprogramm umfasst eine erste Einführung in die Webentwicklung mit HTML und CSS. Anschließend bauen Schülerinnen in Zweierteams unter Anleitung eine eigene kleine Webseite, die sie selbst kreativ gestalten dürfen. Dabei lernen die jungen Entwicklerinnen auch, wie ein Browser funktioniert und was nach dem Aufruf einer Webseite im Hintergrund passiert. Zusätzlich zu dem praktischen Teil des Programms wird es auch Vorträge und Kurzpräsentation zu den Tätigkeitsfeldern der Teammitglieder geben.

Das Angebot findet in Präsenz in der Auenstraße 100, 80469 München, statt.

Pilotimplementierung der digitalen Identität soll noch im 1. Quartal 2024 beginnen: Startschuss mit 2.700 Bürgern aus Österreich, Rumänien und Spanien zum Test der Wallet-Lösung

München/Rennes, 12. März, 2024 – IDnow, ein führender Plattformanbieter für Identitätsprüfung in Europa, gibt den Beginn der Pilotphase des EU-weiten SOTERIA-Forschungsprojekts bekannt. Im Rahmen des Projekts soll ein nutzerzentriertes, bürgernahes Instrument entwickelt werden, das die EU-Bürgerinnen und -Bürger bei der Verwaltung ihrer persönlichen Daten unterstützt. Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer digitalen Identität, die Zugang zu Online-Diensten schafft und eine benutzerfreundliche Plattform bietet, die eine sichere und einfache Datenverwaltung ermöglicht.

Gleichzeitig soll das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger für den Umgang mit ihren persönlichen Daten geschärft werden. „SOTERIA ist ein großangelegtes Demoprojekt, mit dem gezeigt werden soll, wie eine digitale Wallet die Sicherheit und Kontrolle über persönliche Daten gewährleisten kann, während sie gleichzeitig den Zugang zu Online-Diensten erleichtert“, erklärt Montaser Awal, Director Forschung bei IDnow und Koordinator des SOTERIA-Projekts.

E-Voting, E-Klausuren und E-Health-Feldversuche in drei EU-Ländern

Das im Oktober 2021 gestartete Forschungsprojekt SOTERIA nähert sich der abschließenden Pilot-Implementierungs- und Testphase der von IDnow und den anderen SOTERIA-Partnern entwickelten Wallet-Lösung. Die Identity Wallet wird in die Plattformen von SCYTL, IPCenter und Biobizkaia Health Research Institute (mit der Unterstützung des Verbands INFOCONS) in Rumänien, Österreich und Spanien integriert. Die Anwendungsfälle umfassen E-Voting, E-Klausur und E-Health.

Bereits diesen Monat beginnen die drei Pilotanwendungen mit Feldtests, an denen jeweils 900 Bürgerinnen und Bürger in Österreich, Rumänien und Spanien teilnehmen. In den Anwendungsfällen E-Voting und E-Klausur werden sich die Teilnehmenden über die SOTERIA-Anwendung authentifizieren und das von IDnow durchgeführte Onboarding testen. Darunter fallen auch einige neue, im Rahmen des Projekts entwickelte Sicherheitsprüfungen, die die Betrugserkennung der Lösung weiter verbessern. Anschließend durchlaufen die Bürgerinnen und Bürger den Voting- oder Klausurenprozess, an dessen Ende sie die Möglichkeit haben, ihre Wahlbestätigung oder ihre Prüfungsergebnisse in ihre Wallet zu übertragen. Bei den Tests der E-Health-Dienste besteht für die Bürger die Option, ihre Gesundheitsdaten zu ihrer Wallet hinzuzufügen. Dabei liegt es bei den Nutzern, welche Art von Daten und Dokumenten sie speichern möchten. Mit der Wallet sind alle wichtigen Informationen zur eigenen Gesundheit stets griffbereit.

Im Zuge des Projekts werden die 2.700 Bürgerinnen und Bürger zum einen den Authentifizierungsprozess und den Zugang zu einem Online-Dienst mithilfe einer gespeicherten digitalen Identität testen. Gleichzeitig wird auch die Fähigkeit der Wallet getestet, Dokumente und Attribute (z. B. elektronische Wahlbestätigung, Prüfungsergebnisse, Gesundheitsdaten) in Form von überprüfbaren Berechtigungsnachweisen zu speichern. Das Feedback der Bürger wird von AUDENCIA analysiert und ausgewertet und zur Verbesserung der Plattform genutzt. Diese Erkenntnisse können dann in die weitere Entwicklung von digitalen Identitätswallets im Rahmen der kommenden eIDAS2-Verordnung (elektronische Identifizierung, Authentifizierung und Vertrauensdienste) einfließen.

Awal fügt hinzu: „Dank der Erkenntnisse aus den Anwendungsfällen mit den Bürgern wird SOTERIA dazu beitragen, die Sicherheit, die Privatsphäre und den Schutz personenbezogener Daten auf allen Ebenen der digitalen Wirtschaft zu stärken und den Weg für ein vertrauenswürdiges digitales Umfeld in der EU ebnen. Wir sind sehr stolz darauf, dass das Forschungs- und Entwicklungsteam von IDnow dieses ambitionierte Konsortium aus 13 europäischen Partnern anführen darf. Es ist ein Beweis für den Innovationsgeist und die Neugier, die die DNA von IDnow ausmachen.“

Über SOTERIA

Das SOTERIA-Konsortium besteht aus 13 Partnern aus acht EU-Ländern, die sich aus kleinen und mittleren Unternehmen (ERDYN), großen Unternehmen (IDnow, SCYTL, IPCenter.at), Universitäten und Forschungszentren (Audencia, KU Leuven, CVC, IDIAP, Inria, Biocruces Bizkaia) und gemeinnützigen Organisationen (INFOCONS, STELAR, NORIA Onlus) zusammensetzen. Das Projekt wurde erstellt und im August 2020 bei der Europäischen Union eingereicht, nachdem die Europäische Kommission einen Aufruf zur Einreichung von Projekten zu den Themen digitale Sicherheit und Datenschutz für Bürger veröffentlicht hatte. Das Projekt SOTERIA wurde durch das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizont 2020 der Europäischen Union unter der Fördervereinbarung Nr. 101018342 gefördert. Weitere Informationen über das Projekt finden Sie unter https://www.soteria-h2020.eu/.[1]


[1] Der Inhalt gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder. Die Europäische Agentur haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Informationen.

Das Konsortium plant ein System, zur vollständigen Einhaltung der AML- und Geldtransferverordnung durch Anbieter von Krypto-Assets und selbst gehosteten Wallets

München, 13. Februar 2024 – IDnow, ein führender Plattformanbieter für Identitätsprüfung in Europa, tritt einem Konsortium aus fünf Kooperationspartnern bei. Dazu zählen die IOTA Foundation, walt.id, SPYCE.5 und Bloom Labs. Das gemeinsame Ziel ist es, Crypto Asset Service Providers (CASPs) sowie selbst gehostete Wallets mit den Vorgaben der europäischen Anti-Geldwäsche-Verordnung (AML) und der Geldtransferverordnung (TFR) in Einklang zu bringen.

Durch die kürzlich erlassene TFR-Verordnung soll der Transfer von Kryptowerten innerhalb der EU geregelt werden. Gemäß dieser Verordnung müssen sämtliche Transaktionen von Kryptowährungen die Identifikationsdaten sowohl des Absenders als auch des Empfängers enthalten. Alle CASPs sind demnach verpflichtet, sich an die TFR zu halten. Darüber hinaus gelten für CASPs aufgrund der neu erlassenen AML-Verordnung nun ähnliche Vorschriften zur Verhinderung von Geldwäsche wie für andere Finanzinstitute. Nutzer, die ein Konto eröffnen und eine Wallet bei einem CASP registrieren, müssen beispielsweise ein Identifizierungsverfahren durchlaufen. Dieses Verfahren ist notwendig, um die Anforderungen der neuen AML-Verordnung und der TFR zu erfüllen.

Eine Herausforderung bei der Einhaltung der neuen Vorschriften für CASPs ist die DSGVO. Diese untersagt es, personenbezogene Daten auf Blockchains oder Distributed-Ledger-Technologien (DLT) zu speichern. Um diese Vorschriften zu erfüllen, müssen CASPs allerdings wissen, mit wem sie Geschäfte tätigen und diese Informationen kontinuierlich überprüfen.

Mehr Vertrauen und Transparenz bei Transaktionen mit Kryptowährungen

Um diese Herausforderung zu lösen, haben sich die Partner zu einem Konsortium zusammengeschlossen. Das darin vorgeschlagene System befähigt eine vertrauenswürdige Partei, den Identifizierungsprozess zu tokenisieren. Dies ermöglicht den CASPs einen vertrauenswürdigen Prozess, ohne dass personenbezogene Daten preisgegeben werden. Der daraus resultierende “Soul-Bound Token” (SBT) kann für Blockchain-Prozesse genutzt werden und ermöglicht Web3-native Interaktionen. Die vertrauenswürdige Partei kann auf Anfrage einer berechtigten Stelle, wie einer Strafverfolgungsbehörde, die Identitätsinformationen offenlegen oder den SBT bei Bedarf widerrufen.

Die vorgeschlagene Lösung basiert auf einer Ethereum Virtual Machine (EVM) kompatiblen IOTA Smart Contract Chain. Das Netzwerk wird von der IOTA Foundation unterstützt, einer gemeinnützigen Stiftung, die die Entwicklung des IOTA-Protokolls fördert. walt.id, ein führender Anbieter von Open-Source-Infrastruktur für dezentrale Identitäten und Wallets, übernimmt die Entwicklung, Bereitstellung und Wartung des „Trusted Witness Service“, der für die Erstellung und Verifizierung von SBTs – wie beispielsweise Identitätsnachweisen – verwendet wird. IDnow wird die Lösung zur Identitätsverifizierung liefern, um Nutzer in die Wallet-Lösung onzuboarden. Bloom, eine All-in-One-Wallet für das IOTA-, Shimmer- und EVM-Ökosystem, ermöglicht es den Nutzern, SBTs zu speichern, zu präsentieren und deren Besitz nachzuweisen. SPYCE.5, spezialisiert auf die Integration hybrider Blockchain-Technologien, stellt die essentielle Infrastruktur für die nahtlose Interchain-Kommunikation und Transaktionsvalidierung bereit. Somit wird die Gesamteffizienz des Systems verbessert und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sichergestellt.

Statements 

Rayissa Armata, Director Global Regulatory und Government Affairs, IDnow:

„Wir freuen uns, Teil dieses zukunftsorientierten Konsortiums zu sein und mit angesehenen Playern der Kryptoindustrie zusammenzuarbeiten. Gemeinsam möchten wir Krypto-Wallet-Lösungen in Einklang mit den neuesten EU-Vorschriften bringen. Wir sind uns des Zeitdrucks bewusst, unter dem Unternehmen der Kryptobranche bei der Umsetzung der neuen Anforderungen stehen. Deshalb planen wir, unseren Lösungsvorschlag bei der EU einzureichen, um die technologischen und regulatorischen Herausforderungen im Zusammenhang mit AML, KYC und TFR in der Kryptoindustrie schnellstmöglich zu bewältigen”.

Dominik Schiener, Vorstandsvorsitzender, IOTA Foundation:

„Wir sind stolz darauf, mit diesen renommierten Partnern ein nahtloses Nutzererlebnis zu schaffen und die zugrunde liegende Distributed-Ledger-Technologie bereitzustellen. Die Identitätsüberprüfung in Web3-Umgebungen sollte einfach und unkompliziert sein, ohne den Datenschutz oder die Sicherheit zu beeinträchtigen. Angesichts der zunehmenden regulatorischen Anforderungen benötigen wir innovative Lösungen, die sowohl für Unternehmen als auch für den Nutzer problemlos zu bedienen sind.”

Dominik Beron, Gründer, walt.id:

„Wir haben bereits dezentrale Identitäts- und Wallet-Lösungen für zahlreiche Kunden in verschiedenen Branchen entwickelt. Dieses Projekt ist besonders faszinierend, da es innovative Ansätze für das Onboarding und die Verifizierung von Nutzern in Krypto- und DeFi-Anwendungsfällen präsentiert, die traditionell mit Compliance-Herausforderungen zu kämpfen hatten.”

Nicole O’Brien, Mitgründerin, Bloom Labs:

„Die Zusammenarbeit mit den Partnern in diesem Konsortium ist für Bloom überaus wertvoll. Dieses Projekt stellt sicher, dass unsere Nutzer und das Krypto-Ökosystem von einer selbst gehosteten Wallet profitieren können, die den EU-Vorschriften entspricht.”

Holger Köther, Geschäftsführer, SPYCE.5:

„Unser innovativer Ansatz gewährleistet nicht nur die Einhaltung der Vorschriften, sondern bewahrt auch die Integrität und Effizienz, die im Kryptobereich unerlässlich sind. Wir sind stolz darauf, Teil dieses innovativen Konsortiums zu sein, das die hybride Chain-Architektur von SPYCE.5 nutzt, um den komplexen EU-Vorschriften zu entsprechen.“

IDnow wird künftig aktiver Teil des Ökosystems der European netID Foundation

München, 30. Januar 2024 – IDnow, ein führender Plattformanbieter für Identitätsprüfung in Europa, kooperiert mit der European netID Foundation. Das Ziel: Die Einführung einer Identity Wallet für netID Nutzer in Deutschland als Alternative zu den Angeboten der US-Plattformen.

Die von IDnow entwickelte „netID Wallet“ App wird Nutzern im Laufe des Jahres zum Download bereitstehen und erlaubt diesen die Wiederverwendung und das Teilen gespeicherter digitaler Identitäten.

Wiederverwendung von Identitäten selbstbestimmt und noch einfacher

netID ist ein offener Standard, der es Nutzern ermöglicht, datenschutzkonform auf Online-Angebote der netID Partner, dazu zählen unter anderem die Mediengruppe RTL Deutschland, ProSiebenSat.1 und United Internet mit den Marken WEB.DE und GMX, mit denselben Login-Daten zuzugreifen. Mit der Einführung der Identity Wallet wird das Speichern und Abrufen von Identitäten für rund 40 Millionen potenzielle Nutzer noch einfacher.

An einem digitalen Ort gebündelt, können Nutzer nun zu jedem beliebigen Zeitpunkt auf ihrem Smartphone auf Identitätsnachweise wie Personalausweis, Führerschein, Sozialversicherungsdaten u.v.m. zugreifen und sich verifizieren – das macht alltägliche Prozesse effizienter. netID Partner wiederum können ihre Prozesse zur Überprüfung von Kundendaten, beispielsweise für Rechnungskauf, wesentlich vereinfachen und damit kostengünstiger machen.

Wallet bei den Partnern des netID Ökosystems einsetzbar

Die initiale Überprüfung der Identität des Nutzers zum Anlegen der Wallet erfolgt über die bewährten IDnow Lösungen. Ist die Identität bestätigt und damit die digitale Brieftasche (Wallet) erfolgreich angelegt, entscheidet der Nutzer, mit wem er welche Daten teilen möchte. Denn wer die Wallet zum Beispiel zur Registrierung bei einem Mobilfunkanbieter einmal nutzt, kann sie jederzeit bei einem der Partner des netID Ökosystems erneut zur geprüften Identifizierung einsetzen.

Die Wallet ist ein weiterer Schritt Richtung Zukunft: Denn die Europäische Kommission steht kurz davor, eine neue Version der eIDAS-Verordnung (electronic IDentification, Authentification and trust Services) zu veröffentlichen, die voraussichtlich 2024 Inkrafttreten soll. Bis 2030 sollen dann alle EU-Bürger über eine digitale Identität verfügen. Mit dem Launch der netID Wallet wird dieses Ziel unterstützt.

„netID vereinfacht seit ihrer Gründung das digitale Leben in Deutschland. Transparenz und Datenschutz standen dabei schon immer im Mittelpunkt unseres Tuns. Wir sehen die netID Wallet als logischen nächsten Schritt für die Weiterentwicklung des netID Angebots. Dank der Zusammenarbeit mit IDnow können wir unseren Nutzern eine sichere und nutzerfreundliche Identitätsüberprüfung bieten, die in Zukunft sogar regulierte Anwendungsfälle eIDAS-konform bedienen kann“, erklärt Uli Hegge, CEO der European netID Foundation.  

„Es freut uns, dass wir mit der European netID Foundation einen vertrauensvollen Partner für unsere Identity Wallet in Deutschland gewinnen konnten und künftig ein aktiver Teil des netID Ökosystems sein dürfen“, sagt Uwe Stelzig, Managing Director DACH bei IDnow. „IDnow und netID verfolgen in Sachen Datensicherheit und Nutzerfreundlichkeit ähnliche Ziele, denen wir gemeinsam jetzt auch bei der Identitätsüberprüfung nachgehen. Mit der Einführung der Wallet müssen sich Nutzer nicht mehr wieder und wieder von Neuem identifizieren, sondern können ihre verifizierten Identitäten abspeichern und beim nächsten Mal einfach wiederverwenden. So gewähren die netID Partner ihren Nutzern einen noch schnelleren und weiterhin sicheren Zugang zu ihren Diensten.“

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) bestätigt, dass die KI-basierte Identitätsprüfungslösung IDCheck.io für die Altersverifikation nach dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag in Deutschland geeignet ist

München, 9. Januar 2024 – IDnow, ein führender Plattformanbieter für Identitätsprüfung in Europa, gibt heute bekannt, dass die vollautomatisierte, KI-basierte Lösung IDCheck.io von der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) für den Einsatz zur Altersverifikation positiv bewertet wurde. Damit reiht sich IDcheck.io in die lange Liste der bereits von der KJM positiv bewerteten IDnow-Lösungen zur Altersverifikation ein. Zuvor waren die videochatbasierte Lösung VideoIdent, IDnow eID, AutoIdent, und die IDnow Wallet für die Altersverifikation von der Kommission zugelassen worden.

Schutz von Minderjährigen durch Altersverifikationssysteme

Der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) sieht vor, dass bestimmte ungeeignete Inhalte wie jugendgefährdende Video- und Browserspiele, Glücksspielangebote oder pornografische Inhalte nur dann online verbreitet werden dürfen, wenn der jeweilige Anbieter sicherstellt, dass sie nur für volljährige Personen zugänglich sind. Um solche geschlossenen, nur für Erwachsene zugängliche Nutzergruppen zu gewährleisten, werden Altersverifikationssysteme (AV-Systeme) eingesetzt. Die KJM veröffentlicht dazu eine Liste von geprüften AV-Systemen, die die gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Dadurch erhalten die Anbieter solcher Inhalte und die Betreiber von entsprechenden Seiten Rechts- und Planungssicherheit.

„Es gibt Bereiche im Internet, die für Kinder und Jugendliche ungeeignet sind. Dennoch werden solche Inhalte von neugierigen Jugendlichen häufig gesucht. Es muss also eine Möglichkeit geben, diese Seiten zu kontrollieren, die über die bloße Aufforderung an den Nutzer, seine Volljährigkeit durch Anklicken eines Buttons zu bestätigen, hinausgeht. In Deutschland wird dies durch die KJM gewährleistet. IDnow freut sich, mit IDCheck.io nun eine weitere von der KJM positiv bewertete Lösung zur Online-Altersverifikation anbieten zu können. Mit unserem breiten Angebot an Identitätsprüfungsmethoden bleibt IDnow ein starker Partner für den Jugendschutz, insbesondere im Spiel- und Glücksspielbereich“, so Rayissa Armata, Director Global Regulatory & Government Affairs bei IDnow.

München, 30. Oktober 2023 – IDnow, ein führender Plattformanbieter für Identitätsprüfung in Europa, hat in Zusammenarbeit mit der International Air Transport Association (IATA) und anderen Branchenpartnern die erste integrierte Flugreise, die auf digitaler Identität basiert, vorgestellt. Dabei geht es um alle Schritte, vom Kauf des Flugtickets bis zur Ankunft am Zielflughafen. Demonstriert wurde der gesamte Prozess auf einem Flug von London Heathrow (LHR) nach Rom Fiumicino (FCO) mit British Airways.

„Die Zusammenarbeit mit IATA und den anderen Partnern unterstreicht unser Engagement für ein digitales, effizientes und nahtloses Reiseerlebnis der Zukunft. Die integrierte Reise, die wir auf dem World Passenger Symposium in Chicago vorgestellt haben, ebnet den Weg für ein einfacheres und reibungsloses Reisen“, so Dr. Heinrich Grave, Senior Vice President Digital Identity bei IDnow.

„Wir bedanken uns bei IDnow für die Zusammenarbeit bei der Demonstration des ersten vollständig integrierten Reiseerlebnisses. Wir konnten dabei zeigen, wie die digitale Identität von der Buchung des Fluges bis zur Ankunft am Zielort genutzt wird. Unser Ziel war es schon immer, eine Zukunft des Reisens zu schaffen, die vollständig digital ist und durch biometrische Identifizierung gesichert wird. Obwohl wir die Technologie für die einzelnen Schritte hatten, war es eine Herausforderung, diese zusammenzubringen. Nun haben wir mit der Unterstützung unserer Partner gezeigt, dass dies möglich ist. Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, das Reisen in der Zukunft noch einfacher und reibungsloser zu gestalten“, erklärt Nick Careen, Senior Vice President for Operations, Safety und Security bei IATA.

Die Highlights der digitalen Reise:

  • Personalisierte Angebote: Nutzung von Daten, um personalisierte Angebote für Reisende zu erstellen. Dabei kann es sich z. B. um sicher in digitalen Wallets gespeicherte Kundenkartendaten handeln.
  • Einfache Bestellungen: Eine effiziente Auftragserstellung macht herkömmliche Tickets überflüssig. Wichtige Reisedaten werden in einem überprüfbaren digitalen Ausweis (Engl. Verifiable Digital Credential) gespeichert und sind über einen QR-Code zugänglich.
  • Unkomplizierte Überprüfung der Reiseanforderungen: Prozesse, die im Vorfeld die Reiseanforderungen prüfen und bestätigen, unterstützt durch das Timatic-System der IATA.
  • Durch “Ready to Fly” Check-ins vereinfachen und absichern: Verbesserung des Check-in-Prozesses durch Übermittlung der erforderlichen digitalen Dokumente an die Fluggesellschaft. Dadurch wird schnell und einfach sichergestellt, dass die Passagiere abflugbereit sind.
  • Kontaktlose Airport-Erfahrung: Durch biometrische Gates von der Sicherheitskontrolle bis zum Boarding wird ein „hands-free“ Flughafenerlebnis ermöglicht.

IDnow hat die Entwicklung des digitalen Reiseerlebnisses mit seiner IDnow Wallet unterstützt. Die IDnow Wallet wird für die Speicherung und Präsentation von digitalen Reiseausweisen wie Bordkarten und digitalen Reisegenehmigungen wie digitalen Visa verwendet. Das Unternehmen stellt auch die Lösung zur Online-Identitätsüberprüfung bereit, die zum Einsatz kommt, wenn sich der Passagier zum ersten Mal in die Wallet-Lösung einloggt.

Die Reise von LHR nach FCO dient als „Proof of Concept“ im IATA Innovation Lab. IDnow setzt sich auch weiterhin für solche innovativen Kooperationen ein. Ziel ist es, die Grenzen des Machbaren in der Luftfahrtindustrie zu erweitern.

IATA Proof of Concept – End to End Digital Identity. Quelle: IATA

Partnerschaft mit Lekkerland und Zahlungsdienstleister epay ermöglicht deutschlandweite digitale Identifizierung vor Ort in Tankstellen und Kiosken

München, 26. September 2023 – IDnow, ein führender europäischer Plattformanbieter für Identitätsnachweise, kündigt mit ShopIdent eine neue Vor-Ort-Identifizierungslösung in deutschen Tankstellen an. Das Verfahren, das auf bewährte IDnow Dienste aufbaut und in Partnerschaft mit Lekkerland und epay umgesetzt wird, nutzt modernste Hardware zur Überprüfung und Verifizierung der Ausweisdokumente der Endkunden. Für die Dokumentenverifizierung kommt unter anderem die NFC-Funktion des deutschen Personalausweises (eID) zum Einsatz.

Durch die Identifizierung vor Ort, sowie den Einsatz der NFC-Funktion der eID, und der physischen Biometrieprüfung eignet sich die neue Lösung auch für hoch regulierte Anwendungsfälle und ist sowohl mit dem deutschen Geldwäschegesetz (GwG) als auch dem Telekommunikationsgesetz (TKG) konform.

Endkunden können schon seit November 2021 im Tankstellenshop erworbene Prepaid-SIM-Karten von Telefónica direkt im Shop aktivieren und die notwendige Identifizierung durchführen. Ein Anwendungsfall, der weiterhin sehr verbreitet ist, denn laut Bundesnetzagentur lag die Anzahl der Prepaid-Verträge in Deutschland 2022 bei 31,9 Millionen.

Darüber hinaus können sich Endkunden nun auch für externe Anwendungsfälle direkt im Shop identifizieren, wenn sie z. B. die Prepaidkarte nicht in der Tankstelle erworben haben, ein Bankkonto eröffnen wollen oder ihren Führerschein verifizieren. Der Nutzer kann ab sofort im Identifizierungsprozess, neben den bestehenden IDnow Lösungen, auch IDnow ShopIdent als Identifizierungsmethode wählen. Somit können sich Nutzer nicht mehr nur online, sondern auch bequem vor Ort mit IDnow digital identifizieren.

Einfacher Prozess für barrierefreie, digitale Identifizierung vor Ort

Uwe Stelzig, Managing Director DACH bei IDnow, erklärt die Plattformerweiterung: „Nicht alle Endkunden in Deutschland sind digital-affin. Das hatte zuletzt unser Digital Identity Index eindrücklich gezeigt. Demnach haben rund 40 Prozent der Deutschen schon mal eine Vor-Ort-Identifizierung in einer Postfiliale durchlaufen. Durch die Durchführung und persönliche Unterstützung in der Tankstelle ist ShopIdent besonders für Kunden ohne eigene oder passende Hardware geeignet. Die Lösung erhöht somit die Barrierefreiheit für die Identifizierung für Telekommunikationsdienste oder Finanzdienstleistungen und unterstützt gleichzeitig die Verbreitung der eID-Funktion in Deutschland, die laut unserem Index bisher bei rund acht Prozent lag.“

Um den Endkunden lange Servicezeiten und eine deutschlandweite Abdeckung bei 365 Tagen Verfügbarkeit bieten zu können, setzt IDnow die Echtzeit-Identifizierung vor Ort zusammen mit Lekkerland, dem Spezialisten für den Unterwegskonsum, und epay um. Lekkerland, ein Unternehmen der REWE Group, beliefert in Deutschland rund 52.400 Verkaufspunkte, darunter Tankstellenshops, Kioske und Convenience-Stores. epay übernimmt als Fullservice-Paymentprovider auf Basis des elektronischen Personalausweises die technische Umsetzung am POS mit seiner multifunktionalen Prozessingplattform.

Veith Huxohl, Head of Product Management & Marketing e-va bei Lekkerland: „Zusammen mit IDnow bietet Lekkerland Verbraucherinnen und Verbrauchern eine attraktive Servicefunktion an. Gerade an Tankstellenshops können Identifizierungen ohne lange Warteschlangen, am Wochenende, in direkter Nachbarschaft und häufig 24/7 durchgeführt werden. Unseren Kunden wiederum, den Shopbetreibern, bieten wir mit einem Potenzial von mehreren Millionen Identifizierungen pro Jahr eine attraktive Ergänzung für ihr Dienstleistungsangebot im Shop.“

Die von der ANSSI ausgestellten PVID-Zertifizierungen für den automatisierten Identitätsnachweisdienst IDCheck.io und das auf Videochat basierende VideoIdent sind ein wichtiger Schritt in dem Bestreben von IDnow, der führende europäische Akteur auf dem Markt für digitale Identitäten zu werden.

München, 1. August, 2023 – IDnow, ein führender europäischer Plattformanbieter für Identitätsnachweise, hat für seinen IDCheck.io Identity Proofing Service und für VideoIdent Qualified Electronic Signature die PVID-Zertifizierung zur Fernidentifizierung (prestataire de verification d’identité à distance) auf dem Niveau „substantiell“ erhalten. Die Zertifizierung markiert den Höhepunkt der monatelangen Zusammenarbeit und des Engagements aller Teams und steht symbolisch für das Bestreben des Unternehmens, seinen Kunden Lösungen anzubieten, die sicher sind und den französischen Vorschriften vollständig entsprechen.

PVID: Europäische Führungsrolle bei der digitalen und finanziellen Sicherheit

In einer digitalisierten Gesellschaft, in der die meisten Transaktionen mittlerweile aus der Ferne durchgeführt werden, ist das Risiko des Identitätsdiebstahls insbesondere im Banken- und Finanzsektor gestiegen. Aus diesem Grund hat die Nationale Agentur für die Sicherheit von Informationssystemen (Agence nationale de la sécurité des systèmes d’information, ANSSI) einen Rahmen geschaffen, der strengere Anforderungen an Anbieter von Identitätsprüfungen stellt. Der neue Standard ebnet ausgewählten Identitätsanbietern den Weg zu einer wirksamen Betrugsbekämpfung – einem der Ziele der strengen Geldwäschegesetze (GwG) in Frankreich und ganz Europa. PVID erhöht damit die Cybersicherheitsstandards für traditionelle und digitale Finanzdienstleistungen sowie für Treuhanddienste.

Der im März 2021 eingeführte PVID-Standard zertifiziert Anbieter, die in der Lage sind, Identitätsüberprüfungen anzubieten, wie sie in der europäischen Verordnung über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste (eIDAS) definiert sind. Während die eIDAS-Verordnung europäische Sicherheitsniveaus festlegt, um die Gleichwertigkeit einer persönlichen Verifizierung für verschiedene Anwendungsfälle zu erreichen, setzt PVID diese Sicherheitsniveaus um, um ein konformes digitales Onboarding für Banken und andere Finanzdienstleister in Frankreich zu ermöglichen.

Die Zertifizierung, die für zwei Jahre ausgestellt wird, ermöglicht es den stark regulierten Bank- und Finanzdienstleistungsunternehmen, auf ein robustes und sicheres Dienstleistungsangebot zurückzugreifen, das eine Fernidentifizierung ermöglicht und das Risiko von Identitätsbetrug verringert.

Frankreich ist damit das erste Land in der Europäischen Union, das eine wirksame Regelung für die Fernüberprüfung von Identitäten eingeführt hat. Die Arbeit des Europäischen Instituts für Telekommunikationsnormen (ETSI), die mit der Norm ETSI TS 119 461 einen ähnlichen Zweck verfolgt, baut auf dem PVID-Standard auf.

Wettbewerbsvorteil auf dem digitalen Identitätsmarkt

IDnow ist erst der zweite private Anbieter, der die begehrte PVID-Zertifizierung erhält. Damit verfügt das Unternehmen über einen großen Vorteil auf dem Markt der digitalen Identitätsnachweise. Die zertifizierten IDCheck.io Identity Proofing Service und VideoIdent Qualified Electronic Signature bieten Kunden einen vertrauenswürdigen Onboarding-Prozess, der die Sicherheitsanforderungen der ACPR (Autorité de contrôle prudentiel et de résolution) erfüllt und den Kampf gegen Geldwäsche und Betrug unterstützt. Die Lösungen ermöglichen es Banken, flexible, einfache und schnelle digitale Wege anzubieten, um die Konversionsraten zu verbessern, indem eine hundertprozentige Fernidentifikation angeboten wird, die einem Face-to-Face-Prozess entspricht.

„Der Erhalt der PVID-Zertifizierung macht uns sehr stolz und ist gleichzeitig eine echte Anerkennung unserer Kompetenz auf dem Markt für digitale Identitäten in Frankreich,” erklärt Rayissa Armata, Senior Head of Regulatory Affairs bei IDnow.

„In einer Zeit, in der sich die Regulierungslandschaft auf weitere digitale Dienste in ganz Europa ausdehnt, bietet PVID anderen nationalen Regulierungsbehörden ein Beispiel für einen einheitlichen Rahmen, bei dem Datenschutz und Sicherheit im Vordergrund stehen. Über Frankreich hinaus ist PVID für IDnow ein weiterer Schritt in unserem Bestreben, unseren Kunden die sichersten Lösungen anzubieten, die von Referenzorganisationen wie der ANSSI zertifiziert sind. Standards wie PVID oder TS 119 461 können als Grundlage für zukünftige Onboarding-Vorschriften für verschiedene Regionen und Anwendungen, wie beispielweise Identity Wallets, dienen. Die Erfahrungen, die wir mit PVID oder mit unserem Beitrag zur Erarbeitung der TS 119 461 gemacht haben, sind dabei von unschätzbarem Wert und nur wenige Unternehmen sind in der Lage, ihre Kunden auf diesem Gebiet so gut zu beraten wie IDnow,” fügt Rayissa Armata hinzu.

München, 4. Juli 2023 – IDnow, ein führender Plattformanbieter für Identitätsprüfung in Europa, hat die ISO 27001-Zertifizierung für die IDnow GmbH erhalten. Mit dieser jüngsten Zertifizierung sind alle Unternehmen der Gruppe, die für die Entwicklung und Verwaltung der Lösungen zuständig sind, vollständig nach diesem Regelwerk zertifiziert.  

ISO/IEC 27001 ist ein international anerkannter Sicherheitsstandard zur Zertifizierung von Managementsystemen für Informationssicherheit (ISMS). Mit ISO/IEC 27001 implementiert IDnow Anforderungen und Prozesse zur Verwaltung, Kontrolle und kontinuierlichen Verbesserung der Informationssicherheit im Unternehmen.

Nach den bereits erreichten Zertifizierungen wie ISO/IEC 30107 für die VideoIdent-Lösung und ETSI TS 119 461 unterstreicht diese jüngste Zertifizierung den Einsatz von IDnow für ein Höchstmaß an Datensicherheit und Datenschutz für seine Kunden und Partner. Diese sind vor allem in Branchen wie der Finanzdienstleistung, Krypto, Mobilität, Telekommunikation oder Gaming tätig.

Sichere und rechtskonforme Plattform für digitale Identitäten

Die Branche für Identitätsverifizierung entwickelt sich stetig weiter und wird zunehmend komplexer. Deshalb sind Zertifizierungen wie die ISO/IEC 27001 wichtig, um Kunden und Partnern die Qualität von IDnows Plattform für Identitätsnachweise zu versichern. Die Zertifizierung umfasst die Entwicklung, die Wartung und den Betrieb von sicheren und rechtskonformen Identitätsprüfungslösungen, sowie digitalen Signaturen und ergänzenden Diensten für eine digitale Identitätsplattform.

„Als einer der Hauptakteure im Bereich digitale Identitäten in Europa steht für uns die Sicherheit bei all unseren Geschäftsaktivitäten im Mittelpunkt, insbesondere im Hinblick auf sensible interne Informationen und Kundendaten. Diese Zertifizierung ist deshalb ein wichtiger Meilenstein in unserem Bestreben, unseren Kunden und Partnern die sichersten Lösungen zur Identitätsüberprüfung zu bieten. Wir sind sehr stolz auf diesen Erfolg, der ohne die harte Arbeit unserer Sicherheits- und Audit-Teams nicht möglich gewesen wäre“, sagt Armin Bauer, Chief Technology und Security Officer und Mitgründer von IDnow.

Zutritt zum 24/7 ServiceStore der DB erfolgt über eine neue Web-App, die mithilfe von IDnow AutoIdent unter anderem die Volljährigkeit der Kunden feststellt

München/Berlin, 27. Juni 2023 – IDnow, führender Plattformanbieter für Identitätsprüfung in Europa, kooperiert zur Eröffnung des neuen, volldigitalisierten 24/7 ServiceStores am Berliner Ostbahnhof mit der DB Station&Service AG, um das Alter der Kunden zu überprüfen. Dafür setzt die DB Station&Service AG die automatisierte und auf künstlicher Intelligenz (KI)-basierte Identitätsprüfungslösung AutoIdent von IDnow ein.

Alter der Kunden wird dank KI in Minutenschnelle geprüft

Zutritt zum autonomen Convenience Store in der Ladenpassage des Bahnhofs erlangen Reisende über die neue 24/7 ServiceStore Web-App. Vor dem Besuch registrieren sie sich über die Web-App unter Angabe des Namens und eines Zahlungsmittels. Planen Kunden auch alkoholische Getränke oder Tabakwaren zu erwerben, müssen sie zusätzlich das IDnow AutoIdent-Verfahren durchlaufen. Dieser Selfie-basierte Identifizierungsprozess, der mit dem Personalausweis und dem Smartphone durchgeführt werden kann, dient dazu, das Alter der Kunden innerhalb von wenigen Minuten zu überprüfen. Die Ausgabe von altersbeschränkten Produkten wird über Verkaufsautomaten geregelt, an denen zusätzlich zur einmaligen Altersverifizierung auch noch eine Authentifizierung erfolgt. So kann die Abgabe von Alkohol und Tabakwaren an Minderjährige verhindert werden.

Haben sich Kunden erfolgreich registriert und ggf. ihr Alter verifiziert, erhalten sie über die Web-App einen QR-Code auf ihr Smartphone, mit dem sie den vollautomatisierten Store betreten können. Dort müssen sie nur noch die gewünschte Ware aussuchen. Ein individuelles Einscannen der Waren ist dank des im Store integrierten Kamerasystems nicht mehr nötig. Beim Verlassen wird der Einkauf automatisch über die in der Web-App hinterlegten Bezahldaten abgerechnet.  

Martina Köppl, Leiterin Franchisemanagement der DB Station&Service AG: „Der neue 24/7 ServiceStore stellt einen Meilenstein in der Weiterentwicklung von ServiceStore DB und für unseren Kundenservice dar. Ab sofort können unsere Reisenden am Berliner Ostbahnhof rund um die Uhr vollkommen autonom einkaufen. Für uns ist das ein großer und wichtiger Schritt bei der Reisendenversorgung, die wir als elementaren Bestandteil der intermodalen Reisekette im öffentlichen Personenverkehr sehen. Kunden profitieren künftig von der uneingeschränkten Verfügbarkeit des Angebots und einem ganz neuen und zeitsparenden Einkaufserlebnis.“

„Für uns ist wichtig, dass der Anmeldeprozess so reibungslos und einfach wie möglich für die Kunden der DB vonstattengeht. Aus unserer jahrelangen Erfahrung aus dem Kunden-Onboarding wissen wir, dass solche neuen Services nur in Anspruch genommen werden, wenn sie sicher und kundenfreundlich sind. Mit unserer bewährten automatisierten Identifikationslösung können wir beide Bedürfnisse bedienen und sind sehr gespannt darauf, wie sich dieses Leuchtturmprojekt der Mobilität in Berlin weiterentwickelt“, ergänzt Uwe Stelzig, Managing Director DACH bei IDnow.

Über ServiceStore DB

Das 1998 gegründete Franchisekonzept ServiceStore DB ist Teil der DB Station&Service AG und verfügt derzeit über rund 200 Standorte in ganz Deutschland, die von insgesamt 20 Franchisepartnern betrieben werden. Neben der Valora Holding Germany GmbH als derzeit größter Partner, gehören u. a. die Unternehmensgruppe Dr. Eckert, die Casualfood GmbH, SSP Deutschland und Lagardère Travel Retail Deutschland zu den Franchisepartnern von ServiceStore DB.

Bei der konzeptionellen Weiterentwicklung des stark expandierenden Formats liegt der Schwerpunkt u. a. auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Teil des Markenportfolios ist ebenfalls die Marke „ServiceStore DB Selection“, die mit ihrem hochwertigen Foodservice-Angebot für hochfrequente Standorte entwickelt wurde und das Konzept von ServiceStore DB ergänzt. Das Konzept des „24/7 ServiceStore“, das ohne Verkaufspersonal auskommt, ermöglicht den Einkauf rund um die Uhr mit Hilfe einer App.

Neue Funktionen erhöhen Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit für Unternehmen und Services, die unter der Regulierung der britischen Finanzaufsicht (FCA) und Glücksspielkommission (UKGC) stehen

München, 6. Juni, 2023 – IDnow, ein führender Plattformanbieter für Identitätsprüfung in Europa, kündigt die Erweiterung seiner Plattform um vollautomatisierte Funktionen zur Überprüfung der Dokumentenechtheit an. Darüber hinaus kommen Funktionen zum Datencheck und Finanzrisikoprüfung (engl. Financial Risk Checks) sowie zur Betrugsprävention hinzu. Die Erweiterung der Plattform umfasst auch ein zentrales, codefreies Workflow-Management-Tool.

Überprüfung der Dokumentenechtheit gegen ausgefeilte Betrugsversuche

Die automatisierte Überprüfung der Dokumentenechtheit basiert auf IDnows Expertise in der Videoanalyse und erfordert, dass der Endnutzer ein Video seines ID-Dokuments aufnimmt. Dadurch wird eine automatisierte Überprüfung der sichtbaren Sicherheitselemente des Dokuments, wie z. B. der Hologramme, ermöglicht. Diese Funktion unterstützt Unternehmen im Kampf gegen das steigende Risiko von Betrug durch gefälschte Dokumente.

Vollständig automatisierte KYC- und AML-Dienste mit Datenchecks

Die neuen vollautomatisierten Know Your Customer (KYC)- und Anti-Money-Laundering (AML)-Dienste von IDnow gleichen mehrere globale Politisch-Exponierte-Personen (PEP)– und Sanktionslisten ab. Somit wird die Einhaltung der Anti-Geldwäsche-Vorschriften in Echtzeit während der Onboarding-Phase gewährleistet. Zudem wird eine fortlaufende Compliance-Überprüfung nach dem Onboarding ermöglicht. FinTechs, Kryptoanbieter und traditionellere Finanzdienstleister profitieren zudem von einem vollständigen Alert Management und einer Prüfungshistorie mit individuellem Alert Matching.

Die neuen Datenchecks ermöglichen einen reibungslosen KYC-Prozess, der nur wenige Sekunden dauert. Das gilt insbesondere für Anwendungsfälle, die von der britischen Finanzaufsichtsbehörde (Financial Conduct Authority, FCA) oder der Glücksspielkommission (UK Gaming Commission, UKGC) reguliert werden. Sie fügen außerdem eine zusätzliche Sicherheitsebene hinzu, um Unternehmen in weniger regulierten Anwendungsfällen zu schützen, zum Beispiel in der Mobilitätsbranche.

Darüber hinaus umfasst die jüngste Erweiterung der Plattform auch Finanzrisikoprüfungen, die sowohl öffentliche Daten von Drittparteien als auch selbst gemeldete Daten nutzen. Diese bieten Glücksspielunternehmen einen Einblick in die finanziellen Kennzahlen, die Online-Spieler schützen und mit den jüngsten Aktualisierungen des britischen Glücksspielgesetzes in Einklang stehen. Sie helfen Unternehmen dadurch, potenzielle Geldstrafen und Reputationsschäden zu vermeiden. Öffentliche Daten und Daten von Drittanbietern ermöglichen es, Veränderungen in den Lebensumständen der Spielerinnen und Spieler laufend zu überprüfen sowie die gemeldeten Einkünfte zu kontrollieren, ohne dass zusätzliche Dokumente benötigt werden.

Eine Plattform für den Datenzugriff und die Echtzeitsteuerung von KYC-Prozessen

Mithilfe der neuen Funktionen, die der IDnow-Plattform hinzugefügt werden, können Kunden sowohl Datenchecks als auch dokumenten- und biometriebasierte Identitätsnachweis-Prozesse an einem Ort verwalten. Datenchecks werden in Großbritannien von den zuständigen Aufsichtsbehörden verlangt. Dokumenten- und Biometrieprüfungen werden für andere sensible Anwendungsfälle hinzugefügt, um eine zusätzliche Sicherheitsebene zu schaffen.

Die AML-Services und Echtzeit-Datenchecks sind über das Online-Self-Serviceportal für IDnow Kunden leicht konfigurierbar. Das Portal ermöglicht die Anpassung und Optimierung von Datenchecks und dokumentenbasierten Identitätsprüfungen über ein intuitives Dashboard mit Drag-and-Drop-Funktionalität. Das schafft einen einzigen, zentralen Verwaltungspunkt für alle neuen integrierten Dienste.

Eigene Technologie zur Betrugsprävention und ein hohes Maß an Compliance

Zur Erkennung von Einzel- und Serienbetrugsversuchen nutzt die IDnow-Plattform eine eigens entwickelte Technologie zur Betrugsprävention, die Risikosignale aus biometrischen Daten, Dokumenten, Geräten und anderen Datenquellen analysiert. Zusätzlich arbeitet IDnow regelmäßig mit Strafverfolgungsbehörden zusammen. Das speziell dafür zuständige Fraud Team des Unternehmens wird so mit dem neuesten Wissen über Betrugstechniken und -methoden aus aller Welt versorgt.

„Mit unserer KI-basierten Engine, die die neuesten Betrugspräventionsfunktionen nutzt, können wir ausgeklügelte Betrüger bekämpfen und es unseren Krypto-, FinTech- und Finanzkunden ermöglichen, ihr Geschäft auszubauen. Dabei sind wir gleichzeitig ein starker Partner für große Finanzinstitute. Unsere Funktion zur Überprüfung der Echtheit von Dokumenten stellt einen Wendepunkt in diesem Markt dar,” erklärt Bertrand Bouteloup, Chief Commercial Officer von IDnow.

„Wir freuen uns, dass wir unser Plattformangebot insbesondere in Großbritannien erweitern können, um unsere Kunden bei der Betrugsbekämpfung, der Einhaltung von Vorschriften und dem Aufbau von Vertrauen in ganz Europa und weltweit zu unterstützen. Dank dieser neuen Funktionalitäten und unserer umfassenden regulatorischen Expertise können unsere Kunden ihre Dienste problemlos erweitern. Sie können sich auf eine Plattform verlassen, die die strengsten regulatorischen Anforderungen in Großbritannien, der EU und darüber hinaus erfüllt.”

München/Saint Malo/La Ciotat, 24. Mai 2023 CLR Labs, ein europäisches Labor, das sich auf die Bewertung von Biometrie- und Sicherheitstechnologien spezialisiert hat, und LSTI, eine auf Cybersicherheit und Datenschutz spezialisierte Konformitätsbewertungsstelle (KBS), freuen sich, ihr ISO/IEC 30107-Konformitätsbewertungsschema offiziell einzuführen. Das Schema ermöglicht es ihnen, jedes Produkt und jede Dienstleistung, die biometrische Technologien verwendet, zu bewerten. IDnow, einer der führenden Plattformanbieter für Identitätsprüfung in Europa, erhält das erste LSTI ISO/IEC 30107-Zertifikat für die Lösung VideoIdent.

Das erste europäische Zertifizierungssystem für biometrische Technologien

Die 2017 veröffentlichte ISO/IEC 30107-Norm definiert Sicherheitsmaßnahmen und Tests für Präsentationsangriffe auf Remote-Identitätsnachweissysteme, um diese zu schützen und solche Angriffe zu verhindern. Bei Präsentationsangriffen handelt es sich um Versuche, sich mit einer Nachbildung eines biometrischen Merkmals oder einem Präsentationsangriffswerkzeug in ein System einzuloggen. Das Zertifikat wurde von LSTI ausgestellt und basiert auf der Bewertungsarbeit von CLR Labs. Es wurden sowohl Präsentationsangriffe als auch Tests zur Injektion biometrischer Daten, wie z. B. Gesichtserkennungsangriffe, basierend auf Deep-Fake-Technologie, analysiert. Bislang gab es ein Bewertungsschema nur aus den USA, während in Europa lediglich Projekte zur Einhaltung der Vorschriften durchgeführt wurden.

Diese gemeinsame Initiative ist einzigartig in Europa, da sie ein festes, von der Cyberindustrie anerkanntes Leistungsniveau für die Erkennung von biometrischen Angriffen festlegt.

Partnerschaft: Zwei große Namen aus der Cyber-Bewertungs- und Evaluierungsbranche

LSTI und CLR Labs haben gemeinsam ein Bewertungsschema entwickelt, das auf eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen angewendet werden kann. Dazu zählen biometrische Kits und Bedienterminals, automatische Grenztüren, biometrische Lesegeräte, Einreise-/Ausreisesysteme, digitale Wallets, Anbieter von Vertrauensdiensten, und viele weitere biometrische Produkte.

Dieses Konformitätsbewertungssystem erlaubt es dem europäischen Cyber-Ökosystem, die notwendigen Fähigkeiten zur Bewertung und Zertifizierung von biometrischen Produkten für die Erkennung von Präsentationsangriffen (presentation attack detection, PAD) mit dem Label ‚Made in Europe‘ zu erwerben und damit die Förderung der europäischen Exzellenz in diesem Bereich sicherzustellen.

Das erste nach ISO/IEC 30107 zertifizierte Produkt gemäß diesem Schema

In diesem europäischen Rahmen ist es IDnow, einer der führenden Anbieter von Identitätsprüfung, das als erstes Unternehmen ein ISO/IEC 30107-Zertifikat für sein Produkt VideoIdent erhält. VideoIdent ist ein expertengestütztes Produkt zur Video-Identitätsprüfung, das geschulte Service-Agenten mit KI-basierten Kontrollen verbindet. Der VideoIdent-Prozess validiert die biometrischen Gesichtsdaten des Nutzers und führt Liveness Checks durch, um Präsentationsangriffe zu erkennen und zu verhindern.

Die ISO/IEC 30107-Evaluierung bescheinigt, dass IDnow VideoIdent diese strengen Anforderungen an biometrische Identifikation erfüllt. LSTI hat das Niveau für die Zertifizierung von VideoIdent als „substantiell“ eingestuft.

Statements

„Dieses Zertifikat ist das Ergebnis der erfolgreichen Partnerschaft zwischen CLR Labs und LSTI, aber auch der erstaunlichen Konformitätsarbeit, die IDnow an seinem Produkt VideoIdent geleistet hat“, sagt Armelle Trotin, CEO der LSTI Gruppe.

„Wir waren begeistert, als wir das erste von LSTI ausgestellte Zertifikat gesehen haben. Seit der Gründung unseres Labors war der Aufbau eines ISO/IEC 30107-Konformitätszertifizierungssystems in Europa eines unserer Ziele“, so Stéfane Mouille, Direktor von CLR Labs.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die Zertifizierung für den internationalen Standard ISO/IEC 30107 erhalten haben. Mit der Unterstützung von LSTI und CLR waren wir in der Lage, die Stärke unserer VideoIdent-Präsentationsangriffserkennung während des biometrischen Erfassungsschritts der Identitätsprüfung erfolgreich zu testen. Diese Zertifizierung legt die Messlatte für unsere Betrugspräventionsmaßnahmen noch höher und ist ein wichtiger Schritt für unser Unternehmen auf dem Weg der führende Anbieter digitaler Identitäten in Europa zu werden“, erklärt Armin Bauer, Mitgründer und Managing Director Technology bei IDnow.

Über CLR Labs (Cabinet Louis Reynaud group)

CLR Labs ist ein europäisches Labor, das sich der Evaluierung von Biometrie- und Sicherheitstechnologien widmet. Es wurde von interdisziplinären Experten mit über einem Jahrhundert Erfahrung in Biometrie und Sicherheit gegründet und hat seinen Sitz in La Ciotat (Frankreich). Zahlreiche französische und europäische Hersteller, Implementierer komplexer Systeme und Vertrauensdiensteanbieter vertrauen CLR Labs die Evaluierung ihrer Produkte und Lösungen an, die biometrische Technologien für Grenzübertritte, sichere Zahlungen, physische Zugangskontrollen in Unternehmen, elektronische Online-Authentifizierung und ganz allgemein für das Management und die Verifizierung digitaler Identitäten nutzen. CLR Labs wird unterstützt von TEAM @ Mines Saint-Étienne, dem Zentrum für technologische Reife des Ecole des Mines von Saint-Étienne, Frankreich.

Pressekontakt CLR Labs:

Stéfane Mouille, Lab Director

stefane.mouille@cabinet-louis-reynaud.fr

+33 (0)6 81 82 35 92

Über LSTI
LSTI ist eine Konformitätsbewertungsstelle (KBS), die auf Cybersicherheit und Datenschutz spezialisiert ist. 2004 gegründet, verfügt LSTI über Expertise in der Bewertung der Informationssicherheit und ist als eine der wichtigsten KBS in Europa für die Bewertung von Vertrauensdiensteanbietern in Bezug auf die eIDAS-Verordnung, die ISO/IEC 27001-Norm und die französischen ANSSI-Normen anerkannt. Die Bewertung von Anbietern von Remote-ID-Proofing-Diensten ist zu Recht Teil ihrer Aktivitäten, insbesondere als Teil ihres eIDAS-Bewertungsangebots.

LSTI ist seit September 2021 Mitglied von Apave Digital und hat ein europäisches Franchiseunternehmen – LSTI Worldwide – mit Sitz in Irland.

Pressekontakt LSTI:

Manon Mix, Communications Officer

manon.mix@lsti.fr

+33 (0)6 66 96 35 50

München, 12. April 2023 – IDnow, ein führender europäischer Plattformanbieter für Identitätsnachweise, verzeichnet für das Jahr 2022 einen Anstieg der Transaktionen mit der deutschen Online-Ausweisfunktion (eID) um mehr als den Faktor vier. Damit wächst die eID-Nutzung bei dem Münchner Identitätsexperten deutlich schneller als die bundesweiten eID-Transaktionszahlen, die laut OZGDB von 2021 bis 2022 um rund 19 Prozent anstiegen.

Beim Auslesen der sensiblen eID-Daten kann IDnow auf ein eigenes eID-Berechtigungszertifikat, ausgestellt durch das Bundesverwaltungsamt, zurückgreifen. Das Zertifikat erlaubt es IDnow, in Kooperation mit der Bundesdruckerei, die eID-Online-Ausweisfunktion in Einklang mit dem Personalausweisgesetz (PAuswG) für die Identitätsprüfung auszulesen.

Elektronischer Personalausweis: Vorteile der NFC-Technologie

Bei IDnow wurde das Wachstum vor allem von den höher regulierten Branchen wie dem Finanz- und dem eGovernment-Sektor getragen. Besonders in diesen Bereichen kann der elektronische Personalausweis mit der NFC-basierten (Near Field Communication) Online-Ausweisfunktion seine Vorteile ausspielen. Die Betrugsprävention bei dieser Methode ist besonders hoch, da der im Personalausweis integrierte Chip äußerst fälschungssicher ist. Dank des hohen Sicherheitsniveaus ist die Lösung sowohl mit dem deutschen Geldwäschegesetz (GWG) als auch dem Telekommunikationsgesetz (TKG) konform.

Als hoheitlich notifiziertes Verfahren bietet die eID-Online-Ausweis-Funktion unter den verschiedenen Identifizierungsverfahren die höchste Sicherheit. Darüber hinaus dauert die Identitätsprüfung mit der eID nur wenige Minuten und läuft völlig automatisiert – also ohne Servicemitarbeitende – ab.

Nur acht Prozent der Bevölkerung haben die eID schonmal genutzt

Trotz der zuletzt positiven Entwicklungen liegt die Durchdringungsrate dieser Identifizierungsmethode in der deutschen Bevölkerung weiterhin auf niedrigem Niveau. Der Digital Identity Index 2023 von IDnow hat kürzlich gezeigt, dass die eID-Funktion auch über zehn Jahre nach ihrer Einführung in der Breite kaum genutzt wird. Laut YouGov-Umfrage haben nur acht Prozent der Bevölkerung sie schon mal eingesetzt.

Private Identifizierungslösungen wie Videoident-Verfahren in einem Videochat (38 %) oder die Vor-Ort-Identifizierung in einer Postfiliale (40 %) dominieren den deutschen Markt weiterhin.

Grund hierfür ist unter anderem die Unbekanntheit der eID-Lösung – nur sieben Prozent der deutschen Bevölkerung können sich laut Index etwas unter dem Begriff „eID“ vorstellen. Auch das Fehlen von Anwendungsfällen im Alltag, sowie die vergleichsweise schlechte Nutzerfreundlichkeit der Lösung tragen dazu bei, dass die Methode wenig genutzt wird. Es wird sowohl ein 6-stelliger PIN als auch ein NFC-fähiges Smartphone benötigt. Die Datenübertragung über die NFC-Schnittstelle bereitet Nutzern oft Probleme beim Auslesen.

„Um dem niedrigen Bekanntheitsgrad der Lösung entgegenzuwirken, benötigt Deutschland einerseits umfangreiche Marketing- und Awareness-Kampagnen von Politik und Privatwirtschaft. Andererseits müssen Finanzdienstleister, Mobilitätsanbieter, und Telekommunikationsunternehmen die Implementierung der Lösung in ihre Onboarding-Verfahren wagen. Denn ein erhöhtes Angebot an Anwendungsfällen wird sich ganz automatisch positiv auf die Bekanntheit der eID auswirken. Alle Seiten, Politik wie Wirtschaft, müssen generell eng zusammenarbeiten, um die eID doch noch zum Erfolg zu führen“, erklärt Armin Bauer, Mitgründer und Managing Director Technology bei IDnow.

Plattformansatz erlaubt Integration unterschiedlicher Identifikationslösungen

Perspektivisch erwartet IDnow aufgrund verschiedener politischer Entscheidungen wie dem Onlinezugangsgesetz (OZG), der Einführung der BundID in zusätzlichen Bundesländern sowie der Energiepreispauschale für Studierende, einen weiteren Nutzeranstieg der eID. Auch die höhere Verbreitungsrate von NFC-fähigen Smartphones sowie das Onboarding in den von der EU geplanten Digital Wallet wird sich künftig positiv auf die Verbreitung auswirken.

„Wir sehen uns für diese Entwicklungen mit unserem Plattformansatz sehr gut gerüstet. Denn es wird in der Identitätsprüfung nie die eine, dominante Lösung geben, da sich die Bedürfnisse von jüngeren, älteren, technisch versierten oder weniger versierten Menschen stark voneinander unterscheiden. Stattdessen setzen wir auf eine breite Auswahl an verschiedenen Identifizierungslösungen, um alle Bürger abzuholen“, so Bauer weiter. „Hat der Nutzer seine PIN verlegt oder die NFC-Schnittstelle des Smartphones funktioniert nicht, kann er auf unserer Plattform nahtlos zu einer alternativen Identifikationslösung wie VideoIdent wechseln und den Onboarding-Prozess zuverlässig abschließen.“

Digital Identity Index 2023 Deutschland

Erfahren Sie, in welchen Bereichen die deutsche Bevölkerung auf digitale Identifizierungsverfahren setzt, wie die Deutschen Identity Wallets gegenüberstehen und welche Faktoren für ihre Nutzung und Verbreitung besonders zentral sind.
Jetzt herunterladen
IDnow Digital Identity Index 2023 Deutschland_Page_01

Größtes Wachstum bei Finanzdienstleistungen, Telekommunikation, Mobilität und Reisen

München, 07. März 2023 – IDnow, führender Plattformanbieter für Identitätsprüfung in Europa, steigerte 2022 den Umsatz mit seinem KI-gestützten, automatisierten Lösungsportfolio um 52 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Unternehmen entwickelt unter anderem automatisierte Lösungen mit biometrischen Selfies und Video-Liveness-Tests. Mithilfe der in-house entwickelten Technologie lassen sich Nutzer in unterschiedlichsten Anwendungsfällen innerhalb weniger Minuten verifizieren.

Umsatzsteigerung in einer Reihe von Branchen

Besonders drei Bereiche trieben das Wachstum von IDnow voran: Finanzdienstleistungen, Telekommunikation sowie der Mobilitäts- und Reisesektor. Im stark regulierten Markt der Finanzdienstleistungen konnte IDnow seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr fast verdoppeln (97 Prozent). Zudem verzeichnete das Unternehmen im Bereich der Telekommunikation ein 40-prozentiges Wachstum. Im Mobilitäts- und Reisesektor konnte ein Anstieg von 16 Prozent erzielt werden. Ähnlich positive Entwicklungen erreichte IDnow in der Gamingbranche. Dort treiben regulatorische Änderungen die Akzeptanz der automatisierten Identitätsprüfung weiter voran.

Besonders die Reisebranche stand in den letzten Jahren vor enormen Herausforderungen und will sich daher transformieren, um ein vollständig digitales Reiseerlebnis zu bieten“, sagt Bertrand Bouteloup, CCO bei IDnow. „Die digitale Identitätsprüfung wird zu einem wesentlichen Bestandteil der Buchungs-, Check-in und Onboarding-Prozesse. Mithilfe von nahtlosen und sicheren Prozessen können Unternehmen in dieser Branche jetzt einen großen Wettbewerbsvorteil erlangen.“

Bedarf an automatisierten Lösungen steigt in allen Regionen

Frankreich gehört seit der Übernahme von ARIADNEXT im Jahr 2021 zu einem Kernmarkt für IDnow, dort war 2022 ein Umsatzanstieg von 54 Prozent von KI-gestützten, automatisierten Lösungen zu verzeichnen. In der DACH-Region stiegen die Umsätze um 40 Prozent. Außerhalb dieser Kernmärkte konnte IDnow den Umsatz mit automatisierten Lösungen mit 117 Prozent mehr als verdoppeln.

Ein großer Teil des Umsatzes stammt aus Transaktionen mit AutoIdent plus QES, einer Hybridlösung im IDnow Plattformportfolio. Dabei handelt es sich um eine All-in-One-Lösung mit qualifizierter elektronischer Signatur (QES) gepaart mit digitaler Identitätsüberprüfung, mit der sich die Geldwäsche-Anforderungen der meisten EU-Regulierungsbehörden erfüllen lassen.

Europäische Zertifizierungen

Seit einigen Jahren werden in Europa immer mehr KI-gestützte Lösungen für die Geldwäschebekämpfung (Anti-Money Laundering, AML) zugelassen. Frankreich und Rumänien haben den Weg dafür geebnet, Anbieter von Identitätsnachweisen zu zertifizieren und das Vertrauen der Kunden zu stärken. Zudem beginnen immer mehr Länder, das mit Identitätsnachweisen assoziierte Sicherheitsniveau zu regulieren.

„Letztes Jahr wurden unsere Dienste bereits von den rumänischen Digitalbehörden gemäß dem gesetzlichen Rahmen zertifiziert. In einem unserer Hauptmärkte Frankreich sind wir an der PVID-Zertifizierung der ANSSI, der französischen Nationalen Agentur für Sicherheit, beteiligt“, fügt Bouteloup hinzu. „Diese Zertifizierungen bestätigen, dass wir eine zuverlässige automatisierte Identitätsüberprüfung anbieten – gleichwertig einer persönlichen Verifizierung. Das stärkt die führende Marktposition von IDnow in Europa.“

Technologische Integrationspartnerschaft ermöglicht kontaktlosen Check-in inklusive digitaler Identitätsüberprüfung und automatisierter Datenerfassung

München/Stuttgart, 14. Februar 2023 – IDnow, führender Plattformanbieter für Identitätsprüfung in Europa, verkündet eine technologische Integrationspartnerschaft mit straiv, einem der größten Technologieanbieter für digitale Hotelerlebnisse in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Personalengpässe durch Digitalisierung ausgleichen

Seit der Coronapandemie legen Reisende und Gäste in der Hotellerie Wert auf ein Höchstmaß an Hygiene. Laut einer Studie von Oracle bevorzugen 84 Prozent der befragten Gäste „Social Distancing“-Maßnahmen in einem Hotel, um sich sicherer zu fühlen. Fast drei Viertel (71 Prozent) würden lieber in einem Hotel übernachten, das „Self-Service“-Technologie anbietet. Dieser Trend spiegelt sich auch auf der Gegenseite: Fast die Hälfte der befragten Hotels gaben an, dass sie Personalengpässe durch die Digitalisierung von wiederkehrenden Prozessen, wie dem Check-in, ausgleichen.

Als einer der größten technologischen Integrationspartner für Hotels im DACH-Markt, bietet straiv unter anderem einen digitalen Check-in und Check-out inklusive Meldeschein an. Über das Smartphone der Gäste, oder mithilfe einer Kiosklösung in der Lobby, können sich Reisende kontaktlos und ohne App-Download ein- und auschecken.

Kontaktloser Check-in mit automatisierter Identifikationsprüfung

Künftig integriert die straiv-Lösung auch IDnow AutoIdent, die automatisierte, KI-gestützte Identifikationsprüfung. Der Gast kann sich dadurch mithilfe seines Ausweisdokumentes automatisch und ohne Hotelpersonal vor dem Check-in identifizieren. Ein Übertragen von Ausweisdaten in Formulare oder das Abheften von Ausweiskopien entfällt dadurch.

„Mit unserem digitalen Begleiter können Gäste alle relevanten Inhalte für den Check-in von zu Hause oder unterwegs ausfüllen. Dadurch werden lange Schlangen und unzufriedene Gäste an der Rezeption vermieden. Wir freuen uns, dass wir nun gemeinsam mit IDnow, Prozesse im Hotel weiter digitalisieren werden und eine sichere und automatisierte Identifikationsprüfung in die Guest Journey integrieren können“, sagt Patrick Luik, einer der Gründer und Geschäftsführer von straiv.

„Da sich Hotellerie und Gastgewerbe kontinuierlich auf ein digitaleres Reiseerlebnis zubewegen, ist die Identitätsüberprüfung zu einem wesentlichen Bestandteil des Check-ins geworden. Die Identitätsüberprüfung online und vor dem Check-in lässt manuelle Ausweisüberprüfungen an der Rezeption überflüssig werden und optimiert so das Reiseerlebnis für die Gäste und entlastet gleichzeitig das Hotelpersonal. Zusammen mit straiv möchten wir Hotels ein nahtloses und sicheres Reiseerlebnis zur Verfügung stellen, mit dem sie sich einen Wettbewerbsvorteil auf dem Markt verschaffen können und Personalengpässen entgegenwirken“, ergänzt Uwe Stelzig, Managing Director DACH von IDnow.

München, 26. Januar 2023 – IDnow, ein führender europäischer Plattformanbieter für Identitätsnachweise, holt Bertrand Bouteloup als neuen Chief Commercial Officer (CCO) ins Managementteam. Von Frankreich aus, übernimmt Bouteloup die Verantwortung für alle gruppenübergreifenden kommerziellen Teams.

Für seine neue Rolle als CCO bei IDnow bringt Bertrand Bouteloup mehr als 15 Jahre Managementerfahrung in der IT-Branche mit. In den vergangenen sechs Jahren war er als Vice President of Sales beim französischen Marktführer für Identitätsnachweise ARIADNEXT tätig. Diese Funktion führte er auch nach der Übernahme durch IDnow im Juni 2021 innerhalb der Gruppe fort. Zuvor trug er die Verantwortung als Global Director der Cybersecurity Business Unit bei Capgemini. Anschließend agierte er als European Director of Security Services bei Unisys sowie Managing Director des Beratungs- und Integrationsunternehmen 8-i.

Bouteloups bisherige Position des Vice President of Sales übernimmt Cyril Patou. Patou war zuletzt als Regional Director bei Clear Skye tätig. Dort verantwortete er neben Frankreich viele weitere Länder im europäischen Raum. Durch leitende Positionen bei den Unternehmen One Identity und Ping Identity verfügt Patou über mehr als sechs Jahre Erfahrung im Bereich der digitalen Identität.

„Ich freue mich auf diese neue Herausforderung innerhalb der IDnow Gruppe, in der ich unsere Umsatzziele bis 2023 und darüber hinaus vorantreiben möchte. Als Gruppe wollen wir weiter zusammenwachsen und unser Know-how auf dem deutschen und französischen Markt grenzüberschreitend nutzen. Dazu werde ich die verschiedenen kommerziellen Teams der Gruppe noch näher zusammenführen sowie die Ziele und Prozesse weiter vereinheitlichen“, so Bouteloup.

„Ich kenne Bertrand Bouteloup nun schon seit mehreren Jahren und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm in seiner neuen Funktion als Chief Commercial Officer. Seine langjährige Führungserfahrung in der Identitätsprüfungs- und Cybersicherheitsbranche, sowie sein Verständnis für unsere Unternehmenswerte sind äußerst wertvoll. Seine Vision für unsere Zukunft zusammen mit seinem strategischen und geschäftsorientierten Ansatz machen ihn zur idealen Besetzung für diese Rolle“, ergänzt Andreas Bodczek, CEO von IDnow.

Deutsche wünschen sich mehr digitale Dienstleistungen – Unwissenheit und Sicherheitsbedenken jedoch nach wie vor hoch

  • Über die Hälfte der deutschen Bevölkerung (52 %) hat keine nähere Vorstellung was sich hinter „digitaler Identität“, „eID“ oder „eIDAS 2.0“ verbirgt.
  • Identitätsmissbrauch oder Fälschungen (44 %), gezielte Hackerangriffe (43 %) und Überwachung durch Unternehmen (31 %) beunruhigen Nutzer.
  • Private Identifizierungslösungen wie VideoIdent (38 %) und PostIdent (40 %) dominieren den deutschen Markt. Die eID wird nur von acht Prozent verwendet.

München, 19. Januar 2023IDnow, führender Plattformanbieter für Identitätsprüfung in Europa, stellt heute erstmals den ‚Digital Identity Index 2023‘ vor. Die Studie gibt Einblicke in die Akzeptanz von digitalen (Identifizierungs-)Verfahren in Deutschland. Für den Index wurden im Rahmen einer repräsentativen Umfrage mit YouGov 2.040 Erwachsene befragt.

Laut Umfrage stören sich die allermeisten Deutschen bei analogen Vorgängen und Anträgen an den damit verbundenen langen Wartezeiten bei der Bearbeitung (59 %). Auch unflexible Termine und beschränkte Öffnungszeiten (58 %) sowie die Anfahrt zur jeweiligen Behörde, Bank oder Institution (40 %) wird als störend empfunden. Zudem stören sich 26 Prozent am Drucken von Dokumenten und 20 Prozent am Papierverbrauch. Die Adaption digitaler Methoden hinkt trotzdem noch etwas hinterher und das, obwohl der Wunsch nach mehr digitalen Diensten in der Bevölkerung vorhanden ist.

Digitale Dienste: Wunsch vs. Realität

Zwei Drittel (66 %) der Deutschen würden beispielsweise gerne mehr digitale Behördengänge nutzen. Nur neun Prozent tun das bisher allerdings. Die Hälfte der Bevölkerung (50 %) würde gerne auch die Gesundheitsakte digital einsehen bzw. die Krankschreibung digital einreichen. Beides ist möglich, aktuell machen aber nur 16 Prozent der Bevölkerung davon Gebrauch.

Auffällig ist auch die Diskrepanz zwischen Vertragsabschlüssen für Banken oder Versicherungen gegenüber dem Abschluss von Miet- oder Arbeitsverträgen. Während jeweils über 60 Prozent der Befragten Vertragsabschlüsse bei Banken oder Versicherungen bereits digital nutzen bzw. es gerne tun würden, sind es bei Miet- und Arbeitsverträgen nur sechs Prozent, die diese Verträge digital abschließen; 40 Prozent möchten diese Verträge nicht digital abschließen. Dementsprechend wenig verbreitet ist die qualifizierte elektronische Unterschrift (QES), die hierfür zum Einsatz käme. Sie wurde lediglich von sechs Prozent der Deutschen bisher verwendet.

Popularität der Fernidentifizierungsverfahren

Während die QES bisher noch ein Nischendasein fristet, haben viele Deutsche bereits mehrmals ein digitales bzw. Fernidentifizierungsverfahren durchlaufen. Am weitesten verbreitet sind die Vor-Ort-Identifizierung in einer Postfiliale (40 %), das VideoIdent-Verfahren in einem Videochat mit einer Person (38 %) sowie vollautomatisierte Ident-Verfahren mit Foto/Selfie (14 %). Die eID-Funktion des deutschen Personalausweises hingegen wird auch über zehn Jahre nach deren Einführung kaum genutzt: Nur acht Prozent haben sie schon mal eingesetzt. Die privaten Lösungen werden gegenüber der staatlichen eID von den Nutzern also klar bevorzugt. Identity Wallets, wie sie aktuell unter anderem auf EU-Ebene diskutiert werden, kommen bisher erst bei einem Prozent der Bevölkerung zum Einsatz.   

Fehlendes Verständnis von eIDAS 2.0, eID und digitalen Identitäten

Über die Hälfte der Bevölkerung (52 %) hat laut Umfrage keine nähere Vorstellung was sich hinter „digitaler Identität“, „qualifizierter elektronischer Signatur“, oder „eID“, verbirgt. Schlusslicht in Sachen Verständnis der Begrifflichkeiten bilden die „EuID“ (4 %) und „eIDAS 2.0“ (2 %).

„Wenn wir bedenken, dass die eIDAS 2.0-Verordnung weitreichende Auswirkungen auf die fortschreitende Digitalisierung in unserem Alltag haben wird, ist es überraschend, dass die Diskussionen der EU bisher nicht von den Endnutzern wahrgenommen werden. Sowohl Staat als auch Privatwirtschaft müssen hier noch viel Aufklärungsarbeit leisten, damit es der EuID langfristig nicht wie der deutschen eID ergeht und sie im Bewusstsein der Nutzer verschwindet,“ erklärt Dr. Heinrich Grave, Senior Vice President Digital Identity bei IDnow.

Identity Wallets: Vertrauen gegenüber Unternehmen aus Deutschland

Gegen die geplanten Identity Wallets – ein Kernstück der eIDAS 2.0-Verordnung – spricht aus Sicht der deutschen Bevölkerung vor allem die fehlende Sicherheit der Daten vor Identitätsmissbrauch oder Fälschungen (44 %), gezielte Hackerangriffe (43 %) und der Verlust bzw. Defekt des Smartphones (41 %). Rund jeder Dritte ist auch durch die Überwachung von Unternehmen (31 %) oder vom Staat (27 %) beunruhigt. Diese Bedenken schlagen sich in den Auswahlkriterien für eine Identity Wallet nieder: Den Deutschen ist Sicherheit (55 %) und Datenschutz (46 %) am wichtigsten. Für 36 Prozent ist die Nutzerfreundlichkeit ein zentrales Auswahlkriterium.

Für beide Kriterien, Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit der Identity Wallet, spielt der Sitz des Unternehmens eine große Rolle. Die Bevölkerung ist skeptisch gegenüber Unternehmen außerhalb der EU. Nur vier Prozent trauen ihnen eine gleichzeitig sichere Verarbeitung ihrer Daten sowie eine nutzerfreundliche Erfahrung zu. 28 Prozent trauen Unternehmen mit Sitz in Deutschland die Balance aus Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit zu. Weitere 26 Prozent glauben, dass rein staatliche Institutionen oder Stellen aus Deutschland diese Kriterien in einer Identity Wallet erfüllen könnten.

„Unser Digital Identity Index 2023 zeigt, dass es für die Nutzung von digitalen Diensten in Deutschland immer noch Luft nach oben gibt, insbesondere im Vergleich zum Rest der EU. Nutzer entscheiden sich aufgrund von Bedenken, oder aufgrund von Unwissenheit, noch häufig für analoge Prozesse, wo digitale Verfahren schon längst zur Verfügung ständen. In Hinblick auf die anstehenden Veränderungen, die Identity Wallets in der gesamten EU bringen werden, ist es deshalb so ungemein wichtig, Sicherheit mit Nutzerfreundlichkeit zu vereinbaren. Nur so können Politik und Wirtschaft ein zukunftsfähiges System für digitale Identitäten schaffen und deutsche Bürgerinnen und Bürger von ihren Vorteilen überzeugen“, ergänzt Heinrich Grave.

Über die Studie

Die Umfrage basiert auf Online-Interviews mit Mitgliedern des YouGov Panel Deutschland. Es wurden insgesamt 2.040 Personen, im Zeitraum vom 06. bis 08.12.2022, befragt. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die Bevölkerung ab 18 Jahren in Deutschland.

Digital Identity Index 2023 Deutschland

Lernen Sie, in welchen Bereichen die deutsche Bevölkerung auf digitale Identifizierungsverfahren setzt, wie die Deutschen Identity Wallets gegenüberstehen und welche Faktoren für ihre Nutzung und Verbreitung besonders zentral sind.
Jetzt herunterladen
IDnow Digital Identity Index 2023 Deutschland_Page_01

Kooperation ermöglicht Identitätsprüfung von Nutzern und Unterzeichnung von Dokumenten direkt in Microsoft Teams

Warschau/München, 12. Januar 2023 Billennium, ein globaler Anbieter von IT-Lösungen für Unternehmen, hat eine Partnerschaft mit IDnow, einem führenden Anbieter von Identitätsprüfungsplattformen in Europa, angekündigt. Dank der Kooperation können Nutzer von Microsoft Teams künftig mithilfe von Billeniums Inperly App Identitäten überprüfen und Dokumente mit qualifizierten elektronischen Signaturen unterzeichnen. Dazu können ID-Dokumente aus über 200 Ländern zum Einsatz kommen.

Die von Billennium entwickelte Anwendung Inperly unterstützt Remote-Kundendienst-, Beratungs- und Vertriebsprozesse auf Microsoft Teams. Billennium hat nun Lösungen von IDnow zur automatisierten Identitätsüberprüfung und für elektronische Signaturen in seine App implementiert. Die neue Funktion ermöglicht die Ausstellung einer einmaligen qualifizierten elektronischen Signatur (QES), die innerhalb der Europäischen Union einer handschriftlichen Unterschrift entspricht. Die Funktion kann in den meisten EU-Ländern genutzt werden.

„Durch die Integration von IDnow in Inperly können Unternehmen und Institutionen bequem, schnell und sicher die Identität eines Benutzers überprüfen und Dokumente mit qualifizierten Signaturen innerhalb von Microsoft Teams unterschreiben. Unsere Lösung hilft Unternehmen bei der Digitalisierung von Dokumentationsabläufen und verhindert Betrugsversuche. Sie kann erfolgreich in staatlichen Institutionen, Banken, Versicherungen, Universitäten, bei Personaldienstleistern und anderen Organisationen eingesetzt werden, die ihre Dienstleistungen aus der Ferne anbieten“, so Tomasz Goźliński, Head of Products bei Billennium.

„Eines unserer Hauptziele ist es, zu mehr Vertrauen in der digitalen Welt beizutragen. Deshalb unterstützen wir unsere Partner dabei, sichere und vertrauenswürdige Beziehungen aufzubauen. Unsere All-in-One Lösung ermöglicht qualifizierte elektronische Signaturen und erfüllt zusammen mit unserem Remote-Identitätsnachweis die Anforderungen der europäischen Anti-Geldwäsche-Verordnung. So können alle Beteiligten mit Inperly Informationen auf Microsoft Teams sicher austauschen. Die Verifizierung der Nutzer ist dank automatisierter, auf KI basierender Identitätsprüfung schnell und einfach. Die Zusammenarbeit mit Billennium trägt dazu bei, Identitätsdiebstahl durch biometrische Überprüfungen und elektronische Unterschriften zu verhindern“, ergänzt Bertrand Bouteloup, Vice President Sales bei IDnow.

Weitere Informationen über die Anwendung finden Sie unter Inperly.com.

München, 29. November 2022 – IDnow, ein führender europäischer Plattformanbieter für Identitätsnachweise, ernennt Jason Tucker-Feltham zum Head of Crypto Sales. Der in London tätige Tucker-Feltham bringt über zehn Jahre Erfahrung im Bereich Finanzdienstleistungen mit. In den vergangenen vier Jahren hat er sich auf Kryptowährungen spezialisiert.

Tucker-Feltham ist Vorstandsvorsitzender des Crypto Club Global und ein großer Befürworter der Kryptobranche. Er hält deshalb auch regelmäßig Vorträge auf internationalen Kryptoveranstaltungen. Vor IDnow war er im Business Development und im europäischen Vertrieb bei Celsius tätig. Dort betreute er einige der größten institutionellen Kunden im Kryptobereich. Zuvor war er Leiter der UK Advisory Compliance bei UniCredit, wo er sich für eine angemessene MiCA-Regulierung im Namen der gesamten Bankengruppe einsetzte. 

„Der Kryptomarkt hat seit der Einführung von Bitcoin im Jahr 2009 stetig an Bedeutung gewonnen. Damals schwankten die Börsenwerte der meisten Kryptowährungen erheblich“, so Tucker-Feltham. „Die Entwicklung der Branche deutet aber darauf hin, dass Kryptowährungen eine Zukunft haben und das traditionelle Finanzwesen grundlegend verändern können.“

„In dezentralisierten Finanzmärkten (DeFi) besteht aber weiterhin die Gefahr, dass Betrüger digitale Vermögensplattformen missbrauchen. Verfahren wie Know Your Customer (KYC) oder die Tokenisierung der Identität können hier Abhilfe schaffen. Mit diesen Verfahren wird das Vertrauen zwischen allen Marktteilnehmern gestärkt. Als einer der führenden Plattformanbieter für Identitätsnachweise in Europa passt sich IDnow an die sich schnell entwickelnde Kryptoindustrie an”, fügt Tucker-Feltham hinzu. 

„Wir freuen uns, einen so erfahrenen Experten für den Kryptomarkt wie Jason Tucker-Feltham für unser Team gewonnen zu haben“, kommentiert Benjamin Haas, Senior Sales Director EMEA, IDnow. „In seiner Funktion als Head of Crypto Sales wird er für unsere Go-to-Market-Strategie im gesamten Kryptobereich verantwortlich sein.“ 

„In Anbetracht der aktuellen Entwicklungen in der Kryptobranche kommt der Eintritt von Jason Tucker-Feltham in unser Team genau zum richtigen Zeitpunkt. Der Kryptomarkt bedarf eindeutig einer Regulierung. Mit unserem Team und unseren marktführenden Lösungen wollen wir eine Vorreiterrolle einnehmen“, fügt Haas hinzu. 

Die neue europäische Norm für Identitätsnachweise, elektronische Signaturen und Vertrauensdienste wurde in Zusammenarbeit mit dem regulatorischen Fachwissen des Privatsektors entwickelt

München, 6. Oktober 2022  IDnow, ein führender europäischer Plattformanbieter für Identitätsnachweise, hat als eines der ersten Unternehmen die Zertifizierung ETSI TS 119 461 erhalten. Dabei handelt es sich um einen neuen europäischen technischen Standard für Identitätsnachweise für Vertrauensdienste und insbesondere für qualifizierte elektronische Signaturen (QES). Diese Zertifizierung ermöglicht es IDnow, weiterhin konforme Lösungen zum Identitätsnachweis für Vertrauensdienste anzubieten und als Identity Proofing Service Provider (IPSP) für Trust Service Provider (TSP) aufzutreten.

Technischer Standard erhöht Sicherheitsniveau der gesamten Branche 

Der neue Standard wurde erstmals im Juli 2021 vom Europäischen Institut für Telekommunikationsnormen (ETSI) veröffentlicht. Er definiert bewährte Sicherheitspraktiken für verschiedene Identifizierungsmethoden – unter anderem für Vor-Ort-Lösungen wie auch für Lösungen auf der Grundlage von Video-, automatisierten Hybrid- und NFC-Technologien. IDnow bietet eine passende Lösung für all diese Methoden und damit eine der vielfältigsten Plattformen zur Identitätsüberprüfung.

Mit der neuen technischen Spezifikation werden die Richtlinien und Sicherheitsanforderungen für Identitätsnachweise und Vertrauensdienste überarbeitet. Die hierbei eingeführte Mindeststufe für Identitätsnachweise (Level of Identity Proofing, LoIP) ist neu und stimmt mit den Anforderungen von eIDAS überein. Durch diese Änderungen wird auch das Sicherheitsniveau in der gesamten Branche angehoben. Damit bildet der neue Standard die Grundlage für die zukünftige Ausstellung qualifizierter elektronischer Signaturen und anderer Vertrauensdienste. Darüber hinaus wird erwartet, dass ETSI TS 119 461 weitere Branchenvorschriften beeinflussen und eine neue Sicherheitsgrundlage bilden wird – beispielsweise die bevorstehende Aktualisierung des sechsten europäischen Gesetzes zur Bekämpfung der Geldwäsche (AMLD6) und die neue eIDAS 2.0 Verordnung.

„Wir begrüßen den Industriestandard ETSI TS 119 461 und insbesondere die Einführung des neuen Mindestniveaus des Identitätsnachweises (LoIP). Die Änderungen tragen dazu bei, die Mindestanforderungen an den Identitätsnachweis auf europäischer Ebene zu vereinheitlichen. Gleichzeitig erhöhen sie das Sicherheitsniveau und die Qualitätserwartungen in der gesamten Branche“, sagt Armin Bauer, Managing Director Technology & Co-Founder von IDnow.

Gesetzgeber und Experten der Privatwirtschaft arbeiten zusammen 

Die Schaffung dieses neuen Industriestandards zeigt zudem, wie wichtig es ist, den privaten Sektor in die Entwicklung branchenweiter Standards einzubeziehen. 

„Wir sind stolz auf unsere ETSI TS 119 461 Zertifizierung. Sie zeigt, dass unsere Plattform die neuesten Anforderungen an Identitätsnachweise für Vertrauensdienste erfüllt“, sagt Rayissa Armata, Head of Regulatory Affairs bei IDnow. „Gleichzeitig freuen wir uns, dass wir als einer der Experten aus der Privatwirtschaft ausgewählt wurden und unser Know-how in die ETSI Special Task Force 588 einbringen konnten. Innovationen im Bereich der digitalen Identität entwickeln sich sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene immer weiter. Daher ist die Zusammenarbeit zwischen Technologieführern und politischen Entscheidungsträgern so wichtig wie eh und je.“

IDnow liefert Identitätsprüfung und Authentifizierung für Adobe Acrobat Sign Digital Identity Gateway

München, 29. September 2022 – IDnow, führender Plattformanbieter für Identitätsprüfung in Europa, gibt die globale Zusammenarbeit mit Adobe Document Cloud, die führende Lösung für PDF- und E-Signaturwerkzeuge, bekannt, um die Identitätsprüfung für validierte Signaturen einfacher und sicherer zu machen.

Die rechtskonforme Unterzeichnung mit einer qualifizierten elektronischen Signatur (QES) erfordert, dass sich die Nutzer vor der Signatur eines Dokuments identifizieren. Auch für eine fortgeschrittene elektronische Signatur (AES) ist es sinnvoll, eine vorgeschaltete Identifizierung und Authentifizierung des Unterzeichners zu tätigen. Mit Adobe Acrobat Sign Digital Identity Gateway können Unternehmen und Organisationen aus einer Vielzahl vorkonfigurierter Anbieter digitaler Identitäten (IDP) auswählen und die Art der Identitätsprüfung nutzen, die ihren funktionalen, sicherheitsrelevanten oder Compliance-Anforderungen am besten entspricht. IDP-Dienste für die Authentifizierung von Nutzern, die Überprüfung der Identität von Unterzeichnern und Identitätsverbundlösungen nutzen das Standard-Authentifizierungsprotokoll OpenID Connect (OIDC) zur Integration mit Acrobat Sign. IDnow ist jetzt ein Adobe Acrobat Sign Digital Identity Gateway-Anbieter. 

Identitätsprüfung via IDnow AutoIdent oder VideoIdent für die elektronische Signatur 

Mit dem Digital Identity Gateway erhalten Acrobat Sign-Nutzer automatisch eine Benachrichtigung, wenn eine bestimmte Art der Identitätsüberprüfung erforderlich ist, um auf das Dokument zuzugreifen und es zu signieren. Nachdem die Nutzer zugestimmt haben, wird der Identifizierungsprozess an den IDP-Dienst weitergeleitet. Nach erfolgreichem Abschluss der Identitätsprüfung können die Nutzer auf das Dokument zugreifen und es mit einer verifizierten Identität auf sichere und rechtskonforme Weise elektronisch signieren.

Die Anbindung von IDnow ermöglicht es Adobe Acrobat Sign-Nutzern bereits zum Launch der Lösung, ihre Identität mittels IDnow AutoIdent oder VideoIdent für die Erstellung von rechtskräftigen elektronischen Signaturen zu überprüfen. Die neuen Authentifizierungsfunktionen werden auch Kunden zur Verfügung stehen, die Acrobat Sign über native Integrationen auf Plattformen wie Workday, Salesforce, Microsoft, oder Google nutzen. 

Zusätzlich zu IDnow VideoIdent und AutoIdent ist es für die Nutzer von Adobe Acrobat Sign künftig möglich, sich beim Unterzeichnen über das IDnow Wallet zu authentifizieren. Nutzern, die bereits eine verifizierte Identität in ihrem IDnow Wallet gespeichert haben, wird so der Prozess der Identitätsprüfung erspart.

„Wir freuen uns, Adobe bei ihrem neuen Digital Identity Gateway unterstützen zu können und Teil einer Lösung zu sein, die Nutzern einen sicheren und unkomplizierten Signaturprozess bietet. Künftig profitieren nicht nur die Adobe Kunden von der Zusammenarbeit der beiden Unternehmen – auch unsere Kunden können ihre gewohnten IDnow Lösungen von nun an über die Acrobat Sign Plattform nutzen. Für die Zukunft planen wir, die Zusammenarbeit zu intensivieren und in weiteren Anwendungsfällen auszubauen“, sagt Johannes Leser, Vice President Trust Services bei IDnow. 

„Die sichere und nutzerfreundliche elektronische Signatur, und damit auch die sichere Authentifizierung und Identitätsprüfung der unterzeichnenden Partei werden in der digitalen Welt immer wichtiger. Das gilt weltweit und für alle Branchen. Wir freuen uns deshalb, dass wir mit IDnow einen zuverlässigen Partner für Identitätsprüfung über unser Digital Identity Gateway an unserer Seite haben”, so Andrea Valle, Product Management Lead Adobe Acrobat Sign.

IDnow unterstützt IATA bei der Vereinfachung des Reisens mit digitalen Identitäten

München, 13. September 2022 – IDnow, führender Plattformanbieter für Identitätsprüfung in Europa, nimmt am Accelerate@IATA Programm 2022 der International Air Transport Association (IATA) teil. IDnow arbeitet mit der IATA und ihren Mitgliedern zusammen und stellt dabei Fachwissen rund um Identitätsnachweise, digitale Identitäten und die dazugehörigen regulatorischen Anforderungen zur Verfügung. IATA und IDnow arbeiten gemeinsam an dem Ziel, das Fliegen für Passagiere bequemer und unkomplizierter zu gestalten. Gleichzeitig soll die Kooperation die Betrugsrisiken bei Fluggesellschaften minimieren.

Die IATA ist der Dachverband der Fluggesellschaften und vertritt dabei rund 290 Airlines und damit 83 Prozent des gesamten Luftverkehrs. Als führender Handelsverband prägt die IATA die Standards der Branche und somit die Zukunft der Luftfahrt. 

Im Rahmen des Programms Accelerate@IATA leistet IDnow einen wesentlichen Beitrag zur Arbeitsgruppe „One-ID“. Diese hat es zum Ziel, neue Industriestandards zu setzen, um das Reisen durch die Digitalisierung der Einreisekontrollen sowie kontaktloser Prozesse – mithilfe sicherer biometrischer Identifikation – zu vereinfachen. Die One-ID Vision sieht vor, dass Passagiere nur einmal vor ihrer Reise eine digitale Dokumentenkontrolle durchführen müssen. Anschließend durchlaufen sie am Flughafen sämtliche Touchpoints allein mit biometrischer Erfassung und ohne weitere Dokumentenprüfung. Das ausgerufene Ziel der Arbeitsgruppe ist es, ein kompatibles, globales System für Flughäfen, Airlines und Regierungen zu schaffen. 

Als Mitglied des IATA Think Tanks arbeitet IDnow gemeinsam mit Fluggesellschaften und weiteren Technologieanbietern an einem Whitepaper über die Anwendung der digitalen Identität in der Luftfahrtindustrie. Parallel dazu wird ein Proof-of-Concept für Menschen mit eingeschränkter Mobilität entwickelt. Dieser soll zeigen, wie die digitale Identität in solchen Fällen beim Reisen unterstützen kann und wie Fluggesellschaften und -häfen entsprechend Personal bereitstellen können. 

„Wir freuen uns sehr, dass IDnow seinen Teil zu den Diskussionen in der Branche beiträgt. IDnow bringt Fachwissen über die sichere, dezentralisierte digitale Identität mit, die die Luftfahrtindustrie auf dem Weg zur besseren Kundenorientierung unterstützen wird“, sagt Kat R. Morse, Senior Manager Innovation, Partnerschaften und Events bei der IATA.

„Digitale Identitäten bergen großes Potenzial in der Luftfahrtbranche für eine neue Reiseerfahrung in sich. Die Vorteile dieses Ansatzes erstrecken sich von der Minimierung des Betrugsrisikos der Airlines über die Generierung eines nahtlosen Kundenerlebnisses bis hin zur Bereitstellung einer DSGVO-konformen Lösung für die Speicherung und den Austausch biometrischer Bilder zwischen verschiedenen Flughäfen und den unterschiedlichen Playern,“ sagt Michael A. Binner, Director Digital Identity bei IDnow. „Wir freuen uns und sind stolz darauf, dass uns die IATA ausgewählt hat, um mit einigen der renommiertesten Fluggesellschaften zusammenzuarbeiten und die Zukunft des Flugverkehrs aktiv zu gestalten.“ 

Der europäische Anbieter im Bereich Identitätsüberprüfung und digitale Identitäten, IDnow, kündigt den erfolgreichen Abschluss einer neuen Finanzierung an, die aus von BlackRock verwalteten Fonds stammt. Die Kreditfinanzierung verschafft IDnow Zugang zu Mitteln in Höhe von 60 Millionen Euro. 

München, 3. August, 2022 – IDnow, einer der europäischen Marktführer im Bereich Identitätsüberprüfung und digitale Identität, konnte sich erfolgreich eine neue Kreditfinanzierung von BlackRock sichern. Dabei werden bis zu 60 Millionen Euro an Finanzierungsmitteln bereitgestellt. Die Finanzierung ermöglicht es IDnow, seine bestehende marktführende Identitätsplattform weiter auszubauen. Das Unternehmen wird das Kapital für eine Reihe strategischer Initiativen verwenden: Dazu zählen die Einführung neuer Lösungen zur Identitätsüberprüfung, die kontinuierliche geografische Expansion und mögliche Übernahmen. 

IDnow wurde 2014 in München gegründet und bietet ein umfassendes Portfolio von Identitätsüberprüfungslösungen an. Das Unternehmen deckt ein breites Spektrum an geschäftskritischen Anwendungsfällen von niedrigen bis hohen Sicherheitsniveaus ab. IDnow betreut mehr als 900 branchenführende Unternehmenskunden in 195 Ländern und ist dabei für eine Vielzahl von Branchen tätig. Das Unternehmen ist ein nachgewiesener Technologieführer, der fortschrittliche, KI-gesteuerte Funktionen einsetzt und mit seiner vertikalen Orchestrierungsplattform sowohl Konversion als auch Genauigkeit in der Identitätsüberprüfung optimiert.

„Wir sind stolz, dass wir eine Finanzierung aufbringen konnten, die die Geschäftsziele von IDnow unterstützt und weiteres Unternehmenswachstum ermöglicht,“ erklärt Andreas Bodczek, CEO von IDnow. „Dass wir uns die Kreditfinanzierung von BlackRock sichern konnten, zeigt BlackRocks großes Vertrauen in die Stärke unseres Unternehmens. Die Finanzierung kommt zu einem idealen Zeitpunkt für IDnow, um unsere ehrgeizige Wachstumsstrategie weiter voranzutreiben. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit BlackRock.“

„Diese Finanzierung krönt eine Reihe von geschäftlichen Erfolgen, die das starke Wachstum von IDnow weiter beschleunigen,“ fügt Joe Lichtenberger, CFO von IDnow hinzu, „Sie wird es uns ermöglichen, weiterhin in unsere Wachstumsbereiche zu investieren. BlackRock ist ein hervorragender Partner für die Zukunft von IDnow.“ 

Die Lösungen IDnow Wallet und IDnow eID gelten als offiziell für die Altersverifikation nach JMStV in Deutschland bestätigt. 

München, 21. Juli 2022, IDnow, ein führender europäischer Anbieter im Bereich digitale Identitäten und Identitätsprüfung, gibt bekannt, dass mit der IDnow Wallet und IDnow eID, zwei weitere IDnow Lösungen durch die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) als positiv für den Einsatz der Altersverifikation bewertet wurden. Damit zählen nun fünf Lösungen der IDnow Gruppe zu den offiziellen Altersverifikationssystemen.  

Insbesondere die IDnow Wallet lässt die Nutzer, schneller als je zuvor ihr Alter bestätigen. IDnow ermöglicht mit seinem Digital Identity Wallet, die digitale Identität einer Person sicher und geschützt auf dem eigenen Smartphone zu speichern und für spätere Anwendungsfälle wiederzuverwenden. 

Die Überprüfung der Identität erfolgt einmalig und in wenigen Schritten durch eine der verschiedenen IDnow Identifizierungsmethoden. Dabei werden die Daten ausschließlich auf dem Smartphone des Nutzers gesichert und mit Hilfe des Secure Elements verschlüsselt. Eine zentrale Speicherung der Daten erfolgt nicht. Anschließend können Nutzer ihre gespeicherte Identität innerhalb des IDnow Ökosystems für viele verschiedene Anwendungsfälle wiederverwenden. Dadurch wird den Nutzern des IDnow Wallets eine wiederholte Identitätsüberprüfung erspart. 

IDnow freut sich, mit der IDnow Wallet und IDnow eID zwei weitere, von der KJM als positiv bewertete Lösungen für die Altersverifikation im Internet anzubieten. Mit seinem breiten Angebot an Identifizierungsverfahren versteht sich IDnow als starker Partner für den Jugendschutz in Deutschland. 

Hintergrund: Jugendmedienschutz 
Nach dem deutschen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) dürfen bestimmte jugendgefährdende Inhalte, wie Glückspiel oder Pornografie, in Telemedien nur dann verbreitet werden, wenn der Anbieter durch geschlossene Benutzergruppen sicherstellt, dass nur Erwachsene Zugriff darauf haben. Zur Sicherstellung geschlossener Benutzergruppen werden sogenannte Altersverifikationssysteme (AV-Systeme) eingesetzt. Um Rechts- und Planungssicherheit zu geben, bietet die KJM eine Auflistung von geprüften Altersverifikationssystemen, welche die gesetzlichen Anforderungen erfüllen. 

Weitere Informationen können Sie den Pressemitteilungen der KJM entnehmen: 

  1. Positive Bewertung der IDnow Wallet (Juni 2022) 
  1. Positive Bewertung von IDnow eID (Juni 2022) 
  1. Positive Bewertung von IDnow AutoIdent (März 2020) 
  1. Positive Bewertung von IDnow VideoIdent (Juni 2015 & Oktober 2020)   
  1. Positive Bewertung von IdentityTM (jetzt IDnow) Identity Age Check (April 2015) 

Guyot soll Wachstum der europäischen Identity-Plattform durch Zusammenschluss der Technologien von IDnow und ARIADNEXT vorantreiben

München, 5. Juli 2022 – Die IDnow Gruppe, einer der europäischen Marktführer im Bereich Identitätsüberprüfung und digitale Identität, ernennt Jean-Marc Guyot zum Vice President Engineering. In seiner Rolle vereint er die Research und Development Abteilungen (R&D) von IDnow und ARIADNEXT. Dabei ist sein Ziel die Vereinheitlichung und Entwicklung der gemeinsamen Identity-Proofing-Plattform für den europäischen Markt voranzutreiben. 

Guyot möchte neue Impulse im Fachbereich R&D setzen. Zu seinen Aufgaben gehört vorrangig, die Engineering-Teams von IDnow und ARIADNEXT zu vereinen. Beide Teams sind in unterschiedlichen Regionen angesiedelt und sollen zu einer globalen und einheitlichen Struktur zusammenkommen. Zudem trifft er technologische Entscheidungen und definiert die Ausrichtung der Produktarchitekturen für Video- und Signaturlösungen. Dabei arbeitet er eng mit den Produktteams zusammen, um ihren hohen technischen Anforderungen gerecht zu werden. Guyot wird darüber hinaus alle bestehenden und zukünftigen Identitätslösungen rationalisieren und kombinieren, um eine fortlaufende Optimierung der IDnow-Plattform zu ermöglichen. 

„Ich freue mich darauf bei der IDnow Gruppe eine leistungsstarke Entwicklungsabteilung aufzubauen. Beide Teams – IDnow und ARIADNEXT – bringen wertvolle Fähigkeiten und Erfahrungen mit. Meine Aufgabe wird es sein, diese zu einer einheitlichen Plattform zusammenzuführen, die den Bedürfnissen europäischer Unternehmen in allen Rechtssystemen und Anwendungsfällen gerecht wird“, sagt Jean-Marc Guyot. „Besonders die Zusammenarbeit mit den Teams aus Deutschland und Frankreich wird für die Gruppe entscheidend sein, um einen hohen technischen Standard zu gewährleisten.“

„Wir freuen uns sehr das Jean-Marc Guyot die Rolle des VP Engineering übernommen hat. Er bringt ein enormes Repertoire an Erfahrung im Bereich Engineering auf internationaler Ebene mit“, sagt Vikas Seth, Chief Product Officer bei IDnow. „In seiner Rolle wird er die Entwicklung der IDnow Identity-Proofing-Plattform weiter beschleunigen, indem er die Technologien innerhalb der IDnow Gruppe weiter kombiniert.“

Jean-Marc Guyot begann seine Karriere als Systemarchitekt bei LSI Logic, wo er am ersten Chip für digitales Fernsehen arbeitete. Danach erstreckt sich seine Karriere vom Director Produktmarketing über die Gründung von Silembia im Jahr 2004. Mit dem Verkauf seiner Firma zog er in die USA, wo er die Fusion der Teams im Silicon Valley leitete. 2014 wechselte er zu ENESYS, um den Geschäftsbereich Telekommunikation aufzubauen. Anfang 2019 wurde er zum VP Engineering beim cloudbasierten Sicherheitsanbieter WALLIX, wo er zusammen mit seinem Team die „Grand Défi Cyber Challenge“ in Frankreich gewann. 

Durch die Zusammenführung des Know-hows, der Technologie und vor allem der Teams von IDnow und ARIADNEXT entsteht eine Einheit, die weiteres internationales Wachstum vorantreibt. Die Gruppe hat das Ziel, die stabilste und leistungsstärkste Plattform auf dem europäischen Markt zu werden – mit einem Ökosystem, das alle relevanten Bereiche abgedeckt. Dazu gehört der enge Kontakt mit den jeweiligen Regulierungsbehörden, das branchenführende Fachwissen für die verschiedensten Anwendungsfälle, die Nähe zum Kunden und deren Nutzererfahrung sowie die breite Produktpalette von Menschen- bis hin zu KI-basierten Lösungen für verschiedene Sicherheitsstufen. Dabei gehen Sicherheit, Technologie und User Experience Hand in Hand und generieren so eine einheitliche, marktführende Plattform.

Zusammenschluss mit ARIADNEXT sorgt für erfolgreiches erstes Quartal 

München, 31. Mai 2022 – Die IDnow Group, ein führender europäischer Anbieter von Identitätsnachweisen, verzeichnet eine steigende Nachfrage an Identitätslösungen im ersten Quartal 2022. Das Unternehmen bestätigt einen Anstieg der Auftragseingänge um 95%. 

Mit ihrem breiten Produktportfolio ist die IDnow Group Spitzenreiter auf dem europäischen Markt. Die Beschleunigung fortschrittlicher, digitaler Geschäftsmodelle hat zu einer Veränderung der Nachfrage geführt: Von der Identitätsprüfung mit nur einer Lösung hin zu umfassenden Identitätsplattformen mit einer Vielzahl von Methoden. 

„Durch den Zusammenschluss von IDnow, ARIADNEXT und identityTM haben wir uns zu einem der stärksten Anbieter in Europa entwickelt“, sagt Andreas Bodczek, CEO von IDnow. „Wir können unseren Kunden eine Reihe von Lösungen für verschiedene Anwendungsfälle und Regulierungen anbieten. Das spiegelt sich sowohl in unseren Geschäftszahlen als auch in der Auftragslage wider. Nach den Fusionen und Übernahmen in den letzten Monaten freue ich mich über den erfolgreichen Start in diesem Jahr und den weiteren gemeinsamen Erfolg.“ 

Mit seinen automatisierten Lösungen zur Identitätsprüfung, konnte das Unternehmen eine Umsatzsteigerung von 134 Prozent im ersten Quartal erzielen. Das zeigt, dass die automatisierte Identifizierung in Europa ein wichtiger und langfristiger Trend ist. Immer mehr europäische Länder erhalten die dazugehörigen behördlichen Zulassungen unter den AML-Vorschriften (Anti Money Laundering). IDnow erwartet dabei weiteres Wachstum von automatisierten Lösungen und prognostiziert 80 Prozent mehr Auftragseingänge.

IDnow treibt die Weiterentwicklung auch im Management maßgeblich voran. Das Unternehmen hat im vergangenen Quartal einige leitende Mitarbeiter in ganz Europa eingestellt: 

  • Mario Fassbender, Vice President Marketing
  • Stefan Kauhaus, Director Product Management Digital Identity
  • Mike Kieley, Head of Financial Services UK
  • Johannes Leser, Vice President Trust Services

Für die zweite Jahreshälfte 2022 plant IDnow eine Erweiterung ihrer Identitätsplattform: Dazu gehören auch weitere Zertifizierungen, um ihre Rolle als Online-Ident-Anbieter zu stärken. In Frankreich erwartet die Gruppe das Zertifikat “prestataire de vérification d’identité à distance” (PVID) und den Eintritt in den rumänischen Markt mit der Zertifizierung der rumänischen Digitalisierungsbehörde (ADR). Die automatisierte Identlösung von IDnow bietet zusammen mit der qualifizierten elektronischen Signatur (QES) eine globale Lösung für das AML-konforme Online-Onboarding in unterschiedlichen Branchen. Die Gruppe geht dementsprechend von einer weiteren erfolgreichen zweiten Jahreshälfte aus.

Identitätsplattform IDnow baut Abteilung für Digitale Identitäten und Trust Services aus

München, 22. März 2022 – IDnow, einer der führenden europäischen Anbieter im Bereich digitale Identitäten und Identitätsverifizierung gibt Johannes Leser als neuen VP Trust Services bekannt. Leser wird bei IDnow vornehmlich den Ausbau der Abteilung Trust Services und die Leitung eines neuen deutschen Vertrauensdienstes übernehmen.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in München und fünf weiteren europäischen Standorten verkündet mit dem Neuzugang von Johannes Leser, Pläne zum Aufbau eines qualifizierten Vertrauensdienstanbieters (QTSP). Insbesondere bei Identity Wallets für digitale Identitäten spielen QTSPs eine zentrale Rolle. In diesen digitalen Brieftaschen können AnwenderInnen und BürgerInnen ihre nationale digitale Identität (sogenannte Basis-Identität) mit digitalen Nachweisen anderer persönlicher Attribute (z.B. Führerschein, Abschlusszeugnisse oder Bankkonto) verknüpfen. Die Echtheit dieser Attribute muss durch einen dafür eigens zertifizierten Anbieter für qualifizierte Vertrauensdienste bestätigt werden. Mit diesem Schritt möchte IDnow sein Leistungsangebot rund um digitale Identitäten und Wallets weiter ausbauen.

Johannes Leser bringt für diese Aufgabe seine umfangeiche Erfahrung mit qualifizierten Vertrauensdiensten und dem digitalen Transaktionsmanagement ein. Vor vier Jahren gründete er mit Namirial Deutschland die deutsche Tochtergesellschaft eines der größten Anbieter von Vertrauensdiensten auf dem europäischen Markt. Mehr als ein Jahrzehnt beschäftigt er sich mit der vertrauenswürdigen Integration elektronischer Signaturen in digitale Prozesse.

„Ich freue mich darauf, mit IDnow einen Anbieter für qualifizierte Vertrauensdienste der Zukunft aufzubauen,“ sagt Johannes Leser. „Wir lösen damit unter anderem die Herausforderung, wie qualifizierte Attribute mit Wallets für digitale Identitäten zusammenspielen.”

„Dies ist ein wichtiger Schritt für IDnow im Bereich Digitale Identitäten,“ ergänzt Armin Bauer, CTO und Geschäftsführer bei IDnow „Durch den Aufbau unseres QTSPs können wir digitale Identitäten nicht nur verifizieren und abspeichern, sondern auch zusätzliche elektronische Attribute attestieren. Johannes Leser bringt die ideale Erfahrung mit, um die Initiative zum Erfolg zu führen und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm.“

Experten für Identitätsnachweis geben ihr Fachwissen über globale Schulungsprogramme weiter

München, 16. März 2022 – IDnow, ein führender europäischer Anbieter für Identitätsnachweise, arbeitet ab sofort mit der Internationalen Kriminalpolizeilichen Organisation – Interpol zusammen.

Im Rahmen der 12-monatigen Zusammenarbeit werden die IDnow-Experten eine Reihe von Schulungsprogrammen für die lokalen Strafverfolgungs- und Einwanderungsbehörden durchführen. Das Programm startet Ende dieses Monats in Abu Dhabi.

„Wir freuen uns sehr drauf mit Interpol zusammenzuarbeiten, um unser Wissen und unsere Erfahrung im Bereich der Betrugsprävention weiterzugeben,“ sagt Lovro Persen, Director Document Management & Fraud bei IDnow. „Raffinierte Betrugsmaschen nehmen immer mehr zu, wie die jüngsten Statistiken von PwC zeigen: So sind etwa 47 Prozent der Unternehmen in den letzten 24 Monaten mindestens einmal Opfer von Betrug geworden. Das hat Kosten in Höhe von mehr als 42 Milliarden Dollar verursacht.“*

Die Partnerschaft wird dazu beitragen, dass die zuständigen Beamten und Abteilungen Zugang zum Expertenteam von IDnow haben und so von deren Wissen im weltweiten Kampf gegen Betrug profitieren.

Geleitet wird das Team von Lovro Persen, der mehr als 24 Jahre Erfahrung im Identitäts- und Betrugsmanagement auf nationaler und internationaler Ebene mitbringt. Er war dabei sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor tätig und wird Interpol Einblicke in die neuesten Trends und Entwicklungen bei der Betrugsprävention geben.

IDnow mit Sitz in München und Niederlassungen auf der ganzen Welt, darunter in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Frankreich und Großbritannien, bietet Unternehmen ein einheitliches Portfolio an Methoden, um alle Anforderungen an die Identitätsprüfung und das Signieren von Dokumenten zu erfüllen. Zudem bietet das Unternehmen Identitätsmanagement-Services zur effektiven Orchestrierung, Anpassung und Konfiguration des Prüfungsprozesses.

Das Unternehmen kündigte vor kurzem die Konsolidierung einer umfassenden Reihe von Identifikationsüberprüfungsmethoden und Signaturdiensten in einer einzigen Plattform an.

*https://www.asisonline.org/security-management-magazine/articles/2021/05/the-global-fraud-landscape/

Kunden profitieren von zentralem Angebot und neuem Kundenportal der IDnow Plattform für Identitätsprüfung

München, 09. März 2022 – IDnow, ein führender europäischer Anbieter für Identitätsnachweise, führt sein umfassendes Angebot an Identifizierungsmethoden und digitalen Signaturen auf einer einzigen Plattform zusammen. Damit wird den Kunden sowie den Endnutzern ein sicheres, nahtloses digitales Onboarding mit mehr Transparenz und größerer Flexibilität geboten. 

Die Kunden profitieren dadurch von einer kombinierten Lösung von nur einem Anbieter: Unternehmen jeder Größe können ab sofort alle relevanten Identitätsnachweise nahtlos durch einen einzigen Anbieter nutzen und individuell anpassen und skalieren. Das führt zu verbesserten Konversionsraten und einem schnellen und intuitiven Nutzererlebnis. Ein wesentlicher Bestandteil der IDnow Plattform für Identitätsprüfung ist zudem das neue Kundenportal My IDnow. 

„IDnow kennt die Erwartungen der Endnutzer und die breite Spanne an Services, die es braucht, um sie zufrieden zu stellen. Unsere Kunden werden dabei vom neuen Kundenportal My IDnow profitieren, da es die Schnittstelle zur IDnow Plattform für Identitätsprüfung bildet,“ sagt Vikas Seth, CPO bei IDnow. „Mit My IDnow bieten Unternehmen ihren Kunden eine Vielzahl von Methoden zur Verifizierung an. Sie können die Produkte auswählen und kombinieren, die ihre Endnutzer zur Identitätsprüfung bevorzugen.“

Mit der IDnow Plattform für Identitätsprüfung und My IDnow bietet das Unternehmen umfassende Einblicke in die Identitätsprüfung. Außerdem liefert das Kundenportal Analysen, die den Unternehmen noch mehr Transparenz bieten. Die schnellere Integration neuester Sicherheits- und Regulierungsstandards stellt sicher, dass die Prozesse zum Identitätsnachweis Vertrauen zwischen allen Parteien schaffen.

„Bei IDnow verfolgen wir das Ziel, digitale Geschäftsmodelle zu ermöglichen, die ein Höchstmaß an Vertrauen und Sicherheit für Unternehmen sowie deren Anwender schaffen. Wir bieten Unternehmen ein einheitliches Paket an Identverfahren, um alle Anforderungen an die Identitätsprüfung und das digitale Signieren von Dokumenten zu erfüllen. Diese Expertise kombinieren wir mit Management-Services, die den Identprozess effektiv gestalten,“ fügt Seth hinzu. „Wir glauben an eine Strategie, die weit über das Angebot einer einzigen Verifizierungsmethode hinausgeht. Mit unserer Plattform bieten wir eine zukunftssichere Lösung an, die mit verschiedenen regulatorischen Anforderungen konform ist, eine Vielzahl an Anwendungsfällen abdeckt und sich an die Kundenbedürfnisse anpasst. Die Plattform ist – genau wie unsere digitale Geschäftsumgebung – schnell und anpassungsfähig.“ 

Erfolgreiches Jahr unterstützt IDnow bei dem Ziel, europäischer Marktführer für Identitätsprüfung und Authentifizierung zu werden

München, 23. Februar 2022 – IDnow, eine führende europäische Plattform für Identitätsprüfung und Authentifizierung, meldet ein weiteres Rekordjahr. Das Unternehmen schließt das Jahr 2021 mit einer Verdopplung im organischen Kerngeschäft der Transaktionen ab. Diese Entwicklung ist eine Folge aus der starken Dynamik im Neukundengeschäft, der verstärkten Plattformnutzung von Bestandskunden sowie der erfolgreichen Integration von ARIADNEXT in Frankreich und der identity Trust Management AG (identity.TM) in Deutschland.

Die beschleunigte Verbreitung innovativer, digitaler Geschäftsmodelle hat zu einer Veränderung der Nachfrage an digitalen Identitätsprüfungen geführt – von einem einzigen angebotenen Produkt, hin zu einer umfassenden Multi-Produkt-Plattform. Die Akquisitionen von ARIADNEXT und idetity.TM im vergangenen Jahr haben IDnow ermöglicht, die steigende Nachfrage in ganz Europa mit einer breiten Palette von Identlösungen zu bedienen. Damit konnte IDnow im Jahr 2021 ihre Strategie weiter vorantreiben und die bestehenden Produkte in ein allumfassendes Angebot für Unternehmen zusammenführen.

„Wir verfolgen das Ziel, die führende, einheitliche Plattform für Identitätsnachweise zu schaffen, die den unterschiedlichen Bedürfnissen unserer Kunden gerecht wird,“ sagt Andreas Bodczek, CEO von IDnow. „Gleichzeitig erfüllen wir damit die komplexen regulatorischen Anforderungen auf dem Gebiet. Durch unsere erfolgreichen Fusionen und Übernahmen ist die IDnow Gruppe in der Lage, erstklassige Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die ein nahtloses Nutzererlebnis für eine Vielzahl von Branchen und Regionen schaffen.“

Die vereinheitlichte IDnow Plattform bietet eine umfassende Produktpalette, die den fortschrittlichen Ansprüchen führender internationaler Unternehmen gerecht wird. Im vergangenen Jahr konnte IDnow einen Höchstwert an Neukunden gewinnen. Dazu zählen unter anderem einige der am schnellsten wachsenden europäischen Firmen, wie eToro und Lydia. Auch die Hälfte der 20 größten Banken Europas sowie vier der größten Telekommunikationsanbieter in Frankreich und Deutschland nutzen die IDnow Identitätsplattform.

Im vergangenen Jahr hat IDnow mehrere leitende Mitarbeiter eingestellt, um das schnelle Wachstum zu unterstützen. Dazu zählen auch Johannes Meerloo als COO, Doug Pollock als Director of Customer Success, Jamie Turner als Vice President People sowie Dr. Heinrich Grave als Senior Vice President Digital Identity. Das Unternehmen hat außerdem Niederlassungen in Großbritannien und im Nahen Osten eröffnet, um die steigende Nachfrage in diesen Regionen zu bedienen.

„Digitale Identitätsverifizierung erfährt ein enormes Wachstum, da Unternehmen zunehmend digitale Geschäftsmodelle umsetzen. Unsere automatisierten Lösungen zu Verifizierung haben sich für viele europäische Unternehmen unter Beweis gestellt. Das zeugt von einem hohen Grad an Betrugssicherheit, den wir unseren Kunden kontinuierlich bieten“, so Bodczek weiter. „Wir sind sehr gespannt auf die weitere Entwicklung unserer Marktposition. Mit unserer ganzheitlichen Plattform, dem verstärkten Team und den zusätzlichen regionalen Standorten sind wir in einer starken Position, um Unternehmen genau das zu bieten, was sie brauchen. Ebenso freuen wir uns im kommenden Jahr die drei kombinierten Unternehmen weiter zusammen zu führen und als gemeinsames Team eine stärkere Marktführung anzustreben.“

München, 08. Februar 2022, IDnow ein führender deutscher Anbieter für Identitätsprüfung ermöglicht es in Zukunft jedem Nutzer neben dem digitalen Impfnachweis auch seine verifizierten Ausweisdaten in der luca App lokal auf seinem Smartphone zu speichern. Dadurch wird der Besuch in einem Restaurant, einem Café oder einer Bar ausschließlich mit der luca App und ohne manuelle Überprüfung eines Ausweisdokumentes ermöglicht.

„Jeder kennt es: Man betritt ein Restaurant und wird um den Impfnachweis gebeten. Man zückt sein Handy und hat den QR-Code schnell parat. Dann beginnt die Suche nach dem Geldbeutel, denn man muss dazu noch den Personalausweis zeigen. Mit diesem lästigen Alltagsproblem ist bald Schluss. Wir geben der Gastronomie digitale Mittel an die Hand, mit denen sie effizienter und kostengünstiger arbeiten und nach den ganzen Lockdowns leichter wieder auf Vor-Corona-Niveau kommen kann. Neben der Integration von Bezahl-Services gehört dazu die unkomplizierte ID-Lösung, die wir nun mit IDnow bereitstellen“, sagt Patrick Hennig, Geschäftsführer culture4life GmbH, Betreiber der luca App.

Grund für die Ausweiskontrolle ist die Tatsache, dass das Impfzertifikat, mit dessen QR-Code der digitale Impfnachweis generiert wird, auch von anderen Personen eingescannt werden kann. Um Betrug zu vermeiden, fordern die meisten Landesregierungen zusätzlich zum Impfnachweis den Abgleich der Person durch ein Ausweisdokument.

Diesen Prozess digitalisiert und vereinfacht die luca App zukünftig zusammen mit IDnow. luca Nutzer können sich bald über die IDnow App auf Wunsch einmalig identifizieren. Die digitale Identität wird dabei lokal auf dem Smartphone abgespeichert. In der luca App wird die Verknüpfung der Identität mit dem Impfnachweis vorgenommen. Nur die identifizierte Person selbst, kann den Check-in mittels Fingerabdrucks oder FaceID über die luca App im Restaurant vornehmen. Ein zusätzliches Vorzeigen des Ausweises bleibt so erspart.

Technisch wird die Identität in Form von sogenannten Verifiable Credentials von IDnow an luca zurückgespielt. Die Daten werden ausschließlich auf dem Smartphone gesichert und mit Hilfe des Secure Elements verschlüsselt. Eine zentrale Speicherung der Daten erfolgt nicht. Durch die lokale Speicherung der Daten, behält der Nutzer die volle Kontrolle über seine digitale Identität. Aus Datenschutzsicht ist dieser Ansatz optimal da weder luca noch IDnow auf die auf dem Smartphone gespeicherten Daten zugreifen können.

„Mit diesem Anwendungsfall gehen luca und IDnow als positives Beispiel für den Einsatz von digitalen Identitäten im Alltag voran. Während die Nutzung von digitalen Identitäten sich in anderen Ländern Europas, wie Belgien und Schweden, bereits großer Beliebtheit erfreut, hängt Deutschland hinterher. IDnow möchte das ändern und arbeitet bereits mit weiteren Partnern an relevanten Anwendungsfällen die mit Hilfe digitaler Identität Alltagssituationen vereinfachen.“ Armin Bauer, Co-Founder und CTO von IDnow.

München, 19 Januar 2022 – IDnow, ein führender Anbieter von Identity Verification-as-a-Service-Lösungen, freut sich Johannes Meerloo als Chief Operations Officer (COO) im Management-Team willkommen zu heißen. Er wird in dieser Rolle den Bereich Operations gruppenweit verantworten.

Johannes Meerloo ist Mitgründer der identity Trust Management AG, die 2021 von IDnow übernommen wurde. Die letzten elf Jahre war er dort als Geschäftsführer, Vorstand und Chief Operating Officer (COO) tätig und hat nach einem umfassenden Re-branding den Eintritt des Unternehmens in internationale Märkte begleitet. Zuvor war er Mitglied der Geschäftsführung der ID 8 GmbH, dem Vorläufer der identity Trust Management AG. Er verfügt damit über mehr als 15 Jahre Erfahrung im Identitätsmanagement-Bereich.

IDnow hat im vergangenen Jahr identity.TM und den französischen Marktführer ARIADNEXT übernommen. Zu den ersten Aufgaben von Johannes Meerloo wird die Zusammenführung der Operationsbereiche in Folge dieser M&A-Aktivitäten gehören. In der Kombination kann IDnow den Kunden der zusammengeführten Unternehmen in Zukunft einen optimierten Service aus einer Hand und über ein breites Produktportfolio hinweg bieten, was neue Maßstäbe im europäischen Markt setzt.

“Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Johannes Meerloo in seiner neuen Rolle. Wir kennen uns schon lange und ich schätze seine weitreichende und langjährige Erfahrung im Identity-Sektor sehr. Die Neustrukturierung und Optimierung unseres Operations-Bereichs werden genau diese Erfahrung verlangen und ich bin froh, dass wir Johannes für diese Aufgabe gewinnen konnten,” sagt Andreas Bodczek, CEO von IDnow.

Sphonic kooperiert mit Identity Plattform, IDnow, um eine Komplettlösung zur grenzübergreifenden Einhaltung von Compliance-Standards anzubieten.

London und Manchester, 23. November 2021: Der führende Platform-as-a-Service-Anbieter für Identitätsüberprüfung, IDnow, gibt seinen ersten britischen Vertriebspartner, Sphonic, bekannt. Die Partnerschaft wird es Sphonic ermöglichen, eine RegTech-Suite anzubieten, die verschiedene globale Compliance-Standards über eine einzige API erfüllt.

Die Partnerschaft beginnt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für die Branche: Laut Gartners Market Guide for Identity Proofing and Affirmation werden bis 2023 75 % der Unternehmen einen einzigen Anbieter mit umfassenden Identity-Lösungen und Verbindungen zu vielen anderen Drittanbietern für die Identitätsprüfung und -bestätigung nutzen – ein Anstieg von derzeit weniger als 15 %.

“Angesichts der Bedeutung, die der Orchestrierungstechnologie im gesamten Bereich der Compliance beigemessen wird, und der regulatorischen Anforderungen, die die Agenda in Sachen Identität und Betrug weiterhin vorantreiben, war es für uns von entscheidender Bedeutung, mit einem Anbieter von Identitätsüberprüfungen zusammenzuarbeiten, der die unterschiedlichen Verpflichtungen, die in ganz Europa bestehen, mit Nachdruck erfüllen kann”, erklärt Andy Lee, Gründer von Sphonic.

“Durch die Partnerschaft mit IDnow sind wir in der Lage, eine noch besser integrierte Lösung anzubieten, die alle Identitätsprofile an einem Ort zusammenführt und so eine intelligentere Identitätsbewertung ermöglicht. Und in Kombination mit den beneidenswerten Beziehungen zu den europäischen Regulierungsbehörden war IDnow die ideale Wahl, da wir weiterhin großartige Kundenerlebnisse unter Einhaltung der höchsten Standards für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften bieten wollen.”

Sphonic ist für seine bahnbrechende Know Your Customer (KYC) / Know Your Business (KYB) Orchestrationstechnologie bekannt und hat kürzlich sein Echtzeit-Transaktionsüberwachungssystem auf den Markt gebracht, das Fintechs, Banken und Glücksspielbetreibern die Überwachung von Betrugs-, Geldwäsche- und Erschwinglichkeitsdaten auf einer einzigen integrierten Plattform ermöglicht. Seine RegTech-Suite, einschließlich KYC, KYB und Betrugs- und Risikomanagement, hilft den Compliance-Teams außerdem dabei, ein vollständiges digitales Bild jedes Kunden zu erstellen, um das Kunden-Onboarding zu beschleunigen.

James Hudson-Dale, Partnerships Manager bei IDnow, fügt hinzu: “Personen- und Identitätsbetrugsvermeidung sehen einen besorgniserregenden Aufwärtstrend, so dass es für Unternehmen wichtiger denn je ist, sicherzustellen, dass sie Sicherheit über das normale Maß hinaus bieten. Unsere führende Technologie zur Identitätsüberprüfung bietet den Kunden von Sphonic die Möglichkeit, zusätzliche Überprüfungsmethoden einzuführen, um sicherzustellen, dass die Schwelle von hoher Qualität ist und die Person die ist, die sie vorgibt zu sein.

“Als unser erster Vertriebspartner freuen wir uns, mit Sphonic zusammenzuarbeiten, um eine wirklich einzigartige Produktreihe zu entwickeln, die mehrere Datenquellen zusammenführt, um sicherzustellen, dass Kunden Identitäten genau verifizieren, Betrug bekämpfen und europaweite regulatorische Anforderungen erfüllen können, während sie gleichzeitig die Flexibilität der Wahl behalten.”

IDnow trat 2019 in Großbritannien in den Markt ein und meldete kürzlich ein achtfaches Wachstum in der Region im Vergleich zum Vorjahr. Die Nachfrage nach seinen Dienstleistungen stieg deutlich an, da die Industrie die Digitalisierung als Reaktion auf die Covid-Pandemie beschleunigte. Dieses Wachstum steht im Einklang mit der globalen Nachfrage, die das Unternehmen verzeichnet, da sich immer mehr Unternehmen weltweit für die Umstellung auf vollständig digitale Bewerbungsprozesse entscheiden.

Im Rahmen seiner Wachstumsstrategie hat IDnow seine Rolle weit über das Angebot spezifischer Produkte zur Identitätsüberprüfung hinaus erweitert und ist inzwischen als übergreifende Plattform für digitale Identitäten mit mehreren Millionen Transaktionen pro Jahr anerkannt, die von über 900 Kunden weltweit genutzt wird, darunter Canopy, MyCDD, Entain und ICICI.

Bundesnetzagentur bestätigt IDnow AutoIdent als offizielle Identifizierungsmethode

München, 14. Oktober 2021 – Die Lösung AutoIdent von IDnow, einem führenden Plattform-as-a-Service-Spezialisten für Identitätsverifizierung, ist bei der Bundesnetzagentur als offiziell bestätigte Identifizierungsmethode gelistet. Nach VideoIdent hat damit nun auch das KI-gestützte, automatisierte Verfahren zur Identitätsprüfung den amtlichen Nachweis erhalten, dass es die geltenden Anforderungen der eIDAS, des VGV und der VDV erfüllt.

Nach den anstehenden Änderungen im Telekommunikationsgesetz (TKG), bedeutet dies, dass IDnow dann auch Telekommunikationsdienstleistern eine automatisierte Identifizierung anbieten kann.

Die offizielle Bestätigung bedeutet, dass AutoIdent im Sinne von Artikel 24 Absatz (1) litera d) der eIDAS insbesondere die Feststellung gleichwertiger Sicherheit hinsichtlich der Verlässlichkeit im Vergleich zu persönlicher Anwesenheit mitbringt. Damit verfügt die IDnow Gruppe als einziger deutscher Anbieter über insgesamt sechs durch die Bundesnetzagentur bestätigte Identifizierungsverfahren.

„Die Bestätigung der Bundesnetzagentur, dass unsere KI-basierte Lösung AutoIdent den geltenden Vorschriften entspricht, kann vor allem mit Blick auf die Zukunft der Digitalisierung in Deutschland für viele Unternehmen einen Durchbruch bedeuten“, sagt Armin Bauer, Managing Director Technology und Co-Founder bei IDnow. „Automatisierte Identifizierungsverfahren sorgen für nahtlose Prozesse ohne Medienbruch und steigern die Kosteneffizienz. Durch die Modernisierung von Gesetzen, die diese Verfahren zulassen, können in Zukunft viele Anwendungsfälle vereinfacht und modernisiert werden.“

Das ist speziell mit Blick auf die Änderung des TKG im Dezember ein wichtiger Schritt. Mit der Modernisierung des TKG zur Umsetzung des europäischen Kodexes für die elektronische Kommunikation (EU-RL 2018/1972) werden Anpassungen im Bereich Ausbau der digitalen Infrastruktur, zum Schutz der Verbraucher sowie öffentliche Sicherheit umgesetzt.

Des Weiteren gibt es eine Neuerung zur Identitätsverifizierung. Bis dato waren ausschließlich Methoden mit menschlicher Interaktion, wie Post- oder VideoIdent-Verfahren zugelassen. Die neue TKG Novelle §171 Abs. 2 schließt nun auch Verfahren ein, die von der Bundesnetzagentur durch eine Konformitätsbewertungsstelle akkreditiert worden ist. Ein am 13.10.2021 veröffentlichter Entwurf einer neuen Verfügung der Bundesnetzagentur über
Identifizierungsverfahren gemäß § 172 Absatz 2 Satz 3 TKG ergänzt diese Neuerung, in dem Automatische Videoidentifikation als mögliches Identifizierungsverfahren klar eingeschlossen werden im Rahmen der in der Verfügung geregelten Anforderungen. Für Telekommunikationsanbieter bringt dies große Vorteile mit sich, da sie auch bestätigte KI-gestützte Lösungen nutzen können. Diese ermöglichen einen nahtlosen On-Boarding-Prozess, welcher ohne Medienbruch erfolgen kann. Das führt nicht nur zu einer deutlich höheren Conversion-Rate, sondern verringert auch die Kosten durch das automatisierte Verfahren.

IDnow erweitert seine AutoIdent-Produktlinie, und bietet nun eine automatisierte Identitätsprüfung, die auf künstlicher Intelligenz basiert und vollständig mit dem deutschen Geldwäschegesetz konform ist.

 

 

München, 12. August 2021, IDnow, ein führender europäischer Plattform-as-a-Service-Anbieter für Identitätsprüfung, erweitert seine automatisierte Lösung AutoIdent zum Einsatz in der deutschen Finanzbranche. Hiermit ist eine auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Lösung für Anwendungs-Bereiche verfügbar, die an das Geldwäschegesetz (GwG) gebunden sind. Dazu zählen beispielsweise Banken und Finanzdienstleister.

„Mehrere hundert Kunden aus der Banken- und Finanzbranche in ganz Europa setzen auf die IDnow Plattform zur Identitätsverifizierung. Wir sind damit einer der führenden Anbieter für Identifizierungslösungen. Ab sofort erweitern wir unsere Plattform um ein GwG-konformes AutoIdent Produkt. Hierdurch können Kunden einen schnelleren Prozess und damit ein besseres Nutzererlebnis unter Gewährleistung hoher Sicherheits- und Regulierungsstandards anbieten“, sagt Andreas Bodczek, CEO von IDnow.

IDnow AutoIdent ist das patentierte Identifizierungsverfahren, das eine automatisierte Identifizierung mit Hilfe künstlicher Intelligenz ermöglicht. Durch die neue Erweiterung wird AutoIdent zu einem Identifizierungs-Verfahren mit KI-gestützter Automatisierung, das mit einer qualifizierten elektronischen Signatur (QES) und einer symbolischen Ein-Cent-Überweisung gekoppelt ist und somit eine vollständig rechtskonforme Remote-Onboarding-Lösung gemäß §12 Satz 1 Nr. 3 des Geldwäschegesetzes darstellt. Somit kann nun auch in Deutschland eine automatisierte Lösung neben dem bewährten VideoIdent-Verfahren genutzt werden. Bereits seit Mai 2021 ist IDnow AutoIdent mit QES im Rahmen einer Konformitätsbewertung zertifiziert und von den nationalen Regulierungsbehörden der EU-Mitgliedstaaten für die Identifizierung zur Ausstellung von QES (qualifizierten elektronischen Signaturen) gemäß Artikel 24 (1) d) der eIDAS-Verordnung zugelassen.

Die IDnow Plattform, die AutoIdent als Baustein enthält, orchestriert alle notwendigen Komponenten mühelos zu einer nahtlosen, sicheren und nun auch GWG-konformen Identitätsprüfung.

Je nach Kundenwunsch, kann der Onboarding-Prozess durch weitere Komponenten der IDnow Plattform flexibel erweitert werden, z.B. durch eSign, das Add-on für die digitale Vertragsunterzeichnung. Dies eröffnet zusätzliche Anwendungsfälle wie die Aufnahme eines Konsumentenkredits in einem vollständig digitalen Prozess.

IDnow hat seine Rolle in den vergangenen Jahren weit über das Angebot einzelner Identitätsverfahren hinaus erweitert und hat sich zu einer übergreifenden Plattform für digitale Identitäten mit mehreren Millionen Transaktionen pro Jahr entwickelt, die weltweit von über 800 Kunden eingesetzt wird. Im Jahr 2021 übernahm IDnow den französischen Marktführer für Identitätstechnologie, ARIADNEXT, sowie die deutsche identity Trust Management AG. Dies ermöglicht es IDnow, ihren Kunden eines der breitesten Angebote an Identifizierungslösungen über eine einzige, integrierte Plattform anzubieten.

Durch die Einführung von automatisiertem KYC in Kombination mit AML-Screening und -Monitoring macht IDnow das Onboarding noch einfacher.

München, 15 Juli 2021, IDnow, ein führender europäischer Platform-as-a-Service-Anbieter für Identitätsüberprüfung, führt ein automatisches AML-Screening in seine umfangreiche Plattform ein. Diese Funktion ermöglicht das Screening von Nutzern gegen bestimmte globale Watchlists, um eine Risikobewertung vorzunehmen und Verstöße gegen Sanktionen zu vermeiden. Die Software ist in der Lage, die Identität einer Person in regelmäßigen und selbst gewählten Zeitabständen gegen PEP (politisch exponierte Personen) – und Sanktionslisten, globale Watchlists und sogenannte „Adverse Media“ Listen zu prüfen. Die IDnow-Plattform kann so Tausende von Listen gleichzeitig in Echtzeit überwachen.

IDnow integriert diesen zusätzlichen Schritt in seine Plattform, um die Komplexität zu reduzieren und den KYC-Prozess reibungsloser, schneller und noch sicherer zu gestalten. Das hochautomatisierte Verfahren erspart Unternehmen u. a. das Hochladen von Daten für das Monitoring, da die Informationen bereits bei der Identitätsprüfung erhoben wurden. Mit der Option der laufenden Überwachung, basierend auf einem individuell festgelegten Turnus, können Unternehmen aktuelle Risikoprofile ihrer Kunden verwalten und die Customer Due Diligence durchführen.

“Der neue optimierte Prozess beschleunigt den Onboarding-Flow und bietet eine bessere Nutzererfahrung”, sagt Vikas Seth, CPO bei IDnow. “Die Erweiterung um AML-Screening und Monitoring baut die IDnow-Plattform weiter aus und ist ein weiterer strategischer Schritt auf unserem Weg, die führende europäische Plattform für alle Identitätsanforderungen zu werden.”

In einem ersten Schritt wird AML-Screening und -Monitoring für IDnow AutoIdent, die automatisierte Identitätsprüfungslösung innerhalb der IDnow-Plattform, angeboten. Zukünftig wird das Add-on für alle Identifikationsmethoden verfügbar sein.

In den vergangenen Jahren hat IDnow seine Rolle weit über das Angebot einzelner Ident-Verfahren hinaus erweitert und ist zur übergreifenden Plattform für digitale Identitäten mit mehreren Millionen Transaktionen pro Jahr geworden. Im Jahr 2021 übernahm IDnow den französischen Identitätstechnologie-Anbieter ARIADNEXT sowie die deutsche identity Trust Management AG. Damit kann IDnow in neue Branchen expandieren und seine Dienste einem breiteren Kundenstamm in Europa anbieten.

IDnow tritt IDunion bei – der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Netzwerkinitiative für digitale Identitäten

München, 8. Juli 2021, IDnow, ein führender Europäischer Plattform-as-a-Service Anbieter für Identitätsverifizierung, verkündet seinen Beitritt in das Netzwerk IDunion, dessen Ziel der Aufbau eines offenen Ökosystems für die dezentrale Identitätsverwaltung ist.

Für das IDunion-Netzwerk sind zentrale Aspekte der Umsetzung Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Nutzerfreundlichkeit sowie der datenschutzkonforme Gebrauch der Identitätsdaten. IDnow hat sich über IDunion mit anderen Branchenexperten zusammengeschlossen, um eine gemeinsame Vision digitaler Identitäten voranzutreiben, die sich an europäischen Werten und Regularien orientiert.

„Wir freuen uns mit unseren Partnern bei IDunion die Zukunft digitaler Identitäten in Europa maßgeblich mitgestallten zu können und gemeinsam sichere und öknomische Lösungen zu erarbeiten“, sagt Armin Bauer, Managing Director Technology und Co-Gründer von IDnow. „Die Einführung einer Lösung für digitale Identitäten ist ein wichtiger und notwendiger Schritt für Europa. Nach der Veröffentlichung des EU-Beschlusses zum EU Digital Identity Wallet, muss man sich nun Gedanken über eine einheitliche Infrastruktur machen“, ergänzt Armin Bauer.

Seit der Gründung von IDnow arbeitet das Unternehmen eng mit unterschiedlichen Aufsichtsbehörden überall in Europa zusammen und unterstützt Standardisierungs -Arbeitsgruppen wie die FIDO Alliance oder ETSI’s Special Task Force 588 zur Entwicklung neuer Standards mit seiner Expertise.

Als einer der europäischen Marktführer im Bereich der digitalen Identifizierung arbeitet IDnow an einer Technologie zur Umsetzung von digitalen Wallets. Mit dieser Technologie werden die Daten der Nutzer sicher und datenschutzkonform auf dem Smartphone des Nutzers gespeichert. Mittels Fingerabdruck oder Gesichtserkennung (Touch- oder Face-ID) werden die Daten zur Identifizierung freigegeben. Der Nutzer erhält hierbei zu jeder Zeit die Kontrolle über die eigenen Daten. Als zertifizierter Identifizierungsdienst („Registration Authority“) nach §24 1 d) eIDAS sowie als einer der größten Anbieter für eIDs, der Online-Ausweisfunktion ist IDnow bestens aufgestellt, um allen Bürgern und Unternehmen zukünftig eine Identität im Rahmen eines Digital Identity Wallet bereitzustellen. Im Rahmen von IDunion ist es das Ziel von IDnow die Wallet-Technologie kompatibel zu den Standards des IDunion-Netzwerkes zu machen.

IDnow hat seine Rolle in den letzten Jahren weit über das Angebot einzelner Ident-Verfahren hinaus erweitert und sich zur übergreifenden Plattform für digitale Identitäten mit mehreren Millionen Transaktionen pro Jahr entwickelt. 2021 gab IDnow die Akquisition der identity Trust Management AG sowie des französischen Marktführers ARIADNEXT bekannt. Die beiden Akquisitionen stellen wichtige Meilensteine für IDnow auf dem Weg zur führenden Identitätsplattform in Europa dar.

IDnow hat mit der Übernahme von ARIADNEXT einen weiteren großen Schritt auf dem Weg zur führenden paneuropäischen Plattform zur Identitätsüberprüfung gemacht

ARIADNEXT ist darauf spezialisiert, vollautomatische Lösungen auf Basis von Künstlicher Intelligenz anzubieten. Diese Lösungen ermöglichen es ihnen, strenge regulatorische Herausforderungen und Anti-Betrugs-Anforderungen zu erfüllen, während gleichzeitig der Fokus auf der Optimierung von Konversionsraten und der Schaffung einer nahtlosen Benutzererfahrung liegt. Durch die Kombination der bestehenden IDnow-Plattform mit dem Produktangebot von ARIADNEXT wird IDnow eine der umfangreichsten Lösungen zur Identitätsverifizierung auf dem europäischen Markt anbieten.

Die neue umfassende Identitätsverifizierungsplattform bietet Verifizierungsoptionen für alle Nutzer – von KI-gesteuerter bis zu menschengestützter Technologie und von Online- bis zu Point-of-Sale-Lösungen. Die Servicekapazitäten für diese Produkte werden in den IDnow-Kernmärkten (Deutschland, Frankreich und Großbritannien) erweitert, während sich neue Möglichkeiten für internationale Kunden mit Identitätsverifizierungsbedarf über mehrere Jurisdiktionen und Anwendungsfälle hinweg eröffnen.

Seit dem Beginn der Pandemie hat IDnow einen außerordentlichen Anstieg der Nachfrage nach seinen Lösungen verzeichnet. Die Produkte von IDnow wurden im Vergleich zum letzten Jahr um 200% mehr genutzt und viele Unternehmen haben sich für die Umstellung auf vollständig digitale Antragsprozesse entschieden. Die Integration von ARIADNEXT wird dazu beitragen, diese steigende Nachfrage zu befriedigen, indem sie eine hervorragende, reibungslose Benutzererfahrung bietet.

Gemeinsam werden wir auf unsere klare gemeinsame Vision hinarbeiten, europäischen Unternehmen eine One-Stop-Lösung für die Identitätsüberprüfung zu bieten, die über eine umfassende und nahtlose Identitätsüberprüfungsplattform angeboten wird.

Andreas Bodczek, CEO von IDnow, verrät ein paar weitere Details über den Deal:

Was hat deine Aufmerksamkeit auf ARIADNEXT gelenkt?

ARIADNEXT hat sein beeindruckendes Angebot auf dem Fundament modernster Technologie aufgebaut, sie haben tolle Produkte und ein leidenschaftliches Team dahinter. Unsere beiden Unternehmen teilen die gleichen Werte: Ganzheitlichkeit und Einfachheit sowie das ständige Streben nach Exzellenz. Ich bin gespannt, was unsere gemeinsamen Teams in Zukunft erreichen können.

Wann hast du das Management-Team von ARIADNEXT zum ersten Mal getroffen?

Ich kenne die Gründer von ARIADNEXT, Marc und Guillaume, seit Februar 2020. Ich bewundere, was sie aufgebaut haben und teile ihre Leidenschaft für die Branche.

Werden die Gründer und das Team an Bord bleiben?

Natürlich, das Team ist das Herzstück eines jeden Unternehmens, und wir freuen uns darauf, sie als wertvolle Mitglieder der IDnow-Familie in unserem Unternehmen willkommen zu heißen. Wir lieben es, neue Impulse zu bekommen und täglich von einander zu lernen.

Werden Sie die ARIADNEXT Standorte beibehalten?

Ja, wir werden erstmal alle Standorte beibehalten. Zum einen ist es für alle Mitarbeiter wichtig, ihren Arbeitsplatz zu behalten und zum anderen unterstützt die Präsenz in ganz Europa unsere gemeinsame Vision, ein paneuropäischer Marktführer in der Branche zu werden.

Bei IDnow praktizieren wir auch eine flexible Remote-Arbeitspolitik. In den meisten Funktionen können die Mitarbeiter von dort aus arbeiten, wo sie sich am produktivsten fühlen. Das kann im Büro in München sein – oder in Rennes – oder in Ihrem Home-Office. Vielleicht wollen einige der neuen Kollegen zu uns in die Münchner Zentrale kommen oder umgekehrt.

Wie sehen Ihre Pläne für die nahe Zukunft aus?

Wir sind sehr gespannt auf das Produktangebot von ARIADNEXT und die Integration unserer Portfolios. Dies wird ein großer Schritt sein, der es uns ermöglicht, eine umfassende Lösung für alle unsere gemeinsamen Kunden und deren Bedürfnisse anzubieten.

Wir werden uns auch stark darauf konzentrieren, die Unternehmen zusammenzubringen – ihre Kulturen, ihre Organisationsstrukturen und natürlich die Teams. Wir sind für diesen Prozess verantwortlich und wollen sicherstellen, dass sich alle Mitarbeiter in beiden Unternehmen sicher fühlen und sich auch für die Übernahme und die Zukunft begeistern.

Wie sieht der Erfolg für ARIADNEXT und IDnow in 5 Jahren aus?

Wir haben eine klare gemeinsame Vision, eine führende paneuropäische Plattform zur Identitätsüberprüfung zu schaffen, aber Erfolg definiert sich für uns nicht über ein Endergebnis, sondern über den Prozess, der uns dorthin führt. Ich würde sagen, ein starker Teamgeist, Zusammenarbeit, Vertrauen und das Erreichen von Exzellenz in allem, was wir gemeinsam tun.

Kombiniertes Produktportfolio bietet eines der umfangreichsten Lösungspakete zur Identitätsverifizierung auf dem europäischen Markt

  

München, 30. Juni 2021, IDnow, ein in Deutschland ansässiger, führender Anbieter von Identity Verification-as-a-Service-Lösungen gibt heute die Übernahme von ARIADNEXT bekannt. ARIADNEXT ist ein französisches Unternehmen, das sich auf die Remote-Verifizierung und die Erstellung von digitalen Identitäten spezialisiert.

Durch die Zusammenarbeit von IDnow und ARIADNEXT können beide Unternehmen eine umfassende Plattform zur Identitätsverifizierung anbieten. Das umfasst KI-gestützte Lösungen und Verifizierungs-Services mit persönlicher Assistenz, die sowohl Online- als auch am Point-of-Sale genutzt werden können. Die Kombination der Lösungen beider Unternehmen erweitert das Angebot von IDnow auf dem britischen, französischen und deutschen Markt. Zudem profitieren internationale Kunden, die Identitätsverifizierung über verschiedene Gerichtsbarkeiten und Anwendungsfälle hinweg benötigen.

Aufgrund der starken Akzeptanz von digitalen Identitätslösungen erwartet IDnow eine dreifache Umsatzsteigerung im Jahr 2021 gegenüber 2019. Damit wird die eigene Wachstumsdynamik noch einmal beschleunigt.

Seit Beginn der Pandemie hat IDnow einen außerordentlichen Anstieg bei der Nachfrage seiner Lösungen erlebt. Im letzten Jahr wurden die Produkte von IDnow 200 Prozent mehr genutzt als im Jahr zuvor. Ein Grund dafür: Viele Unternehmen haben sich für die Umstellung auf vollständig digitale Bewerbungsprozesse entschieden. Die Service-Nachfrage von ARIADNEXT ist in den letzten fünf Jahren um mehr als 130% pro Jahr gestiegen. Diese Integration ermöglicht es, dieser steigenden Nachfrage gerecht zu werden, indem eine reibungslose Benutzererfahrung geschaffen wird.

„Der Zusammenschluss mit ARIADNEXT ist ein wichtiger Schritt, um unsere Vision zu realisieren, der europaweite Marktführer für Identity Verification-as-a-Service-Lösungen zu werden“, sagt Andreas Bodczek, CEO von IDnow. „Die Identitätsverifizierung hat in den letzten zehn Jahren einen großen Schritt hin zur Digitalisierung vollzogen. Dieser Trend wurde durch die Pandemie weiter beschleunigt. Für Banken, Versicherungen, Mobilitätsunternehmen und andere Branchen ist es entscheidend, auf sichere, automatisierte Lösungen umzusteigen. Mit ARIADNEXT und der kürzlich getätigten Übernahme der identity Trust Management AG, kann IDnow seinen Kunden eine noch breitere Produktpalette über eine einzige Plattform und mit einer nahtlosen Benutzererfahrung anbieten.“

„Wir freuen uns darauf, uns einem so engagierten Team anzuschließen und unsere Erfahrungen und Fähigkeiten zu bündeln. Wir werden weiterhin auf unser gemeinsames Ziel hinarbeiten, unseren Kunden eine europaweit sichere und zukunftsfähige Lösungen anzubieten“, sagt Guillaume Despage, Präsident von ARIADNEXT. „Mit einer starken Präsenz in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Polen und Rumänien bilden unser gemeinsames Produktportfolio eine einzigartige Plattform für Kunden im gesamten europäischen Markt.“

IDnow wird die Standorte von ARIADNEXT in Rennes, Paris, Madrid, Bukarest, Iasi und Warschau sowie die über 125 Mitarbeiter übernehmen. Die Übernahme steht unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen.

Als einer der ersten Anbieter, ermöglicht die IDnow Plattform in Zukunft einen 24h-Service zur Identitätsprüfung

 

München, 23. Juni 2021, IDnow, ein führender Plattform-as-a-Service Anbieter für Identitätsverifizierung, verkündet die Einführung von GwG-konformen Videoidentifizierungen rund um die Uhr. Nutzer können nun auch nicht-automatisierte Verfahren zur Identitätsprüfung dank des Nachtbetriebes zu jeder beliebigen Zeit durchführen.

„Mit den erweiterten Servicezeiten für eine 24-Stunden-Verfügbarkeit geben wir unseren Nutzern noch mehr Freiheit und ermöglichen unseren Geschäftskunden mit einer maßgeschneiderten Betreuung noch bessere Erreichbarkeit, eine höhere Kundenzufriedenheit und natürlich die Möglichkeit mehr Kunden pro Tag zu identifizieren“ sagt Bettina Pauck, COO von IDnow. „Ganz gleich, in welcher Branche Sie tätig sind und wie Ihr Anwendungsfall aussieht – Eröffnung eines Bankkontos, Devisenhandel oder Spieler-Verifizierung, wir sind für Sie da.“

Das neue Serviceangebot, welches in den Sprachen Englisch und Deutsch angeboten wird, komplettiert die Strategie von IDnow, den Nutzer in den Mittelpunkt zu stellen und eine einfache und schnelle Identifizierung zu ermöglichen – wann und wo auch immer sie möchten. „Für einen komfortablen Prozess, der in den schnelllebigen, digital-zentrierten Alltag der Nutzer passt, ist ein solcher Faktor essenziell“, ergänzt Bettina Pauck.

Darüber hinaus ist IDnow mit einer Diversifizierung auf insgesamt 20 geographisch verteilte Ident-Center-Standorte auch besonders ausfallsicher aufgestellt. Die Standorte befinden sich in verschiedenen Städten über Deutschland und Europa verteilt und gewährleisten zudem ein hohes Datenschutzniveau. Die hochqualifizierten und mehrsprachigen Betrugs- und Identifikations-Spezialisten, die den Service auch auf Französisch, Italienisch und Spanisch anbieten können, sind auf dem umfassenden BaFin-Prozess geschult, kennen die datenschutzrechtlichen Vorschriften sowie die gängigen Fälschungs- und Betrugsmöglichkeiten.

IDnow hat seine Rolle in den letzten Jahren weit über das Angebot einzelner Ident-Verfahren hinaus erweitert und hat sich zur übergreifenden Plattform für digitale Identitäten mit mehreren Millionen Transaktionen pro Jahr entwickelt. Anfang 2021 gab IDnow die Akquisition der identity Trust Management AG bekannt, einem der international führenden Anbieter für On- und Offline-Verifikation. Dies war die zweite Akquisition innerhalb von sechs Monaten für IDnow und stellt einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur führenden Identitätsplattform in Europa dar. Die Übernahme der identity Trust Management AG ermöglicht es IDnow, in neue Branchen zu expandieren und seine Dienstleistungen einer breiteren Kundenbasis in Deutschland und darüber hinaus anzubieten.

Armin Bauer, Co-Founder und Managing Director Technology bei IDnow

Die EU-Kommission hat letzte Woche einen Entwurf für das so genannte Digital Identity Wallet „EUid“ veröffentlicht. Demnach muss binnen 12 Monaten nach Inkrafttreten des Gesetzes jeder EU-Staat seinen Bürgern eine digitale Brieftasche zur Verfügung stellen.

Der Entwurf für das „Digital Identity Wallet“  besagt folgendes: Jeder Bürger erhält Zugang zu einem sogenannten digitalen Wallet. Es muss sich einmalig identifiziert werden und die Daten werden für die weitere Verwendung gespeichert.

Im digitalen Wallet sollen sich neben der elektronischen Signatur künftig auch Dokumente wie Geburts- und Heiratsurkunden oder Führerschein speichern lassen. Damit gehen zahlreiche Use-Cases einher – von digitalen Behördengängen wie Adressänderungen oder Steuererklärungen bis hin zur Nutzung von Gesundheitsservices. Eine Möglichkeit die unser tägliches Leben revolutionieren würde.

Jedes Land hat laut dem Entwurf drei Möglichkeiten zur Umsetzung: Entweder bringt es selbst eine Lösung für seine Bürger und Unternehmen auf den Markt. Oder es beauftragt ein privates Unternehmen damit, das Wallet zu entwickeln und öffentlich verfügbar zu machen. Die dritte Option besteht in einem staatlich anerkannten Zertifizierungsprogramm, das es privaten Unternehmen ermöglicht, Anwendungen für die Identifizierung zu zertifizieren. Die genauen technischen Standards werden derzeit noch auf EU-Ebene diskutiert. Erst nach der Veröffentlichung dieser Standards können die Staaten mit der Umsetzung der jeweiligen Lösung beginnen. Dabei werden sie vor allem auf zwei Aspekte achten müssen: hohe Sicherheitsstandards sowie eine möglichst angenehme Nutzererfahrung. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Lösung bei möglichst vielen Bürgern Akzeptanz findet.

Aus unserer Sicht ist die Einführung des digitalen Wallets ein notwendiger und richtiger Schritt, um das Alltagsleben der Bürger zu vereinfachen und digitale Identifizierungsgrenzen innerhalb der EU zu überwinden. Mit der Bestimmung kann eine übergreifende Infrastruktur geschaffen werden.

Als einer der europäischen Marktführer im Bereich der digitalen Identifizierung arbeitet IDnow selbst an einer eigenen Technologie für digitale Wallets. Mit dem „IDnow Wallet“ werden die Daten der Nutzer sicher und datenschutzkonform auf dem Smartphone des Nutzers gespeichert. Mittels Fingerabdruck oder Gesichtserkennung (Touch- oder Face-ID) werden die Daten zur Identifizierung freigegeben. Der Nutzer erhält hierbei zu jeder Zeit die Kontrolle über die eigenen Daten. Durch das Zero-Knowledge-Prinzip ist es auch IDnow als Anbieter nicht möglich Einsicht in die Daten der User zu erhalten. Als zertifizierter Identifizierungsdienst durch Registration Authority nach §24 1 d) eIDAS sowie als einer der größten Anbieter für eIDs, der Online-Ausweisfunktion ist IDnow bestens aufgestellt, um allen Bürgern und Unternehmen zukünftig eine Identität im Rahmen eines Digital Identity Wallet bereitzustellen.

Audi setzt für sein exklusives Mobilitätsangebot „Audi on demand Subscribe“ auf die IDnow Plattform


München, 01. Juni 2021,
IDnow, ein führender Plattform-as-a-Service-Anbieter für Identitätsverifizierung, unterstützt das internationale Automobilunternehmen AUDI AG mit einer digitalen Lösung zur Identitätsprüfung für das neue Abonnement-Angebot „Audi on demand Subscribe“.

Mitte Mai ist mit „Audi on demand Subscribe“ das voll integrierte Abo-Modell in den ersten Handelsbetrieben der Marke mit den Vier Ringen in Deutschland gestartet. Kunden können damit digital einen Audi für einen Zeitraum von vier bis zwölf Monaten mieten. Für Audi steht hier Flexibilität und Komfort für den Nutzer im Vordergrund. Um Kunden einen schnellen und reibungslosen Prozess zu bieten, der zur digitalen Strategie passt, setzt Audi auf IDnow’s AutoIdent. Hierbei werden die Ausweis- und Führerscheindaten des Kunden in einem benutzerfreundlichen Prozess automatisiert eingelesen und mit Hilfe von KI- und Machine-Learning-Technologien abgeglichen und auf Ihre Echtheit überprüft.

„Für uns stehen die Kund_innen und ihre Customer Journey im Fokus. Bei der Konzeption des Abo-Modells war uns besonders wichtig, einen schnellen und vollständig digitalen Ablauf zur Identitätsprüfung zu integrieren – das erwartet unsere Zielgruppe. Wir freuen uns, hierbei mit IDnow zusammen zu arbeiten und unseren Kund_innen diesen reibungslosen Prozess bieten zu können“, sagt Martin Wallenborn, Leiter Business Development Vertrieb Deutschland der AUDI AG. Mit „Audi on demand Subscribe“ ergänzt der Automobilkonzern das bisherige Angebot „Audi on demand Rent“, das die Kurzzeitmiete von bis zu 28 Tagen ermöglicht.

„Audi hat mit seinem Abo-Angebot einen Service geschaffen, der eine komfortable und schnelle Antragsstrecke braucht. Unser Team hat eine tolle Lösung erarbeitet, die genau zu den Anforderungen der Marke Audi und seiner Kunden passt“, sagt Oliver Obitayo, Chief Sales Officer bei IDnow.

IDnow hat seine Rolle in den letzten Jahren weit über das Angebot einzelner Ident-Verfahren hinaus erweitert und hat sich zur übergreifenden Plattform für digitale Identitäten mit mehreren Millionen Transaktionen pro Jahr entwickelt. Anfang 2021 gab IDnow die Akquisition der identity Trust Management AG bekannt, einem der international führenden Anbieter für On- und Offline-Verifikation. Dies war die zweite Akquisition innerhalb von sechs Monaten für IDnow und stellt einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur führenden Identitätsplattform in Europa dar.

Pressekontakt IDnow:
Christina Schwinning
press@idnow.de
+49 89 41324 6054

 

Pressekontakt Audi:
Thomas von Frankenberg
thomas1.tacke@audi.de
+49-841-89-42693

Plattformanbieter ergänzt IDnow AutoIdent mit NFC (Near Field Communication)-Technologie für ein noch besseres Nutzererlebnis

 

München, 20. Mai 2021, IDnow, ein führender deutscher Plattform-as-a-Service Anbieter für Identitätsverifizierung, integriert NFC-Lesefunktion in IDnow AutoIdent. Nutzer erleben so einen noch reibungsloseren und schnelleren Verifizierungsprozess.

Die neue Lösung unterstützt weltweit alle Ausweisdokumente, die dem ICAO-Standard 9303 folgen, wie ePässe und NFC-unterstützte ID-Karten. Alles, was der Nutzer benötigt, sind ein Ausweisdokument mit RFID-Chip (Radio-Frequenz-Identifikation) sowie ein NFC-fähiges Smartphone. Die IDnow App erkennt den RFID-Chip, erfasst die auf dem Chip enthaltenen persönlichen Daten und biometrischen Informationen (Foto) mit integriertem Datenschutz und vergleicht die aus dem Chip gewonnenen biometrischen Informationen mit einem Video-Selfie und einem Liveness Check.

IDnow hat festgestellt, dass Nutzer zunehmend Wert auf eine schnelle und einfache Identifikation legen und die Wahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Identifikationsmethoden schätzen. Verschiedene Nutzergruppen bevorzugen unterschiedliche Methoden und Unternehmen können große Steigerungen ihrer Konversionsraten verzeichnen, wenn sie den Nutzern eine Wahlmöglichkeit bieten. Daher bietet IDnow Unternehmen eine umfassende Plattform mit einer Auswahl an Identifizierungsmethoden von automatisierten Methoden bis hin zu Verfahren, die von Identitätsspezialisten durchgeführt werden. Diese können je nach Verfahren flexibel online oder offline in den Filialen und sogar durch einen Kurier an der Haustür des Nutzers erfolgen.

„Die NFC-Fähigkeit für unser AutoIdent-Produkt ist ein wichtiger Schritt, um unsere Plattform weiter auszubauen und eine reibungslose User Journey für alle zu schaffen. Unsere Kunden schätzen diese Wahlfreiheit für ihre Anwender und sehen hohe Konversionsraten durch nahtlose, einfache Prozesse”, sagt Vikas Seth, CPO bei IDnow. „Durch die Anwendung des NFC-basierten RFID-Chipauslesens in IDnow AutoIdent müssen Unternehmen und Nutzer keine Kompromisse eingehen, sondern erhalten das Beste aus beiden Welten – ein hohes Maß an Sicherheit und einen komfortablen und schnellen Onboarding-Prozess.“

Das Prinzip des Auslesens eines ePasses über NFC wird bereits erfolgreich an Flughäfen mit ePass-Gates genutzt, also an Orten mit extrem hohen Sicherheitsanforderungen. Durch das Hinzufügen dieser Funktion zu IDnow AutoIdent ermöglicht IDnow Banken, Versicherungen und anderen Unternehmen den Zugriff auf ein gut etabliertes Maß an Schutz vor Betrügern und Identitätsdieben durch eine Methode, die ihre Anwender verstehen.

Für Anwendungsfälle die besonders hohe Sicherheit erfordern, bietet IDnow auch eine Variante an, die die Authentizität des RFID-Chips prüft und diesen auf einem entsprechenden Server mit digitalen Zertifikaten validieren kann. Dadurch ist sichergestellt, dass der RFID-Chip selbst nicht von Betrügern manipuliert wird.

IDnow hat seine Rolle in den letzten Jahren weit über das Angebot einzelner Ident-Verfahren hinaus erweitert und hat sich zur übergreifenden Plattform für digitale Identitäten mit mehreren Millionen Transaktionen pro Jahr entwickelt. Anfang 2021 gab IDnow die Akquisition der identity Trust Management AG bekannt, einem der international führenden Anbieter für On- und Offline-Verifikation. Dies war die zweite Akquisition innerhalb von sechs Monaten für IDnow und stellt einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur führenden Identitätsplattform in Europa dar. Die Übernahme der identity Trust Management AG ermöglicht es IDnow, in neue Branchen zu expandieren und seine Dienstleistungen einer breiteren Kundenbasis in Deutschland und darüber hinaus anzubieten.

München, 2. April 2021 – Die Entscheidung der Bundesnetzagentur, auf KI (künstlicher Intelligenz) basierte Identifikationsverfahren für neue Anwendungsfälle in Deutschland zuzulassen, ist eine Bestätigung der Plattform-Strategie von IDnow und gleichzeitig ein Wendepunkt im internationalen Wettbewerb für deutsche Technologie-Unternehmen.

Mit der Veröffentlichung “Videoidentifizierung mit automatisiertem Verfahren” für die automatisierte optische Identitätsprüfung durch die Bundesnetzagentur in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), werden in Ergänzung zu den bewährten Verfahren ab sofort KI-basierte Lösungen zur Verifizierung von Kunden für bestimmte Anwendungsfälle in Deutschland zugelassen. (Verfügung hier).

Die veröffentlichte Verfügung basiert auf dem deutschen Vertrauensdienstegesetz, das die eIDAS-Verordnung in Deutschland umsetzt. Der von der Bundesnetzagentur und dem BSI veröffentlichte Kriterienkatalog schreibt für die automatisierte Identitätsprüfung hohe Technologie-Standards vor. IDnow ist einer der wenigen europäischen Anbieter der bereits mit anderen Verfahren durch die Bundesnetzagentur im Rahmen einer akkreditieren Konformitätsbewertung offiziell bestätigt ist und arbeitet nun auch bereits an der Bestätigung für AutoIdent.

IDnow setzt bereits seit vielen Jahren auf automatisierte Identifizierungs-Technologie. Mit dem Produkt IDnow AutoIdent ist IDnow einer der führenden Anbietern für automatisierte Identifizierungen in Deutschland. Bereits 2012 meldete IDnow vollautomatische Identifizierungs-Verfahren zum Patent an welches zwischenzeitlich vom europäischen Patentamt gewährt wurden. “Wir freuen uns dass die Regulatorik sich der technologischen Weiterentwicklung nun auch in Deutschland endlich geöffnet hat und sehen unsere jahrelange Forschung zum Aufbau eigener KI-Technologie bestätigt”, so Armin Bauer, Gründer und Chief Technology Officer von IDnow. Neben diesem Patent hält die IDnow noch weitere Patente und Patentanmeldungen auf europäischer Ebene.

Die Technologie von IDnow nutzt sogenanntes Deep Learning um eine Identifizierung auf dem gleichen Sicherheitsniveau wie eine persönliche Identifizierung – beispielsweise in einer Filiale – durchzuführen. Hierzu erkennt die selbst entwickelte künstliche Intelligenz automatisiert die Sicherheitsmerkmale der Ausweisdokumente in einem Video-Stream und führt einen biometrischen Gesichtsabgleich von einem Video-Selfie mit dem Ausweisdokument durch. Ergänzt wird dies durch neue Sicherheitsmechanismen wie einer “Liveness Detection”, die Angriffe durch aufgezeichnete Videos und Fotos vereitelt.

IDnow sieht die Entscheidung des Regulierers als wichtigen Schritt in Richtung einer digitalen Gesellschaft in Deutschland und fundamentalen Wendepunkt für deutsche Unternehmen im internationalen Marktvergleich. Die etablierten und sehr erfolgreichen Verfahren wie der elektronische Personalausweis, BankIdent oder das VideoIdent Verfahren können für neue Anwendungsfälle ab jetzt mit KI-basierten AutoIdent-Verfahren ergänzt werden. IDnow erwartet sich einen signifikanten Umbruch für deutsche Verbraucher: Durch den neuen Erlass können innovative Technologien wie digitale Identitäten zukünftig für die breite Bevölkerung zugänglich gemacht werden – unabhängig von der Technologie-Affinität des einzelnen Bürgers. Denn die neue Regulatorik ermöglicht es Plattform-Unternehmen wie IDnow, jeweils die passenden digitalen Methoden zur Identitätsverifizierung anzubieten.

„Die Entscheidung der Bundesnetzagentur ist ein wichtiger Meilenstein für Plattform-Unternehmen wie IDnow. In Zukunft kann IDnow als einer der führenden europäischen Plattform-Anbieter zusätzliche, automatisierte Identifizierungsverfahren zahlreichen weiteren Branchen in Europa anbieten. Dies ist ein essentieller Schritt in Richtung einer digitalen Zukunft in Deutschland und für Europa und zeigt, dass der Zeitpunkt für sichere digitale Identitäten gekommen ist.“, sagt Andreas Bodczek, CEO von IDnow. “Bei der Entwicklung unserer Verfahren steht jederzeit die Sicherheit der Verbraucher im Vordergrund. Seit vielen Jahren arbeiten wir daher als IDnow aktiv mit unterschiedlichen Organisationen in Politik und Regulatorik um diese sichere, europäische Zukunft gemeinsam zu prägen.“, ergänzt er.

 IDnow ist einer der führenden Anbieter für digitale Identitäten mit einem breiten Portfolio von Produkten und Lösungen und identifiziert mit seiner Plattform mehrere Millionen Bürger pro Jahr. Zum angebotenen Portfolio gehören hierbei Identifizierungsmethoden von offline bis online, von automatisierten Methoden bis zu Verfahren, die durch Identitäts-Spezialisten durchgeführt werden, verfügbar flexibel online, offline in Filialen und sogar per Kurier an der Haustür des Nutzers. IDnow hat seine Rolle in den letzten Jahren weit über das reine Angebot einzelner Ident-Methoden ausgebaut und sich zur übergreifenden Plattform für digitale Identitäten mit mehreren Millionen Transaktionen pro Jahr entwickelt. 

Erst vergangenen Monat hat IDnow die Übernahme der identity Trust Management AG, einem der führenden internationalen Anbieter für on-und offline Verifizierung aus Deutschland bekannt gegeben. Dies ist die zweite Akquisition in den letzten sechs Monaten für IDnow und stellt einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur führenden Identitäts-Plattform in Europa dar. Die Übernahme der identity Trust Management AG ermöglicht es IDnow, in neue Branchen zu expandieren und seine Dienstleistungen einer breiteren Kundenbasis in Deutschland und darüber hinaus anzubieten.

Die identity Trust Management AG hat sich in den letzten zehn Jahren als einer der Hauptakteure im deutschen Identitätsmarkt etabliert und hat besonders in der Telekommunikations- und Versicherungsbranche eine starke Reputation. Der Zusammenschluss wird das Portfolio an Verifikationsmethoden, die über die IDnow-Plattform angeboten werden, weiter ausbauen und das kombinierte Produktportfolio wird eines der umfangreichsten Angebote an Identitätsüberprüfungsmethoden im europäischen Markt werden. Es wird von automatisierten bis zu von Agenten unterstützten Verfahren reichen und sowohl reine Online- aber auch Point-of-Sale-Lösungen anbieten. All diese Methoden werden über die neue, zusammengeführte IDnow-Plattform zur Verfügung gestellt werden.

In den letzten Jahren wurde der Erfolg von IDnow durch starkes organisches Wachstum und eine steigende Nachfrage nach digitalen Lösungen im Markt vorangetrieben. Die Übernahme der identity Trust Management AG ermöglicht es IDnow, in neue Branchen zu expandieren und seine Dienstleistungen einer breiteren Kundenbasis in Deutschland und darüber hinaus anzubieten.

“Die identity Trust Management AG hat ein beeindruckendes Unternehmen aufgebaut, sowohl in Bezug auf das Produktportfolio als auch auf die Kundenbeziehungen”, sagt Andreas Bodczek, CEO bei IDnow. “Wir kennen das Führungsteam seit Jahren und haben eine Partnerschaft aufgebaut, die auf tiefer Loyalität und gegenseitigem Verständnis beruht. Wir freuen uns, das talentierte Team der identity Trust Management AG in der IDnow-Familie willkommen zu heißen und die Stärken beider Unternehmen zu kombinieren, um eine gemeinsame branchenführende Marke zu schaffen.”

“Diese Zusammenführung vereint die Stärke der innovativen Technologie von IDnow mit den vielfältigen Angeboten der identity Trust Management AG, um eine differenzierte Plattform zur Identitätsüberprüfung zu schaffen”, sagt Uwe Stelzig, CEO der identity Trust Management AG. “Gemeinsam sind wir gut aufgestellt, um unsere gemeinsame Vision zu verwirklichen und unseren Kunden eine innovative Lösung zur Identitätsüberprüfung aus einer Hand zu bieten.”

IDnow wird den Standort der identity Trust Management AG in Düsseldorf sowie deren Mitarbeiter übernehmen.

Über identity Trust Management AG

identity Trust Management AG ist ein internationaler Anbieter von digitalen und Offline-Identifikationslösungen und ein führender Technologie- und Softwareanbieter von zertifizierten Identifikationsprozessen für natürliche und juristische Personen. identity Trust Management AG bietet eIDAS-konforme, zertifizierte und datenschutzkonforme KYC-Prozesse für alle Branchen.

identity TM bietet Identifikation und eIDAS-konforme QES-Dienstleistungen auf Basis von Full Service und Software as a Service. Zu den Kunden der identity Trust Management AG zählen Marktführer wie die Deutsche Telekom, 1&1, WEB.DE, GMX, OTTO, R+V, HUK, CosmosDirekt, BMW, SWK Bank, VW, Audi, Bundesdruckerei und Telefonica.

Über IDnow

IDnow ist eine führende Identitätsverifizierungsplattform in Europa mit der Vision, die vernetzte Welt zu einem sichereren Ort zu machen. Die IDnow-Plattform bietet ein breites Portfolio an Lösungen zur Identitätsverifizierung, von automatisiert bis menschlich unterstützt, von rein online bis zum Point-of-Sale – jede davon optimiert für Konversionsraten und Sicherheit.

Das Unternehmen hat Niederlassungen in Deutschland, Großbritannien und Frankreich und wird von namhaften institutionellen Investoren unterstützt, darunter Corsair Capital und Seventure Partners. Das Portfolio von über 300 internationalen Kunden umfasst eine Vielzahl von Branchen, darunter führende internationale Unternehmen wie Western Union, UBS, Commerzbank und Sixt sowie digitale Champions wie N26, Solarisbank, wefox und Tier mobility.

M-TRIBES integriert IDnow AutoIdent in seine M-TOOLS Technologieplattform, damit Unternehmen, beispielsweise in den Bereichen Car Sharing, Autovermietung, Urban Mobility (u.a. Free-Floating Sharing von Rollern, E-Scootern, E-Bikes) oder im Flottenmanagement, eine digitale Identifikation von Nutzern einsetzen können. Die von M-TRIBES integrierte digitale Identifikationskomponente überprüft innerhalb von Smartphone Apps oder Web-Applikation sicher, dass der Anwender tatsächlich derjenige ist, für den er sich ausgibt und autorisiert die Nutzung des Services. Mit Hilfe von IDnow AutoIdent kann das Alter oder die Gültigkeit von Ausweis- oder Fahrerlaubnisdokumenten rechtskonform bestätigt werden. IDnow ist ein führender Anbieter in der digitalen Identitätsprüfung mit künstlicher Intelligenz (KI), die mit Millionen von Datenpunkten geschult wurde um potentiell 7 Milliarden Kunden aus 193 verschiedenen Ländern sicher verifizieren zu können. Durch die Kooperation stellt M-TRIBES sicher, dass die Identitätsmanagement-Komponente der Software-Plattform bei Kunden in der internationalen Mobilitätsbranche eingesetzt werden kann.

„Immer mehr Geschäftsprozesse im Bereich Mobilität und Transport finden auf digitalem Weg statt. Innovative, kundenorientierte Mobilitätskonzepte und Services benötigen ein einfaches und zuverlässiges Handling das Sicherheit für alle Parteien garantiert. Nur so können Zukunftsprojekte wirtschaftlich, sicher und gleichzeitig für hohe Kundenzufriedenheit umgesetzt werden. Die digitale Identifikation spielt dabei eine zentrale Rolle. Wir freuen uns sehr auf die Partnerschaft mit M-TRIBES und glauben daran, dass die Verzahnung der besten, hoch spezialisierten Technologien Zukunftsfähigkeit für moderne Konzepte schafft,“ erklärt Andreas Bodczek, CEO von IDnow.

„Der Zugang zu erstklassiger Software ermöglicht es Transport-Unternehmen rund um die Welt, digitale Champions zu werden. Die nahtlose Integration der KI-basierten Identitätsüberprüfung von IDnow in unsere Technologieplattform M-TOOLS ist ein wichtiger Baustein, um die operative Effizienz zu steigern und das Kundenerlebnis bei einer Vielzahl von Mobility-Angeboten zu verbessern“, erklärt Patrick Arle, CEO & Gründer von M-TRIBES. „Die Partnerschaft mit IDnow ist ein weiterer Schritt in unserer Strategie, die besten digitalen Tools und Funktionen in unsere Technologie-Plattform zu integrieren.“

Eingesetzt wird die Lösung zum Beispiel von Mobilitätsdienstleistern wie der EWE Go GmbH, einer Tochtergesellschaft des Energieversorgers EWE AG. „Wir benötigten eine Lösung für den rechtlich notwendigen Prozessschritt der Identifizierung, der digital, schnell und zuverlässig abläuft. Das haben wir mit der Integration von IDnow / M-TRIBES erreicht. Der Service, begeistert nicht nur unsere Anwender vor Ort, sondern auch unser eigenes Betriebsteam,“ sagt Lukas Schneider, Business Development Manager bei EWE Go GmbH.

München, Luxemburg 08. Dezember 2020 – IDnow, ein führender Anbieter von Identity-Verification-as-a-Service-Lösungen, erhält 15 Millionen Wachstumsfinanzierung von der Europäischen Investionsbank. Die Mittel fließen in die Forschung, Entwicklung und internationale Expansion von IDnow. Die Finanzierung der Bank der EU wird durch die Investitionsoffensive für Europa ermöglicht.

Die Europäische Investitionsbank (EIB) vergibt eine Wachstumsfinanzierung von 15 Millionen Euro an die deutsche Identitätsprüfungsplattform IDnow. IDnow ist spezialisiert auf sichere Auto- und Video-Fernidentifizierung und elektronische Signaturen. Unternehmen können so schneller und einfacher Kundinnen und Kunden gewinnen und Transaktionen durchführen, ohne dabei gegen die „Know Your Customer“- und Geldwäschevorschriften zu verstoßen. Das Investment fließt vor allem in die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und in die internationale Expansion von IDnow.

Die Finanzierung fällt unter die Europäische Fazilität für Wachstumsfinanzierungen (EGFF), die durch die Garantie des Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) ermöglicht wurde. Die EGFF soll eine Lücke bei Quasi-Eigenkapitalfinanzierungen in Europa schließen. Diese Lücke ist durch strukturelles Marktversagen bei der Bereitstellung von geeignetem Risikokapital für Unternehmen bedingt, die bereits Risikokapital erhalten haben und sich nun in einer späteren Phase befinden. Europäische kleine, mittlere und Midcap-Unternehmen leiden oft unter einer systembedingten Knappheit nicht verwässernder Großfinanzierungen für Wachstumsinvestitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Der Nutzen des EFSI besteht in diesem Fall darin, dass er die Risikotragfähigkeit der Bank deutlich verbessert.

Der EFSI ist die tragende Säule der Investitionsoffensive für Europa, bei der die EIB und die Europäische Kommission als strategische Partner zusammenarbeiten. Die EIB trägt mit ihren Krediten dazu bei, die europäische Wirtschaft wettbewerbsfähiger zu machen. Daneben gibt es die Europäische Plattform für Investitionsberatung (EIAH), die öffentlichen und privaten Projektträgern hilft, Investitionsprojekte professioneller zu strukturieren.

Ambroise Fayolle, EIB-Vizepräsident mit Aufsicht über EFSI sowie Finanzierungen der Bank in Deutschland, führte aus: „IDnow, das zum ersten Mal ein Darlehen der EIB erhält, muss erheblich in seine Forschungs-, Entwicklungs- und Vermarktungsaktivitäten investieren. Dieses Darlehen ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie die Bank der EU mithilfe der Investitionsoffensive für Europa Innovationen fördern kann, besonders in sensiblen Bereichen wie dem Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sowie Cybersicherheit, die für die EU und ihre Wirtschaft große strategische Bedeutung haben.“

Der Europäische Kommissar für Wirtschaft, Paolo Gentiloni, erklärte: “Da mehr und mehr unserer Interaktionen online stattfinden, ist es wichtiger denn je, dass wir die Datensicherheit und Betrugsprävention stärken. Es ist richtig, dass die Investitionsoffensive für Europa zu diesen Bemühungen beiträgt. Diese Unterstützung wird es der deutschen Plattform IDnow ermöglichen, ihre Dienstleistungen zur digitalen Identitätsüberprüfung von Kunden und Geschäftspartnern auszuweiten. Wir investieren in ein sicheres Wirtschaftsumfeld online, eines der Ziele unserer Strategie für ein digitales Finanzwesen.”

IDnow-CFO Joe Lichtenberger: „Covid-19 hat die Nachfrage nach digitalen Diensten und somit nach unserer ‚Verification as-a-service‘-Lösung in verschiedenen Branchen und Regionen merklich angekurbelt. Die flexible Finanzierung der EIB hilft uns, schneller in die Entwicklung der Plattform zu investieren und die Geschäftschancen zu nutzen. Die EIB ist der ideale Partner, damit wir uns als führender europäischer Anbieter für Identitätsprüfung etablieren können.“

München, 26. November 2020 – IDnow (www.idnow.io), ein führender Anbieter von Identity-Verification-as-a-Service-Lösungen, veröffentlicht in seinem „Cyber Security Report 2020“ aktuelle Zahlen zu Veränderungen bei Betrugsmethoden im digitalen Umfeld. Das Unternehmen sieht einen starken Anstieg von 250% bei Betrugsversuchen. Technologie und Sicherheitssysteme sind den neuen Trends weiterhin voraus.

Seit Anfang des Jahres sieht IDnow einen generellen Anstieg in der Nachfrage nach digitalen Services und Prozessen. Mit dieser Entwicklung haben sich jedoch auch die digitalen Betrugsmethoden geändert und zeigen neben neuen Maschen einen drastischen Anstieg über das Jahr.

Zwischen März und Juni, als viele Länder einen Lockdown angeordnet haben und sich Prozesse ins digitale Umfeld verlagern mussten sah IDnow neue Entwicklungen im Identitätsbetrug: Die Fälle von Similarity Fraud sind in dieser Zeit um 231 Prozent angestiegen, Fake-ID-Betrüge stiegen um 180 Prozent und Social Engineering Attacken um 75 Prozent.

Auch die Betrugsmethoden an sich zeigen neue Tricks, die auf die aktuelle Pandemie Situation angepasst sind. Vor allem im Social Engineering sah IDnow neue Fälle: Betrüger nutzen zum Beispiel Anträge für die staatlichen Hilfsprogrammen oder im Rahmen der gestiegenen Arbeitslosigkeit falsche Job-Anzeigen als Lockmittel.

„In den letzten Monaten hat unser Sicherheitssystem einen starken Anstieg an Betrugsversuchen und zahlreiche neue Methoden erkannt, gegen die wir unsere Kunden schützen. Wir haben in ein weitreichendes Konzept und die Erkennung von Frühindikatoren investiert, so dass wir den Betrügern immer einen Schritt voraus bleiben.,“ sagt Armin Bauer, Mitgründer und Managing Director Technology bei IDnow. „Neben technischen Warnsystemen haben wir hier hierzu ein Anti-Betrugs-Team aufgebaut, das im Darknet recherchiert, selbst Fake-Anzeigen testet und im Austausch mit Opfern steht, um die genaue Vorgehensweise der Betrüger zu studieren. So können wir Angriffsversuche frühzeitig erkennen und vermeiden.“

Trotz der neuen Methoden und einem Anstieg an Betrugsversuchen freut sich IDnow eine zum Vorjahr konstante False Acceptance Rate (FAR) melden zu können.

Report hier herunterladen.

München / Hamburg, 11. November 2020 – CRIFBÜRGEL und IDnow (www.idnow.io), ein führender Anbieter von Identity-Verification-as-a-Service-Lösungen geben ihre Zusammenarbeit im Bereich Digital Onboarding bekannt.

Mit der wachsenden Nachfrage nach digitaler Identifizierung gehen IDnow und CRIFBÜRGEL gemeinsam den nächsten Schritt, hin zu einem einfachen, schnellen und vollständig digitalen Onboarding. CRIFBÜRGEL integriert die Lösungen von IDnow ab sofort in ihre Onboarding Plattform PHYON, um Kunden einen nahtlosen, simplen Prozess zu bieten. Die Identifizierungsmethoden von IDnow komplementieren das innovative Konzept der neuen Plattform von CRIFBÜRGEL ideal: Ein Medienbruch und der Zeitaufwand für eine Verifizierung in physischen Kanälen wird oft als Grund für einen Kaufabbruch gesehen. Daher bietet CRIFBÜRGEL nun gemeinsam mit IDnow eine neue Lösung die für die eGaming- und Gambling-Branche sowie für Versicherungen, Finanzwirtschaft und andere Transaktionen mit erweiterten Sicherheitsansprüchen.

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit CRIFBÜRGEL und darauf, deren Plattform mit unseren Lösungen für digitale Verifizierung zu unterstützen. Vollständig digitale Prozesse sind absolut essentiell und runden ein Portfolio wie das von CRIFBÜRGEL ab. Digitale Identifikation erhöht nicht nur die Conversion Rates für Unternehmen und spart Kosten, sondern ist vor allem auch ein wesentlicher Faktor für die Zufriedenheit der Endkunden,“ sagt Sebastian Bärhold, Co-Founder Business Delvelopment bei IDnow.

„Unternehmen schätzen unsere ausgereiften Lösungen zu Kundenidentifizierung und Bonitätsprüfung. Mit unserem umfassenden Digital-Onboarding-Angebot helfen wir ihnen, die Kundenreise so angenehm wie möglich zu gestalten. Medienbrüche werden verhindert, Abbruchraten gesenkt und so die Erträge erhöht. Durch die Kooperation mit IDnow können wir unseren Kunden einen weiteren wichtigen Baustein im Identifizierungsprozess anbieten“, sagt Dr. Frank Schlein, Geschäftsführer bei CRIFBÜRGEL.

 

München – 16.09.2020, IDnow, ein führender Spezialist für Identitätsüberprüfung, begrüßt, dass sich die 16 deutschen Bundesländer auf eine Übergangszeit ab 15. Oktober für neue Online Glückspiel Gesetze geeinigt haben. Die Überganzszeit gilt für neue und bestehende Mandate, und bezieht sich unter anderem auf die Anforderungen an die Altersverifikation für Online-Glücksspiele. Die neue Regelung tritt offiziell im Juli nächsten Jahres in Kraft.

IDnow, mit seiner Mission, die vernetzte Welt zu einem sichereren Ort zu machen, begrüßt diese Entscheidung der Bundesländer sehr. Das Unternehmen freut sich darauf, die Betreiber zu unterstützen, um den Nutzern mehr Sicherheit zu bieten. IDnow sieht in den neuen Regulierungen einen deutlich besseren Schutz der Kunden nach deutschem Recht sowie klarere Regeln im Hinblick auf verantwortungsvolles Glücksspiel.

“Dies ist ein großer Schritt für die deutsche Online-Glücksspielindustrie und zeigt erneut die Bedeutung der eKYC-Methoden und ihre Notwendigkeit. In einer Welt, die von Tag zu Tag digitaler wird, müssen wir aufmerksam bleiben und unsere Sicherheitsanforderungen ständig anpassen”, sagt Rayissa Armata, Head of Regulatory Affairs bei IDnow. “Für IDnow ist es sehr wichtig, zu mehr Verantwortungsbewusstsein in der Gesellschaft beizutragen. Wir möchten sicherstellen, dass in dieser Branche soziale Verantwortung mittels innovativer und effektiver Methoden übernommen werden kann. IDnow wird in diesem Punkt auch weiterhin seine aktive Unterstützung für die Bemühungen der Bundes- und Landesregierungen in Deutschland deutlich machen”, fügt sie hinzu.

“Wir haben unsere Produkte gemeinsam mit unseren Kunden – einige der größten Akteure auf dem Markt – entwickelt, um ihre Bedürfnisse perfekt zu erfüllen. IDnow bietet AML-konforme Videoüberprüfung, aber auch eine automatisierte Überprüfungslösung an. Glücksspielanbieter können je nach ihren Sicherheitsbedürfnissen wählen, welche dieser vielfältigen Lösungen sie einsetzen möchten. Alle erfüllen die obligatorischen Altersverifizierungsanforderungen”, sagt Oliver Obitayo CSO bei IDnow. “Für uns ist es mehr als wichtig, dass unsere Kunden sichere Serviceplattformen für ihre Nutzer anbieten können und die Nutzung durch Minderjährige verhindert werden kann”, fügt er hinzu.

Nach einer Zeit der Ungewissheit haben sich alle 16 Bundesländer Deutschlands auf eine Übergangsfrist für Online-Glücksspiele in Deutschland vor dem offiziellen Starttermin, dem 1. Juli 2021 geeinigt. Diese Übergangszeit ist in der gemeinsamen Vereinbarung festgehalten, die besagt Glücksspielanbietern, die sich an das neue Gesetz halten, das offiziell im nächsten Jahr in Kraft treten wird, keine Strafen aufzuerlegen.

Im Januar 2020 einigten sich die Bundesländer auf eine Änderung des Glücksspielstaatsvertrags, die ebenfalls zum 1. Juli 2021 in Kraft tritt. Dieser Termin war, wie auch der Prozess zur Vergabe von Sportwettenlizenzen in der ersten Hälfte dieses Jahres teilweise gefährdet, als die Angelegenheit aufgrund einer gerichtlichen Verfügung eines österreichischen Glücksspielanbieters zum Erliegen kam.

In einer erfreulichen Entwicklung stimmten die 16 deutschen Bundesländer in der vergangenen Woche einer Übergangsfrist für Glücksspielaktivitäten zu. Dies wird es den Betreibern erlauben, Glücksspiele und Poker im Casino-Stil anzubieten, solange diese Aktivitäten vollständig mit dem Entwurf des neuen Glücksspielstaatsvertrag übereinstimmen. Online-Glücksspielanbieter müssen bis zum 15. Oktober alle Lizenzierungsanforderungen erfüllen. Dazu gehört auch eine Altersverifikationslösung (AV) für Online-Betreiber.

Unter dem neuen und bevorstehenden Regulierungsregime werden die folgenden Änderungen umgesetzt:

  • Es wird für deutsche Spieler möglich sein, Online-Casinospiele und Online-Poker unter strengen Auflagen zu spielen
  • Bei Automatenspielen wird ein Einsatzlimit von 1 € pro Runde gesetzt
  • Die Anzahl der Lizenzen für Tischspiele wird auf die Anzahl der physischen Standorte für Casinos in jedem Bundesstaat beschränkt
  • Ein Einzahlungslimit von 1.000 € wird nun in allen Online-Glücksspielbereichen in Deutschland eingeführt.

Mit der kürzlich erfolgten Übernahme der Wirecard Communication Services in die IDnow-Gruppe hat das Münchner Unternehmen zusätzliche Kapazitäten und Möglichkeiten für mehr Flexibilität geschaffen, um seine Kunden in jeder Situation adäquat betreuen zu können.

Identity Verification Provider aus München begrüßt Bettina Pauck als Leiterin des Geschäftsbereichs Operations.

 

München – 04.09.2020, IDnow, ein führender Anbieter von Identity Verification-as-a-Service Lösungen, holt mit Bettina Pauck als Chief Operations Officer eine neue Top-Managerin in das Führungsteam. Sie wird den Geschäftsbereich Operations am Standort München sowie den ab September zur IDnow Gruppe gehörenden Standort in Leipzig leiten, den IDnow im Rahmen der Akquisition von Wirecard Communication Services übernommen hat.

Nach der erfolgreichen Übernahme der Wirecard Communication Services GmbH Anfang dieser Woche verkündet IDnow die Berufung von Bettina Pauck als Chief Operations Officer in das Management-Team des Münchner Identity Verification Anbieters. Im Rahmen der Akquisition hat sie bereits bei der Bewertung des Unternehmens unterstützt. Ihre Hauptaufgabe in den kommenden Monaten wird es sein, die ehemalige Wirecard Communication Services GmbH – nun IDnow Services GmbH – in die bestehenden Prozesse zu integrieren und den Geschäftsbreich für das absehbare Wachstum optimal aufzustellen.

In den letzen 12 Jahren war Bettina Pauck mit ihrer eigenen Firma beratend für Unternehmen wie N26, reBuy oder Axel Springer tätig und hat deren Customer Operations optimiert. Seit 2004 ist sie im Customer Service tätig und bringt ihre langjährige Erfahrung in strategischem, taktischem und operativem Customer Management sowie in der Konzeption und Steuerung von Service-Strukturen jetzt bei IDnow ein.

„Identity verification ist ein Herzstück für viele Industrien, v.a. aber für die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl vieler Kunden. Da die Kunden im Mittelpunkt all meiner Tätigkeiten stehen, freue ich mich besonders, in dieser zentralen Funktion einen wirklichen Unterschied für die Kunden – und für IDnow – machen können,“ sagt Bettina Pauck. „IDnow ist ein Unternehmen mit einer starken Vision und mein Ziel ist es, gemeinsam mit dem hervorragenden Team den Geschäftsbereich Operations auf ein neues Level zu heben,“ ergänzt sie.

„Ich freue mich, dass wir Bettina Pauck als COO für IDnow gewinnen konnten. Sie wird eine zentrale Rolle in der Skalierung unseres Operations-Bereiches spielen, auch und vor allem im Kontext der zuletzt stark gestiegenen Nachfrage. Mit der Akquisition von Wirecard Communication Services haben wir zusätzliche Kapazität und Infrastruktur geschaffen, um unser Angebot und die Service Qualität weiter zu verbessern.” sagt Andreas Bodczek, CEO von IDnow.

München / Leipzig – 01.09.2020, IDnow, ein führender Anbieter von Identity Verification-as-a-Service Lösungen und die Wirecard Communication Services GmbH geben die Unterzeichnung einer Vereinbarung zur Übernahme von Wirecard Communication Services durch IDnow bekannt. IDnow wird sowohl den Standort in Leipzig sowie den Großteil der 150 Arbeitsplätze erhalten.

IDnow wird Wirecard Communication Services auf die Erbringung von Ident-Services fokussieren und damit weitere Kapazitäten für das starke Wachstum der IDnow Identifizierungsverfahren aufbauen. IDnow sieht eine immer größere Nachfrage nach seinen digitalen Verifikationsverfahren. Besonders seit den Einschränkungen durch COVID-19 in den letzten Monaten, ist die Notwendigkeit und damit auch Nachfrage für digitale Prozesse nochmals deutlich angestiegen. Die Akquisition soll die Servicequalität der IDnow Produkte kontinuierlich weiter ausbauen und damit die Reaktions- und Wartezeiten für Kunden weiter verbessern.

Die Wirecard Communication Services GmbH wurde am 29.04.2003 gegründet und ist Teil der Wirecard Gruppe. Im Rahmen eines strukturierten Investorenprozesses wurde die Wirecard Communication Services GmbH auf dem Wege eines Asset Deals zum Verkauf angeboten.

IDnow und Wirecard Communication Services haben bereits seit über 5 Jahren erfolgreich zusammengearbeitet.

In einer Betriebsversammlung am Montagnachmittag verkündete der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dr. Nils Freudenberg von der Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung der Belegschaft von Wirecard Communications Services die Übernahme. Dazu werden im ersten Schritt die Mitarbeiter entsprechend qualifiziert und die technische Infrastruktur angepasst. Nach dieser Neuausrichtung wird der Standort in Leipzig zielgerichtet ausgebaut und in die IDnow-Prozesse eingebunden, um eine noch schnellere Umsetzung von Projekten sowie die technische Weiterentwicklung der Ident-Services zu ermöglichen.

“Mit der Integration von Wirecard Communication Services in die IDnow-Gruppe ergreifen wir die Chance, unser Angebot und die Service Qualität für unsere Kunden weiter zu verbessern. Wir kennen das Unternehmen bereits seit einigen Jahren und schätzen die Qualifikation und Erfahrung der Mitarbeiter sehr. Wir befinden uns auf einem starken Wachstumspfad und werden den Standort in Leipzig erhalten und weiter aufbauen.“ sagt Andreas Bodczek, CEO von IDnow.

“Wir freuen uns mit IDnow einen Käufer gefunden zu haben, der unser Unternehmen schätzt und kennt und eine so sympathische Kultur hat. Persönlich freue ich mich sehr an Board zu bleiben und im Team von IDnow zu arbeiten.“ sagt Amra Blume, Geschäftsführerin Wirecard Communications Services.

 

Pressekontakt

Christina Schwinning

press@idnow.io

IDnow verzehnfacht sein Wachstum bei der KI-gestützten Lösung AutoIdent in den ersten beiden Quartalen

München, 24. Juni 2020 –IDnow (www.idnow.io), der Anbieter von Identity-Verification-as-a-Service-Lösungen, sieht einen starken Volumenzuwachs bei seiner auf künstlicher Intelligenz basierten Lösung. Transaktionen über IDnow AutoIdent haben sich in den ersten beiden Quartalen von 2020 verzehnfacht.

Seit der Markteinführung 2018 ist IDnow‘s AutoIdent stark gewachsen und in immer neue Branchen expandiert. 2020 sieht IDnow einen exponentiellen Volumenzuwachs. Von Januar bis Juni wurde ein Anstieg der durchgeführten Transaktionen von über 1000% verzeichnet. Die Kundenbasis umfasst eine Vielzahl von unterschiedlichen Branchen: Versicherungen, Banken, Mobilität, Cryptowährungsplattformen oder Telekommunikation. Die Anwendungsgründe sind ebenso vielseitig: neue Geschäftsmodelle, Sicherheitssteigerung, Digitalisierung – Unternehmen setzen zunehmend auf eine sichere und effiziente Lösung.

„Die Identitätsprüfung im Allgemeinen, aber vor allem KI-basierte Produkte wie AutoIdent haben großes Wachstumspotenzial – insbesondere in der derzeitigen Krise, in der digitale Produkte stärker nachgefragt werden als je zuvor. Die Digitalisierung muss jetzt schneller vorankommen, und in vielen neuen Anwendungsfällen, die bisher persönlich durchgeführt wurden, werden schlanke, effiziente Produkte wie AutoIdent benötigt. Mit kurzen Einrichtungszeiten und einer einfachen Integration einer einzigen API ist dies das perfekte Produkt, um einerseits sicher und konform zu sein und andererseits ein schnelles und einfaches Onboarding ohne persönliche Interaktion zu ermöglichen,“ sagt Andreas Bodczek, CEO von IDnow.

AutoIdent hat ein enormes internationales Potenzial, insbesondere durch die rasch voranschreitende Digitalisierung in vielen Branchen und den durchschlagenden Erfolg von FinTechs und InsureTechs wächst die Nachfrage nach einfachen, schlanken Lösungen. Ob im Bankwesen, in der Mobilität, in der Telekommunikation oder bei der gemeinsamen Nutzung von Economy-Plattformen – jeder ist an einem schnellen, nahtlosen und sicheren Onboarding-Prozess interessiert, der die Konversionsraten und die Kundenzufriedenheit erhöht, gleichzeitig aber Sicherheit bietet,“ führt Andreas Bodczek weiter aus.

Die künstliche Intelligenz von IDnow AutoIdent erkennt über die Kamera des Smartphones ohne Notwendigkeit von Nutzereingaben Land und Typ des Ausweisdokuments. Danach erfasst die Technologie sowohl den maschinell lesbaren Teil des Ausweisdokuments, sowie auch nicht maschinell-lesbare Bereiche, wie zum Beispiel Adressfelder. Im nächsten Schritt werden durch die künstliche Intelligenz die optischen Sicherheitsmerkmale der Ausweisdokumente, wie zum Beispiel Hologramme, automatisiert überprüft. Mit der anschließenden biometrischen Videoprüfung der Person und einer „liveness detection” ist der Identifizierungsprozess für den Kunden innerhalb von wenigen Schritten abgeschlossen. Auf Grundlage der erfassten Daten ist das System in der Lage zu entscheiden ob die Identifizierung gültig ist.

Künstliche Intelligenz und Machine-Learning Technologie garantieren hierbei hohe Qualität und Genauigkeit. Das IDnow-Verfahren setzt darüber hinaus auf einen hybriden Ansatz, der die Vorteile von Mensch und Maschine optimal verbindet. In speziellen Fällen wird die KI mit einem menschlichen Ident-Spezialisten unterstützt, der als zusätzliche Prüf- und Sicherheitsstufe fungiert.

München, 4. Juni 2020 – IDnow, ein führender Anbieter von Identity-Verification-as-a-Service-Lösungen und Regulatorik-Experte präsentiert mit KYC Insider (www.kycinsider.com) einen kostenlosen Informationsdienst zu regulatorischen Änderungen rund um Know-Your-Customer und Digitale Identitäten in Europa. Federführende Autorin ist Rayissa Armata, langjährige Expertin im Bereich Regulatorik.

Die digitale Plattform „KYC Insider“ versorgt interessierte Leser per Newsletter mit Hintergrundinformationen und aktuellen Updates zu neusten Änderungen der Regulierungsbehörden. Durch ihren tagtäglichen Austausch mit Behörden und Regierungen sowie ihrem engen Kontakt zu IDnows Kunden ist Autorin Rayissa Armata am Puls des Sektors und weiß um die Bedürfnisse und Hintergründe sämtlicher Parteien.

„Die regulatorische Landschaft in Europa ist hochdynamisch. Es gibt eine Vielzahl von regulierten Branchen und Unterschiede in jedem Land – ein komplexer Sektor. Bei IDnow arbeiten wir mit Unternehmen verschiedensten Bereiche zusammen und konnten über die Jahre breite Erfahrung sammeln. Dieses Wissen möchte ich nun teilen und Interessierte über unsere neue Plattform KYC Insider immer aktuell mit exklusiven Informationen versorgen“, sagt Rayissa Armata, Head of Regulatory Affairs bei IDnow.

„Die Zusammenarbeit mit Regulierungsbehörden wie zum Beispiel der BaFin in Deutschland (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) war seit Firmengründung essentiell. Als wir 2012 die erste Idee zu einem Videoidentifizierungsdienst hatten, war dies von Seiten der Behörden noch nicht zugelassen. Wir arbeiten nun seit vielen Jahren eng mit den entsprechenden Organen zusammen, um unser heutiges Produkt-Portfolio zu ermöglichen“ ergänzt Armin Bauer, CTO und Co-Gründer von IDnow.

Erst kürzlich wurde IDnow vom European Telecommunications Standards Institute (ETSI) ausgewählt, um in einer neuen Arbeitsgruppe zu elektronischen Signaturen und Infrastrukturen (ESI) mitzuwirken. Als Mitglied der Special Task Force 588 ist IDnow Teil einer exklusiven Gruppe von Spezialisten, die im April 2020 ihre Arbeit aufnahmen, um bestehende Lücken in den Standards für Identitätsnachweise zu schließen. Das Ziel der Task Force ist es, neue Standards und Richtlinien für elektronische Signaturen und damit verbundene Vertrauensdienste zu entwickeln.

München, 13. Mai 2020 – IDnow tritt einer internationalen Arbeitsgruppe des European Telecommunications Standards Institute (ETSI) zur Entwicklung europäischer Standards für den Identitätsnachweis bei. Als ein führender Anbieter von Identity-Verification-as-a-Service-Lösungen wird IDnow der Task Force wichtige Einblicke in den Europäischen Markt bieten.

IDnow wurde vom European Telecommunications Standards Institute (ETSI) ausgewählt, um in einer neuen Arbeitsgruppe zu elektronischen Signaturen und Infrastrukturen (ESI) mitzuwirken. Als Mitglied der Special Task Force 588 ist IDnow Teil einer exklusiven Gruppe von Spezialisten die im April 2020 ihre Arbeit aufnahmen, um bestehende Lücken in den Standards für Identitätsnachweise zu schließen. Das Ziel der Task Force ist es, neue Standards und Richtlinien für elektronische Signaturen und damit verbundene Vertrauensdienste zu entwickeln.

IDnow freut sich, zu den ernannten Experten zu gehören und als ein führendes Unternehmen auf dem Gebiet der Identitätsüberprüfung sein Fachwissen weiterzugeben. Die Arbeit der Task Force wird dazu beitragen, den technischen ETSI-Standard 119 461 über elektronische Signaturen und Infrastruktur (ESI) bis Juli 2021 zu erstellen und zu veröffentlichen. Diese Richtlinien und Sicherheitsanforderungen für Vertrauensdienste, die qualifizierte Zertifikate ausstellen, werden eine breite Anwendung im Markt finden. Insbesondere können diese Standards als Leitfaden für Know Your Customer (KYC)-Kriterien sowie für die Ausstellung von elektronischen Identitätsschemata (eIDs) dienen. Die Arbeit mit dem European Telecommunications Standards Institute verstärkt IDnow Bestrebungen für eine größere regulatorische und technische Harmonisierung bei digitalen Identitätsdiensten.

„Wir freuen uns die Arbeitsgruppe und das European Telecommunications Standards Institute mit unserem Wissen zu unterstützen“, sagt Rayissa Armata, Head of Regulatory Affairs bei IDnow. „IDnow arbeitet seit 2014 mit Kunden aus verschiedenen Europäischen Ländern und wir kennen Markt und seine Entwicklung sehr gut“, ergänzt sie.

Rayissa Armata, Head of Regulatory Affairs bei IDnow und Armin Bauer, CTO und Co-Founder von IDnow sind der Task Force in Vertretung für ihr Unternehmen beigetreten. Das Experten-Team wird von Sylvie Lacroix (Sealed) geleitet. Neben den beiden Mitgliedern von IDnow wurden noch Paloma Llenaza (Certicar), Stephane Mouy (SGM Consulting Services) und Jon Ølnes (Signicat) berufen.

München, 14. April 2020 – IDnow, ein führender Anbieter von Identity-Verification-as-a-Service-Lösungen mit über 250 Kunden, veröffentlicht Zahlen zum veränderten Kundenverhalten, seit Europa Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch den Coronavirus (COVID-19) erfährt.

Im Rahmen der Coronavirus-Pandemie, haben viele Dienstleister erhebliche Veränderungen in der Kundennachfrage und im Kundenverhalten erlebt. Unternehmen, die rein digitale Produkte und Services bieten, berichten von einer erhöhten Nachfrage. Als Anbieter einer Identity-Verification-as-a-Service-Plattform sieht auch IDnow Veränderungen im Verhalten der Nutzer.

Seit Ende Februar verzeichnet IDnow einen Anstieg des Gesamtvolumens um 26,8%. Zudem stellt der Anbieter digitaler Verifizierungsverfahren auch spezielle Veränderungen in den Nutzungszeiten fest. Das höchste Aufkommen von Ident-Anfragen war bisher von 17:00 bis 18:00 zu sehen. Diese Peak-Zeit hat sich den letzten Wochen deutlich verschoben. Die beliebteste Zeit für online Verifizierungen liegt jetzt mitten in der gängigen Arbeitszeit, zwischen 14:00 bis 15:00 Uhr. Auch sieht man eine Verlagerung vom Wochenende hin zu Wochentagen.

Neben den veränderten Zeiten sieht IDnow auch einen Volumenzuwachs in bestimmten Branchen. Stark zugenommen haben die Anfragen zum Beispiel bei Krediten und Plattformen für digitale Währungen.

Die gesamte Infografik finden Sie hier.

München, 30. März 2020 – IDnow, ein führender Anbieter von Identity-Verification-as-a-Service-Lösungen mit über 250 Kunden in Europa, unterstützt die Initiative „Wir gegen Corona“ mit kostenloser Identifikationslösung.

„Wir gegen Corona“ ist eine deutschlandweite Initiative, die Menschen aus Risikogruppen dabei unterstützt, ihren Alltag in häuslicher Isolation zu meistern. Auf der Internet-Plattform wirgegencorona.de und per Hotline werden freiwillige Helfer vermittelt, die Einkäufe und andere Besorgungen übernehmen. Als Schutz vor möglichen Betrügern wird die Identität der Helfer derzeit manuell überprüft. Dies kann mit der Hilfe von IDnow nun automatisiert werden.

Um der Initiative ein schnelles Wachstum und den professionellen Abgleich von Ausweisen zu ermöglichen, wird IDnow diesen Prozess Pro Bono mit seiner auf künstlicher Intelligenz (KI) basierten Lösung AutoIdent unterstützen. AutoIdent ist ein einfaches, intuitives Produkt das die Sicherheitsmerkmale des Ausweises prüft und das Ausweisbild mit der entsprechenden Person abgleicht.

„Wir freuen uns sehr und sind stolz, das Projekt Wir gegen Corona mit unterstützen zu können. Unser Produkt leistet hier einen wertvollen Beitrag zu einer tollen Initiative, die hilfsbedürftigen Menschen in dieser schwierigen Situation unter die Arme greift“, sagt Andreas Bodczek, CEO von IDnow.

„Um sicherzustellen, dass wir vertrauenswürdige Personen vermitteln, sind wir auf eine saubere Identitätsprüfung angewiesen. Dank IDnow haben wir jetzt die Möglichkeit, die vielen hilfsbereiten Freiwilligen schnell, sicher und einfach zu verifizieren. Damit können wir Betrug wirksam vorbeugen und zugleich weiter stark wachsen. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung von IDnow“, sagt Thorsten Kud, Initiator der Plattform.

Die FMA (Finanzmarktaufsicht) Liechtenstein hat Transaktionen ohne persönliche Kontakte, sogenannte Remote-Identifikation für den Finanzmarkt in Liechtenstein zugelassen.

München, 14. August 2019, IDnow, Anbieter von Identity-Verification-as-a-Service-Lösungen mit über 250 Kunden wie N26, Commerzbank und UBS begrüßt die Zulassung von elektronischer Identifizierung der FMA (Finanzmarktaufsicht) Liechtenstein. IDnow ist einer der führenden Anbieter von Identifizierungsverfahren die auf künstlicher Intelligenz (KI) basieren.

Zusätzlich zur Zulassung von Video-Identifikationsverfahren hat die Finanzmarktaufsicht in Liechtenstein nun auch automatisierte Verfahren legitimiert. Unter der Referenz FMA-WL 2019/7 informiert die Aufsichtsbehörde über die Ergänzung zum Sorgfaltspflichtgesetz (SPG) und der Sorgfaltspflichtverordnung (SPV). Liechtenstein ist mit dieser Bestimmung einer der Vorreiter im europäischen Finanzmarkt.

„Wir freuen uns über die Anpassung der regulatorischen Vorgaben in Liechtenstein. Automatisierte Identifikationslösungen haben ein enormes Potential und werden in den kommenden Jahren der Gold-Standard in vielen Branchen und Ländern werden. Wir rechnen damit, dass der Gesetzesänderung in Liechtenstein sehr schnell andere Europäische Länder folgen werden, die ihren Finanzinstituten diesen Vorteil im Markt ebenfalls ermöglichen müssen.“ sagt Andreas Bodczek, CEO von IDnow. „Durch den weltweiten Erfolg von innovativen Fintech-Unternehmen geraten auch etablierte Finanzinstitute zunehmend unter Druck, ihre Kundenprozesse zu digitalisieren. Die FMA in Liechtenstein hat erkannt, dass simple, reibungslose Onboardingprozesse auf Basis modernster technischer Lösungen essenziell für die Zukunft der Branche sind.“ führt er weiter aus.

Gut entwickelte automatisierte Lösungen bieten Banken und Unternehmen viele Vorteile, da sie eine extreme Steigerung von Konversionsraten ermöglichen, Betrugsversuche schnell erkennen und an unterschiedliche Use-Cases angepasst werden können.

IDnow ist mit der KI-basierten Lösung AutoIdent gerade auf Wachstumskurs in vielen Branchen und Ländern. Für den Finanzmarkt in Liechtenstein ist AutoIdent ein optimales Produkt. Entwickelt nach den strengen regulatorischen Anforderungen in Deutschland übererfüllt es die Vorgaben für den Finanzmarkt in Liechtenstein sogar. Mit einer False Acceptance Rate von 0,05% geht IDnow weit über die FMA-Anforderungen in Liechtenstein (2%) hinaus.

Der Online-Verification-Anbieter IDnow lanciert die KI-basierte Lösung AutoIdent in internationalen Märkten und bietet damit einer Vielzahl von Kunden weltweit einen sicheren und schnellen Verifizierungsprozess.

München, 07. August 2019, IDnow, ein führender Anbieter von Identity-Verification-as-a-Service-Lösungen mit über 250 Kunden wie N26, Commerzbank und UBS expandiert mit AutoIdent, einer vollautomatisierten und auf künstlicher Intelligenz basierten Lösung zur einfachen Online-Identifizierung.

Die künstliche Intelligenz (KI) von IDnow AutoIdent erkennt über die Kamera des Smartphones ohne Notwendigkeit von Nutzereingaben Land und Typ des Ausweisdokuments. Danach erfasst die Technologie sowohl den maschinell lesbaren Teil des Ausweisdokuments, sowie auch nicht maschinell-lesbare Bereiche, wie zum Beispiel Adressfelder. Im nächsten Schritt werden durch die künstliche Intelligenz die optischen Sicherheitsmerkmale der Ausweisdokumente, wie zum Beispiel Hologramme, automatisiert überprüft. Mit der anschließenden biometrischen Videoprüfung der Person und einer „liveness detection” ist der Identifizierungsprozess für den Kunden innerhalb von wenigen Schritten abgeschlossen. Auf Grundlage der erfassten Daten ist das System in der Lage, mit weit über das gesetzliche Maß hinausgehender Verlässlichkeit, zu entscheiden ob die Identifizierung gültig ist.

Künstliche Intelligenz und Machine-Learning Technologie garantieren hierbei höchste Qualität und Genauigkeit. Das IDnow-Verfahren setzt darüber hinaus auf einen hybriden Ansatz, der die Vorteile von Mensch und Maschine optimal verbindet. In speziellen Fällen wird die KI mit einem menschlichen Ident-Spezialisten unterstützt, der als zusätzliche Prüf- und Sicherheitsstufe fungiert.

AutoIdent basiert auf Videotechnologie, was einen enormen Sicherheitsvorteil gegenüber herkömmlicher Fototechnologie bietet, die bisher im Markt üblich war. Die Sicherheitschecks beruhen bei diesem Verfahren auf mehreren hundert Bildern pro Identifikation statt auf einem einzelnen.

Für zahlreiche Use-Cases und Industrien ist AutoIdent die optimale Identifizierungslösung. „AutoIdent ist ein hoch effizientes Produkt, das maximale Sicherheit und gleichzeitig kurze Durchlaufzeiten für den Nutzer gewährleistet. Wir sprechen mit dieser Lösung viele Branchen an, die ihren Kunden zeitgemäße digitale Prozesse anbieten wollen und dabei höchste Anforderungen an Sicherheit erfüllen wollen oder müssen“ sagt Andreas Bodczek, CEO bei IDnow. „Automatisierte Identitäts-Verifizierung hat international ein enormes Potenzial. Durch den weltweiten Erfolg von innovativen Fintech- und Insuretech-Unternehmen geraten auch etablierte Finanz- und Versicherungsinstitute zunehmend unter Druck, ihre Kundenprozesse zu digitalisieren. Dieser Trend weitet sich stetig aus. Inzwischen sehen wir Anwendungsfälle aus vielen Branchen wie zum Beispiel: Mobilitätsdienstleister, Telekommunikationsanbieter und Sharing-Economy-Plattformen, um nur einige zu nennen. Alle wollen ein simples, schlankes Produkt, das ihre Conversion optimiert, die Kundenzufriedenheit steigert und vor allem sicher ist.“ führt Andreas Bodczek weiter aus.

Unter den strengen Standards des deutschen Marktes entwickelt, erfüllt AutoIdent ein breites Spektrum an regulatorischen Anforderungen aus unterschiedlichsten Ländern. Zudem ist die Lösung GDPR-konform und eine einzige technische Integration gewährleistet eine länderübergreifende Abdeckung der Regulatorik. Der simple und vor allem schnelle Prozess für den Endkunden liefert höchste Konversionsraten bis zu 90% und bringt zudem maximale Sicherheit durch die Genauigkeit der Machine-Learning Technologie.

AutoIdent ist für die Bedürfnisse von internationalen Unternehmen konzipiert: Die Lösung wird über eine einzige API integriert, über die nach einmaliger Integration weltweit die jeweils passenden Identifizierungstechnologien genutzt werden können. Der Omni-Channel-Ansatz ermöglicht dabei einen Einsatz für Mobilgeräte und Webanwendungen sowie am Point-of-Sale.

IDnow ist derzeit auf enormem Wachstumskurs. Nach der Eröffnung einer französischen Niederlassung im Januar dieses Jahres, hat IDnow in den letzten Monaten erfolgreich ein Team für die Expansion in den angelsächsischen Raum aufgebaut. Bereits vor einigen Monaten kündigte IDnow unter der Führung von Ex-Telefónica Deutschland CEO Andreas Bodczek das 100-Millionen-Euro-Umsatzziel als Zielmarke für 2023 an.

IDnow unter den weltweit innovativsten Anbietern von Technologielösungen für die Regulierungsanforderungen im Finanzwesen

München, 22. November 2018: IDnow, einer der führenden Anbieter von Identity-Verification-as-a-Service-Lösungen, wurde in die aktuelle RegTech 100-Liste aufgenommen. In dem aktuellen Report des Forschungsunternehmens RegTech Analyst sind die weltweit innovativsten Anbieter von regulatorischen Technologielösungen für das Finanzwesen verzeichnet.

IDnow wurde aus einer Longlist von 824 Unternehmen ausgewählt und ist einer der wenigen Anbieter mit einer Identitätsüberprüfungslösung, die die Regulierungsanforderungen in 193 Ländern erfüllt. Das Unternehmen hat vor Kurzem die branchenweit erste Verification-as-a-Service-Plattform gelauncht, die sowohl videogestützte- als auch automatisierte Identifizierungsverfahren bietet und die es Unternehmen ermöglicht, die Identitäten von mehr als sieben Milliarden potenziellen Kunden online, einfach und sicher zu überprüfen, in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen von Know Your Customer (KYC) in ganz Europa und darüber hinaus.

Rupert Spiegelberg, CEO von IDnow, sagte: “Wir sind sehr stolz darauf, in den RegTech 100 aufgenommen worden zu sein. Wir sehen die Nachricht als weiteren Beweis für die wachsende internationale Anerkennung von IDnow als branchenführender Anbieter von Identitätsverifikationslösungen, die die gesetzlichen Anforderungen in den meisten Ländern der Welt erfüllen”.

Die RegTech100-Liste wird von dem Forschungsunternehmen RegTech Analyst, das Daten und Analysen zur weltweiten Fintech-Branche bietet, erstellt. Als Finalisten wählte RegTech Unternehmen aus, die sich durch auf den innovativen Einsatz von Technologien zur Lösung eines bedeutenden Branchenproblems und der damit verbundenen Fähigkeit, Kosteneinsparungen oder Effizienzsteigerungen bei der Einhaltung von Vorschriften zu erzielen, auszeichnen.
Die IDnow-Plattform, der bereits mehrere hundert Unternehmen in ganz Europa, darunter UBS, Commerzbank und Telefónica, vertrauen, wurde mit biometrischen computergestützten Sicherheitstechnologien zur Betrugserkennung deutlich erweitert. Damit bietet sie die umfangreichsten Identitätsüberprüfungsfunktionen auf dem Markt mit einem überaus breiten Anwendungsspektrum in verschiedensten Industrien.

Über RegTech 100
Die RegTech 100-Liste für 2019 zeichnet Unternehmen aus, die Pionierarbeit in den Bereichen Compliance, Risikomanagement und Cybersicherheit leisten. Die weltweit innovativsten Anbieter von Technologielösungen, die sich mit den Regulierungsanforderungen von Finanzdienstleistungen auseinandersetzen, wurden heute von RegTech Analyst, einem spezialisierten Forschungsunternehmen, bekannt gegeben.

Die RegTech(Regulierungstechnologie)-Branche hat in den letzten zwei Jahren ein enormes Wachstum erlebt, da Banken und Finanzinstitute mit dem unerbittlichen Tempo des regulatorischen Wandels in allen Ländern zu kämpfen haben. Seit Anfang 2016 wurden über 4 Milliarden Dollar in RegTech-Unternehmen investiert.

Infolgedessen war der diesjährige Prozess zur Identifizierung der 100 führenden Unternehmen im RegTech-Bereich deutlich kompetitiver als noch im Vorjahr. Eine Jury aus Analysten und Branchenexperten wählte aus einer von RegTech Analyst erstellten Longlist von 824 Unternehmen. Im vergangenen Jahr umfasste diese noch 416. Die Finalisten wurden für ihren innovativen Technologieeinsatz zur Lösung eines bedeutenden Branchenproblems oder für das Erzielen von Kosteneinsparungen oder Effizienzsteigerungen im Compliance-Bereich ausgezeichnet.

Fünfundfünfzig neue Unternehmen stiegen in diesem Jahr neu in die RegTech 100 ein. Die Kategorie Risikomanagement verzeichnete den größten Anstieg mit 10 weiteren Unternehmen, die den RegTech 100-Status erhielten und 47 Plätze auf der Liste belegen, während Unternehmen, die Lösungen für die MiFID II-Regulierung in Europa anbieten, ihre Zahl um 10 Prozent auf 38 Plätze erhöhten.

Europäische und nordamerikanische Unternehmen dominieren nach wie vor den RegTech 100 mit 60 Prozent beziehungsweise 29 Prozent der Plätze. In Europa bauten britische Unternehmen ihre führende Position mit 30 Vertretern gegenüber 26 im Vorjahr aus. Die Entstehung eines florierenden globalen RegTech-Ökosystems hat dazu geführt, dass nun Unternehmen aus weiteren 21 Ländern auf der Liste stehen, darunter Irland, die Schweiz, Singapur, Indien und Luxemburg.

“Die Wirkungskraft der innovativsten RegTech-Unternehmen wird in den nächsten Jahren in Milliardenhöhe gemessen werden”, so Mariyan Dimitrov, Head of Research bei RegTech Analyst. “RegTech 100-Unternehmen bieten Lösungen an, die die Prozesse im gesamten Compliance-Bereich verbessern, einschließlich Verifikation beim Onboarding-Prozess, Risikomanagement, Kommunikationsüberwachung, Informationssicherheit und Reporting unter Verwendung modernster Technologien wie Künstliche Intelligenz, Blockchain, Verarbeitung natürlicher Sprache und Biometrie.”

Die vollständige RegTech 100-Liste ist verfügbar unter www.RegTech100.com. Weitere Informationen zu allen Unternehmen sowie eine detaillierte Branchenanalyse bietet der Global RegTech Review-Report.